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Deutsche wollen öffentlich-rechtlichen Newssender weder sehen noch bezahlen

News rund um die Uhr aus öffentlich-rechtlicher Hand lehnen die Deutschen mehrheitlich ab. Nur 41 Prozent würden einen Nachrichtenkanal begrüßen, so eine Forsa-Umfrage. Dabei informiert sich die Mehrheit weiter via TV.

Linda Zervakis aus der Tagesschau

Eine Tagesschau als ganzer Nachrichtensender? Die meisten Deutschen sagen dazu Nein.

Braucht es nach den spektakulären Ereignissen der vergangenen Wochen einen öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender? Dieser Frage ist das im Auftrag des stern nachgegangen. Demnach kann eine Mehrheit von 58 Prozent der Deutschen auf einen TV-Sender mit News rund um die Uhr verzichten, 41 Prozent würden die Einrichtung eines solchen Kanals begrüßen. Von den Befürwortern eines deutschen Nachrichtenkanals wären allerdings nur 31 Prozent bereit, dafür eventuell auch höhere Rundfunkgebühren in Kauf zu nehmen. 67 Prozent würden diese Mehrkosten nicht zahlen wollen.

Wo kriegen die Deutschen Nachrichten her?

Forsa: Nachfrage Newskanal

Wenn sie sich über ein Ereignis schnell und gut informieren wollen, schalten 73 Prozent der Bundesbürger vor allem den Fernseher ein. Die Zahl der Befragten, die dieses Medium nutzen, steigt dabei mit zunehmendem Alter. 57 Prozent hören Radio, 52 Prozent beziehen ihre Informationen hauptsächlich aus Online-Medien, und 44 Prozent greifen lieber zur Tageszeitung. 24 Prozent setzen auf schnelle News in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook. Vor allem die Jüngeren greifen überdurchschnittlich häufig auf Online-Medien und soziale Netzwerke zurück, während die klassischen Medien von den Älteren bevorzugt werden.



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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo