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Fotoband "White Ebony": Albinismus in Afrika - die Last des Andersseins

Der 13. Juni 2015 ist der erste internationale Tag des Albinismus. Das neue Buch "White Ebony" gibt in berührenden Bildern einen Einblick in die Lebensumstände der stigmatisierten Minderheit im Kongo.

Sehr weiße Haut, eine ungewöhnlich helle Haarfarbe, blaue oder grüne Augen: Als Albinismus bezeichnet man eine angeborene Stoffwechselerkrankung, die zu einer Störung der Melaninbildung führt. In vielen Regionen Afrikas leiden Betroffene unter gesellschaftlicher Stigmatisierung und dem Aberglauben ihrer Mitmenschen. Das kann mitunter lebensgefährlich sein, es kommt zu Tötungen und Angriffen auf Menschen.

In ihrem Buch "White Ebony", weißes Ebenholz, zeigt Autorin Patricia Willocq ein beeindruckendes und rührendes Bild der betroffenen Minderheit im Kongo. "Dieses Buch soll Zeugnis sein für Hoffnung, Courage, Liebe und Erfolg und den Betroffenen jene Würde geben, die sie verdienen", so die Autorin.

mja
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