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Ungewöhnliche Strafe: Teenager muss im Zelt leben – weil er den iPod seiner Schwester gestohlen hat

Er sieht seinen Fehler ein und akzeptiert die ungewöhnliche Strafe: Ein amerikanischer Teenager muss in einem Zelt im Garten seiner Eltern hausen, weil er den iPod seiner Schwester geklaut hat. Wie lange er dort bleiben muss, liegt an dem 16-Jährigen. 

Bereits dreimal hat Adam Boggus in seinem neuen Heim Besuch von der Polizei bekommen. Nachbarn hatten die Beamten informiert, dass im Garten der Familie Boggus seit dem 23. Mai ein Zelt stehe – bei einer Temperatur von knapp 40 Grad – und dass deren 16-jähriger Sohn Adam darin lebe. Nachdem eine Lokalzeitung darüber berichtet hatte, entbrannte im US-Bundesstaat New Mexico eine lebhafte Erziehungsdebatte. Denn Adam ist nicht freiwillig in dem Drei-Personen-Zelt.

Er sitzt dort eine Strafe ab, weil er seiner Schwester den iPod gestohlen hat. Nachdem der von den Nachbarn alarmierte Polizist Gary Hall dies erfahren und die Zustände im Zelt überprüft hatte, segnete er die ungewöhnliche Erziehungsmaßnahme ab. "Ich sehe nichts Falsches im Handeln der Eltern – sie sorgen sich so sehr um ihn, dass sie aktiv werden, statt ihn einfach weitermachen zu lassen, sodass er irgendwann im Gefängnis landet", sagte Hall im Gespräch mit dem Magazin "People"

Gefangen im Lektüre-Zelt

Adam lebt den Großteil des Tages in seinem Zelt. Nur für die Mahlzeiten und wenn er das Badezimmer benutzen muss, darf er ins Haus. Außerdem schläft er in seinem richtigen Zimmer, nachdem Taranteln und andere Spinnen im Garten entdeckt worden sind. Wie lange seine Strafe andauert, hat Adam selbst in der Hand: Er muss fünf Bücher lesen und über seine Lektüre jeweils einen Text schreiben, bis er wieder ins Haus darf.

Seine Mutter, Angela Boggus, erzählte "People", dass ihr ältestes von fünf Kindern schon immer die Neigung hatte zu stehlen, wenn es etwas unbedingt wollte. "Im Laufe der Jahre hat er es immer wieder getan. So kann man aber nicht durchs Leben gehen. Deswegen haben wir uns entschieden, etwas zu unternehmen, um das Stehlen zu stoppen." Sie warnten ihn vor, dass er in einem Zelt leben und Buchzusammenfassungen schreiben müsse, wenn er wieder etwas klaue. Es vergingen ein paar Monate bis Adam beim iPod seiner Schwester schwach wurde. 

Der 16-Jährige hat seine Strafe ohne Murren akzeptiert. "Natürlich wäre ich lieber in meinem klimatisierten Zimmer", sagte er "People". "Aber ich verstehe, warum meine Eltern das tun. Ich werde nie wieder etwas stehlen, damit ich das nie wieder erleben muss."

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vim
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.