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Elternratgeber Babypflege leicht gemacht: Die wichtigsten Hygieneregeln auf einen Blick

Ein Baby braucht regelmäßige Pflege
Die empfindliche Babyhaut bedarf einer besonderen Pflege
© FamVeld / Getty Images
Als wäre die Geburt nicht schon aufregend genug, werden frisch gebackene Eltern mit ganz neuen Herausforderungen im Alltag konfrontiert: der Hygiene ihres Babys. Dieser Ratgeber soll eine kleine Stütze sein.

Jedes Baby ist anders: Von der Verdauung über die Hautbeschaffenheit bis hin zur Wärme- und Kälteregulation kann der Körper eines Neugeborenen auf äußere Einflüsse völlig unterschiedlich reagieren. Deshalb gibt es auch keinen ultimativen Wegweiser für junge Eltern, an dem Sie sich in der ersten Zeit entlanghangeln können. Die gute Nachricht lautet: Sie sind in den ersten Tagen und Wochen nicht allein. Im sogenannten Wochenbett steht Ihnen Ihre Hebamme mit Rat und Tat zur Seite. Später müssen Sie die täglichen Hürden jedoch allein bewältigen. Ob Wickeln, Baden, Fingernägel schneiden, Ohren säubern oder Zähne reinigen – im Folgenden werden die wichtigsten Hygieneregeln in Sachen Babypflege zusammengefasst.

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Tipps zur richtigen Babypflege: Das sollten Sie wissen

1. Die Haut eines Babys ist sehr viel dünner als die eines Erwachsenen. Es braucht mehrere Jahre, bis sich der natürliche Säureschutzmantel voll entwickelt hat. Aus diesem Grund ist ein wunder Baby-Po keine Seltenheit, da er durch das dauerhafte Tragen von Windeln permanent Wärme und Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Um die sensible Haut zu pflegen und zu schützen, ist es ratsam, den Po als auch den Intimbereich des Babys in der Anfangszeit ausschließlich mit einem sauberen Waschlappen und lauwarmem Wasser zu reinigen. Ist die Haut stark gerötet oder wund, können eine Wundschutzcreme oder Heilwolle hinzugezogen werden. Ist der Po über mehrere Tage immer noch entzündet, sollten Sie einen Kinderarzt aufsuchen.

2. Beim Baden gilt das Motto: Weniger ist mehr. Bis auf den Po und Intimbereich ist es nicht notwendig, den Körper eines Babys täglich zu reinigen. Auch hier ist es vollkommen ausreichend, die Hautfalten und Armbeugen mit einem Waschlappen einmal morgens und einmal abends feucht abzuwischen sowie hinter den Ohren. Um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht zu stark zu belasten, sollten Sie Ihr Baby in der Anfangszeit nicht häufiger als ein- oder zweimal in der Woche baden. Das Wasser sollte dabei zwischen 37 und 38 Grad warm sein, damit es nicht friert. Hier kann ein Badethermometer nützlich sein.

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3. Solange die Haut Ihres Babys gesund aussieht, ist eine Pflegecreme nicht notwendig. Sollte sie jedoch sehr trocken sein, können Sie den Körper mit einigen Tropfen Mandel- oder Calendulaöl einschmieren – oder aber Sie geben das Öl direkt mit ins Badewasser. Verzichten Sie unbedingt darauf, Ihr Kind einzucremen, damit es besser riecht. Die in Pflegeprodukten enthaltenen Duftstoffen können Hautreizungen hervorrufen und sind insbesondere für Neugeborene nicht zu empfehlen.

4. Die Ohren Ihres Babys müssen in der Regel gar nicht gesäubert werden, da sich die Gehörgänge von allein reinigen können und das überschüssige Sekret entfernen. Abgesehen davon ist der Ohrenschmalz – wie bei jedem Erwachsenen auch – wichtig, um Staub und Dreck zu binden, sodass die Gehörgänge geschützt sind. Sollte sich jedoch zu viel Schmalz in den Ohren ansammeln, können Sie diese mit einem feuchten, weichen Lappen entfernen. Oder aber Sie verwenden spezielle Wattestäbchen für Babys, die dicker sind als die gewöhnlichen Modelle und somit nicht so tief in die Ohren gelangen und das Trommelfell verletzen können.

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5. Damit sich Babys aufgrund von willkürlichen Bewegungen nicht selbst verletzen, müssen die kleinen Fingernägel regelmäßig zurückgeschnitten werden. Dafür gibt es spezielle Nagelscheren, die abgerundete Enden haben sowie eine leicht gebogene Fläche zum Schneiden. Das funktioniert am besten, wenn Ihr Kind schläft: Drücken Sie die Kuppen an Fingern und Zehen leicht nach unten und schneiden die Nägel halbrund ab. Achten Sie darauf, nicht zu viel abzuschneiden, da Sie sonst das Nagelbett verletzen können.

6. Das Gesicht eines Babys bedarf in den warmen Sommermonaten keiner besonderen Pflege – trotzdem sollten Sie draußen immer an einen ausreichenden Sonnenschutz mit hohem UV-Filter denken. In den kalten Wintermonaten hingegen ist die Haut deutlich pflegebedürftiger: Hier können Sie das Gesicht Ihres Kindes mit einem Wind-und-Wetter-Balsam einschmieren, um die Haut zu schützen. Für den ersten Schnupfen gibt es eine spezielle Salbe, die Mund und Nase pflegen soll.

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7. Unabhängig davon, wie dicht die Kopfbehaarung Ihres Babys in den ersten Monaten nach seiner Geburt ist: die Haare müssen anfangs nicht gewaschen werden. Um die kleine Mähne in Form zu bringen, können Sie eine weiche Bürste verwenden – oder aber einen feuchten Waschlappen, um die Kopfhaut zu säubern. Werden die Haare immer dicker und dichter, können Sie diese mit einem milden Babyshampoo waschen. Wenn nötig, können Sie die Haare im Anschluss trocken föhnen, allerdings nur mit großem Abstand und auf der kleinsten Stufe.

8. Sobald der erste Zahn im Mund Ihres Babys sichtbar wird, sollten Sie mit der Zahnpflege beginnen. Auch hier gibt es spezielle Mundpflege-Fingerlinge, Fingerzahnbürsten oder schon richtige Zahnbürsten, die einen kleinen Kopf haben, sowie eine passende Zahnpasta für Kinder. Das darin enthaltene Fluorid soll die Zähne vor Karies schützen. Achten Sie beim Putzen darauf, immer sanfte und kreisende Bewegungen zu machen.

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ast

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