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Versicherungsschutz: Niemals mehr als nötig zahlen

Wer glaubt, ein guter Versicherungsschutz wäre teuer, irrt. Denn viele Policen sind Standardgeschaft - und auch dementsprechend günstig zu haben. Gerade jüngere Singles sollten sich nicht gleicht die teuersten Policen aufschwatzen lassen.

Bei Versicherungspolicen gilt: teuer heißt nicht immer besser

Bei Versicherungspolicen gilt: teuer heißt nicht immer besser

Es gibt Versicherungen, die braucht man - aber nicht um jeden Preis. So kann man beispielweise für die dringend erforderliche private Haftpflichtversicherung im Jahr problemlos 150 Euro und mehr bezahlen, doch guter Schutz für Familien mit Kindern ist problemlos auch für unter 75 Euro zu bekommen. Mehr sollte keinesfalls gezahlt werden. Singles zahlen sogar noch weniger und sind mit 60 Euro Maximalbeitrag dabei.

Vieles ist Standardgeschäft

Risikolebensversicherungen sind bei gesunden Versicherten ohne Vorerkrankungen ebenfalls Standardgeschäft; dementsprechend günstig kann man sich versichern. Bei 150.000 Euro Versicherungssumme zahlt ein 30-jähriger Nichtraucher bei einer Laufzeit von 25 Jahren beim günstigsten Anbieter gerade einmal 143 Euro im Jahr, fand die Stiftung Warentest heraus. Möglich sind bei vergleichbarer Leistung aber auch Prämien, die mehr als doppelt so hoch ausfallen.

Als Obergrenze für Nichtraucher gilt: Mehr als 200 Euro sollte die Jahrespolice nicht kosten. Wer jedoch später als mit 30 Jahren einsteigt oder Vorerkrankungen mitbringt, muss sich auf höhere Prämien einstellen. Frauen dagegen zahlen wegen der höheren Lebenserwartung generell etwas weniger.

Teure Policen nicht unbedingt besser

Auch bei der Unfallversicherung lassen sich teure Policen vermeiden. Wer 100.000 Euro Unfallleistung vereinbart, die bei schlimmen Unfällen progressiv steigt, kann nach einer Untersuchung der von der Stiftung Warentest herausgegebenen Zeitschrift "Finanztest" sehr guten Versicherungsschutz für unter 100 Euro im Jahr bekommen. Dagegen verlangt der teuerste Anbieter mehr als das Dreifache.

Schwieriger wird der Vergleich bei Berufsunfähigkeitspolicen. Aber bei den Standardpolicen für einen 30-jährigen Bürokaufmann ohne Vorerkrankungen zeigen Prämienvergleiche, dass durchaus Sparpotenzial besteht: 1000 Euro Monatsrente ohne oder mit sehr geringer zusätzlicher Todesfallabsicherung sind beim billigsten Versicherer nämlich für etwas mehr als 400 Euro zu bekommen. Bei anderen Gesellschaften kosten sie dagegen bis zu knapp 1000 Euro. Vor allem Direktversicherer fallen durch günstige Angebote auf.

Wichtig sind faire Bedingungen

Ausschlaggebend sollte bei der Berufsunfähigkeitsversicherung aber nicht nur der günstige Preis sein. Wichtiger sind im Ernstfall vor allem faire Versicherungsbedingungen und eine möglichst lange Laufzeit der Rente. Denn wer mit 30 Jahren berufsunfähig wird und eine Rente nur bis zum 55. Geburtstag bekommt, muss mehr als zehn Jahre bis zum Rentenbeginn überbrücken. Ohne weiteres Einkommen ist das kaum zu schaffen.

Eine weitere Police gibt es in fast jedem Haushalt und dennoch ist der Prämienvergleich schwierig: die Hausratversicherung. Denn die Höhe der Prämie schwankt nicht nur von Gesellschaft zu Gesellschaft, sondern auch noch von Ort zu Ort, da Deutschland je nach Anbieter in mindestens vier Versicherungszonen eingeteilt ist. Großstädter zahlen dabei wegen der höheren Schadenhäufigkeit zum Beispiel mehr als Bewohner in ländlichen Regionen.

Vergleichsrechner helfen

Zum Prämienvergleich kann man aber das Internet einspannen. Unter www.biallo.de/versicherungen findet sich ein Rechner, der nach den Vorgaben des Verbrauchers die optimale Versicherung ermittelt. Das Ergebnis zeigt, wie groß auch in der Sparte Hausrat die Sparmöglichkeiten sind. Für eine Musterimmobilie in der Nähe einer Großstadt ist eine Prämienersparnis von bis zu 70 Prozent möglich. Das gilt übrigens auch für die Wohngebäudeversicherung, die für Immobilieneigentümer ein Muss ist. Sparpotenzial hier: bis zu 40 Prozent bei vergleichbarer Leistung.

Oliver Mest/DDP / DDP
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