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Der Gigant China macht sich in Afrika breit, kein Kontinent ist Chinas Staatsführung derzeit so wichtig wie der rohstoffreiche schwarze Kontinent. Vor schmutzigen Deals mit Diktatoren schreckt Peking ebenso wenig zurück wie vor Verlustgeschäften.
Trotz der dramatischen Lage im Tschad hat sich der UN-Sicherheitsrat nicht auf eine offizielle Erklärung einigen können. Davon ist abhängig, ob die UN auch militärisch gegen die Rebellen eingreifen könnte. In Tschads Hauptstadt kämpfen Regierungstruppen und Rebellen um die Macht; erste ausländische Flüchtlinge wurden in Sicherheit gebracht.
Nachdem Rebellen im Tschad sich erneut in der Hauptstadt positioniert haben, droht Frankreich offen mit einem militärischen Eingreifen. Damit wollen die Franzosen die rechtmäßig gewählte Regierung ihrer ehemaligen Kolonie schützen.
Nach einem tagelangen Marsch auf N'Djamena, haben die Rebellen die Hauptstadt des bitterarmen Tschad eingenommen - doch eine Waffenruhe zwischen ihnen und den Regierungstruppen wird es zunächst nicht geben. Jetzt werden die ersten Ausländer ausgeflogen.
Auch wenn die Rebellen im Tschad die von ihnen eingenommene Hauptstadt wieder verlassen haben, spitzt sich die Lage in dem Land zu. Ausländer flüchten in Scharen, die Lebensmittel werden knapp. Nun droht der tschadische Außenminister dem Sudan mit einem Einmarsch.
Der wegen Kriegsverbrechen und Völkermords per Haftbefehl gesuchte sudanesische Staatschef Omar el Baschir ist am Mittwoch in das Nachbarland Tschad gereist, das den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) anerkennt.
Er wird als Kriegsverbrecher gesucht und als Völkermörder. Und doch ist Omar Al-Baschir, Präsident des Sudan, im benachbarten Tschad ein gern gesehener Gast. Dabei ist der Tschad sogar Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofes. Menschenrechtler sind empört.
Mit Blick auf die für zahlreiche Anschläge in Nigeria verantwortliche Islamistensekte Boko Haram wollen fünf west- und zentralafrikanische Staaten ihre Zusammenarbeit für die Sicherheit in der Region ausbauen.
Im Kampf gegen den Hunger in der Sahelzone will die Europäische Union ihre Hilfszahlungen im laufenden Jahr mehr als verdoppeln.
Die angolanische Hauptstadt Luanda ist einer Studie zufolge der für Ausländer teuerste Ort zum Leben.
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