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Übelkeits-Anfall: Vater verzweifelt an seinem vollgespuckten Kind

Als sein kleiner Sohn sich im Auto übergibt, gibt es auch für den Vater kein Halten mehr: Er bezeichnet sich selbst als "mitfühlenden Spucker" und schafft es deswegen nicht, seinem Sohn zu helfen. Schlimm für ihn – doch ein großer Spaß im Netz.

Declan um Auto seines Vaters

So sieht Declan im sauberen Zustand aus

Man steht vor vielen Herausforderungen, wenn man Vater wird: Übermüdung, weil das Kind einfach nicht schlafen will. Gereiztheit, weil Sohn oder Tochter nicht bereit sind, etwas anderes als Nudeln mit Ketchup zu essen. Und natürlich die eigene Übelkeit, wenn das Kind sich übergibt. Dieser Herausforderung musste sich zumindest Ben Patterson, ein Unternehmer aus den USA, stellen. Denn immer, wenn der zweifache Vater Erbrochenes sieht – oder noch schlimmer: riecht – muss er gegen den Drang ankämpfen, sich auch zu übergeben. Und so wurde eine Autofahrt mit seinem Sohn Declan zur totalen Katastrophe. 

Weil seine Frau mit Freunden zum Abendessen verabredet war, tauschten die beiden ihre Autos und Patterson machte sich mit Declan im Kindersitz auf den Weg nach Hause. Als er sich während der Fahrt zu seinem Sohn umdrehte, entdeckte er das Unglück: Der Kleine war komplett mit Erbrochenem eingesaut. Patterson machte ein Foto und sendete einen Hilferuf an seine Frau. "Ruf mich an. Ich musste mich übergeben, als ich versucht habe, ihn sauber zu machen. Es riecht so eklig."

"Es ist so schrecklich"

Doch seine Frau saß in einem lauten Restaurant und hörte ihr Handy nicht. Pattersons Nachrichten wurden immer verzweifelter: "Ich stehe am Straßenrand, es ist so schrecklich, dass ich es im Auto nicht mehr aushalte. Ich weiß ernsthaft nicht, was ich tun soll. Jedes Mal, wenn ich ihn sauber machen will, muss ich selber kotzen." Die Situation spitzte sich weiter zu, als Patterson sich in den Vorgarten einer Frau übergeben musste, die ihn daraufhin der Trunkenheit verdächtigte. "Ich versuche ihr klar zu machen, dass ich aus Solidarität immer mit-kotzen muss und den Geruch nicht aushalte. Es ist so schrecklich. Jetzt ist auch noch die Polizei da. Weil sie in Burlingame (seiner Heimatstadt in Kalifornien, Anm. d. Red.) ja nichts Besseres zu tun haben. Und jetzt muss ich auch noch pusten!"

Patterson veröffentlichte seine verzweifelten Nachrichten online und brachte sehr viele Menschen zum Lachen. Weil sich sein Post aber immer weiter verbreitete, sah er sich inzwischen gezwungen, etwas klar zustellen: Den Teil mit der Polizei hat er nur erfunden, um die Geschichte für seine Frau noch dramatischer erscheinen zu lassen. Und zur Sicherheit hat Patterson jetzt immer Tüten im Auto ...


vim
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