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Lebensretter wird Star im Netz Sie war schon blau angelaufen: Dieser Polizist rettet kleinem Mädchen das Leben

Polizist Kenneth Knox mit dem geretteten Baby
Polizist Kenneth Knox mit dem geretteten Baby
© www.facebook.com
Ma'Yavi Parham drohte zu ersticken, als ihre Mutter den Notruf wählt. Der Polizist Kenneth Knox ist noch vor dem Notarzt vor Ort - und reagiert blitzschnell. Das Netz feiert nun den Lebensretter.

Es ist eine Schocksituation für alle Eltern: Das Kind stopft sich irgendetwas in den Mund - und verschluckt sich. Schnell kann eine solche Situation zu einer Tragödie führen - doch für die erst zwei Monate alte Ma'Yavi Parham endete die Geschichte mit einem Happy End.

Das kleine Mädchen aus Greenville im Bundesstaat Georgia hatte an einem Nachmittag Ende September 2016 plötzlich aufgehört zu atmen. Die Mutter rief sofort den Notruf. Doch bevor der Arzt bei der Familie Parham eintraf, war der Polizist Kenneth Knox vor Ort. Und reagierte blitzschnell: Er schaute dem Mädchen, das schon blau angelaufen war, in den Mund und Rachen und begann mit umgekehrter Mund-zu-Mund-Beatmung.

Er saugte so lange, bis ein kleines Cornflakes-Stückchen zum Vorschein kam, berichtet er via Facebook. "Als ich ankam, hat sie nicht mehr geatmet", schreibt er. Der allmächtige Herrgott habe ihm gezeigt, was er zu tun habe, so Knox weiter. Dann atmete die Kleine plötzlich wieder. "Sie lächelte mich für eine Sekunde an und begann dann zu schreien. Es war wie Musik in meinen Ohren", so Knox weiter.

Lebensretter wird Patenonkel

In seiner 25-jährigen Dienstzeit sei dieser Moment der großartigste gewesen. Knox wird auch weiterhin mit dem Schicksal der kleinen Ma'Yavi  verbunden sein, denn die Eltern fragten den Polizisten, ob er nicht die Patenschaft übernehmen würde. Knox sagte spontan zu. "Die kleine Miss Parham wird für immer ein Teil meines Lebens sein", schreibt er in seinem Post.

In den sozialen Netzwerken wird Knox für seine Heldentat gefeiert. "Super Job!! Ich bin stolz auf dich. Du wirst für immer ein Held sein", schreibt ein User. Knox meldet sich in den Kommentaren noch einmal zu Wort: "Ich finde nicht die Worte dafür, wie sehr mich das verändert hat. Und ja, ich hatte Tränen in den Augen." Der Post wurde inzwischen mehr als 64.000 Mal geteilt. 

Nicht ganz unwichtig, zumindest in Amerika: Knox ist weiß, Ma'Yavi schwarz. Nach den rassistischen Auseinandersetzungen zwischen weißen Polizisten und schwarzen Bürgern hat diese Geschichte eine doppelte Strahlkraft.

kg

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