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Zimtstern-Geschichten, Teil 2: Bloß nicht rosa!

Was soll unsere Zweijährige zu Weihnachten bekommen? Ein leicht absurder Dialog aus unserer Küche.

Von Ulrike Klode

Das Töchterchen sitzt auf dem Küchenboden und kocht - mit Plastikschälchen und einem riesigen Holzkochlöffel. Seit Wochen macht sie das mehrmals täglich. Mein Mann und ich räumen den Tisch ab.

Er: "Ich glaube, da ist für Weihnachten ein Spielzeugherd fällig."

Ich grummele etwas Unverständliches.

Er: "Ich bin auch kein Fan von Gender-Spielzeug. Aber sie liebt Kochen derzeit."

Ich: "Ja. Neulich bei Marie hat sie auch mit so einem Herd gespielt. Und in der Kita kocht sie auch dauernd. Ach."

Er: "Na. Wenn sie sich so sehr damit beschäftigt, können meine Eltern den ja schenken. Ist wohl 'ne Phase."


Ich grummele noch ein bisschen weiter vor mich hin: "... der Herd darf aber auf keinen Fall irgendwo rosa sein! Und muss aus Holz sein. Ohne irgendwelche kitschigen Verzierungen oder Blümchen oder so einen Quatsch."

Er: "Wo ist sie denn jetzt?"

Ich: "In Richtung Flur gelaufen."

Vom Flur her ist Geklapper zu hören.


Wir gehen hin und sehen ein Töchterchen, das mit einem Hausschlüssel an den Schrauben des Treppengeländers spielt und ununterbrochen "Srauben, srauben, srauben" sagt.

Ich: "Okay. Sie kann einen Herd von deinen Eltern bekommen. Und von uns kriegt sie einen Werkzeugkasten."

Ulrike Klode, stern.de-Teamleiterin Unterhaltung, hat ein zweijähriges Töchterchen, das neben dem Kochen derzeit Puppe ins Bett legen und weißen Käse liebt. Sich morgen aber sicher schon wieder für etwas anderes begeistert.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(