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England: Zwölfjähriger stört im Unterricht – dann setzt sich plötzlich seine Mutter neben ihn

Eine engagierte Mutter ist unangekündigt im Matheunterricht ihres Sohnes aufgetaucht und hat sich neben ihn gesetzt. Die Aufmüpfigkeit des Schülers war schlagartig vorbei. 

Mutter und Sohn in der Schule – sie möchte ihm Respekt beibringen

"Niemals werde ich Respektlosigkeiten meiner Söhne, speziell gegenüber ihren Lehrerinnen, akzeptieren."

Immer wieder hat eine Mutter im britischen Kent die gleiche Beschwerde erhalten: Ihr Sohn benehme sich schlecht im Unterricht. Also holte sie sich die Erlaubnis des Direktors und setzte sich in der Mathematikstunde einfach mal neben ihr Kind. Er versankt förmlich vor Scham in seinem Stuhl. Dann änderte sich sein Verhalten zum Positiven: Mit einem Mal störte der 12-Jährige nicht mehr den Matheunterricht, er verstummte.

Ihr "Experiment" solle dem Achtklässler den nötigen Respekt gegenüber seinen Lehrern beibringen, sagte Becky Crandley, 30, dem Portal "Kent Live". Ihr Sohn hatte sich seinen Lehrern gegenüber bereits seit einem Jahr unverschämt verhalten. Auch zum diesjährigen Schulstart hatte er sich nicht gebessert. Mehrmals hatte sie ihrem Sohn angekündigt, dass sie sich zu ihm in den Unterricht setzen werde, sollte sich sein Verhalten nicht ändern.

"Respektlosigkeiten akzeptiere ich nicht"

Crandley sagte "Kent Live", dass ihr Sohn ihre Drohungen nicht ernst genommen und sie gar ausgelacht hätte: "Er hatte nicht die leiseste Ahnung, dass ich tatsächlich kommen würde. Die Schamesröte stand ihm ins Gesicht geschrieben, als ich als seine Mutter der Klasse vorgestellt wurde."

Sie sei eigentlich bekannt dafür, dass sie schnell weich werde, wenn sich ihre Kinder etwas von ihr wünschten. "Trotzdem bin ich auch sehr geradeaus, wenn es darum geht, ihnen das Richtige im Leben beizubringen. Niemals werde ich Respektlosigkeiten meiner Söhne, speziell gegenüber ihren Lehrerinnen, akzeptieren", zitiert Crandley der britische "Daily Mirror". "Mein Ältester verhielt sich jedoch bei seiner Mathelehrerin besonders unangemessen. Hätte ich nur ein Foto seines Gesichtsausdruckes in dem Moment gemacht, als ich mich neben ihn setzte. Er wurde so dermaßen rot, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte."

Quellen: Kent Live / "Daily Mirror"

km
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