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"Der Augenblick": Ein Moment - weltweit erlebt

Welche Rolle spielt ein Augenblick? Diese Frage ist der Ausgangspunkt eines originellen Kunstprojekts: Weltweit sind Interessenten aufgerufen, in demselben Moment auf den Auslöser zu drücken - ein spannendes Experiment.

Von Carsten Heidböhmer

Wissen Sie schon, was Sie am kommenden Sonntag, 4. März, machen werden? Um Punkt 16:00:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit? Wir hätten da einen Vorschlag: Schnappen Sie sich eine Kamera und drücken Sie exakt um diese Zeit auf den Auslöser. Mit dem fertigen Bild können Sie dann an dem Kunstprojekt "Der Augenblick" teilnehmen.

Der individuell erlebte Moment

Die Idee stammt von Karolina Doleviczenyi und Dominik Kroliwoski. Beide beschäftigen sich berufsmäßig mit dem Thema Fotografie: Karolina ist Fotostudentin der FH-Dortmund, Dominik arbeitet als Fotoassistent. Der Einfall, weltweit Fotos zusammeln, die an einem Moment entstanden sind, kam ihnen bei einem Abend in der Kneipe. Ein einziger Augenblick - von verschiedenen Menschen aus aller Welt individuell erlebt.

So verfassten die Beiden einen Aufruf in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch) und schickten ihn nach dem Kettenbrief-Prinzip an all ihre Freunde und Bekannten, mit der Bitte, diese Mail weiterzuschicken.

Innerhalb von kürzester Zeit fand die Mail ihren Weg in andere Kontinente. Die Initiatoren bekamen begeisterte Resonanz - unter anderem aus Singapur, Äthiopien, USA und Kuba.

An einem Sonntag im März

Aber auch jeder stern.de-Leser ist aufgerufen, sich zu beteiligen. Dass der 4. März als Stichtag gewählt wurde, hat keine besondere Bewandtnis - wichtig war nur, dass es sich um einen Sonntag handelt. Also einen Tag, an dem die meisten Menschen nicht in ihrem Büros sitzen und auf die Monitoren starren, sondern Zeit haben, den Tag individuell zu gestalten. 16 Uhr ist ein idealer Zeitpunkt: Man ist um diese Zeit mit seinen Lieben zu Haus, lüftet seinen Kopf bei einem Spaziergang oder ist zum Kaffeetrinken bei der Verwandtschaft eingeladen. Der eine beschäftigt sich in seinem Hobbykeller, ein anderer treibt Sport, ein dritter döst einfach nur auf dem heimischen Sofa. Egal wie banal die Beschäftigung sein mag - jedes Foto ist erwünscht.

Stichtag ist der kommende Sonntag, 4. März 2007 um 16:00:00 Uhr MEZ. Knipsen Sie ein Foto - egal an welchem Ort auf dieser Welt, egal mit welcher Kamera - und schicken es an dereineaugenblick@web.de.

Die Initiatoren wollen etwa einen Monat warten, bis alle Bilder eingegangen sind. Eine Auswahl der besten Fotografien wird dann auch auf stern.de zu sehen sein.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(