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Fotografie World Press Photo Ausstellung


Im G+J-Pressehaus am Baumwall in Hamburg werden vom 1. bis zum 25. Mai 2003 die Siegerfotos des diesjärigen World Press Photo Award gezeigt.

Ein trauernder Junge am Grab seines Vaters, welcher bei einem Erdbeben im Juni 2002 im Iran ums Leben kam: Das Bild vermittelt dem Betrachter eindringlich Hilflosigkeit, Schmerz, greifbares Elend. Die von einer internationalen Jury aus 53.597 eingesandten Bildern ausgewählte Schwarz-Weiß-Fotografie des armenischen Fotografen Eric Grigorian ist das World Press Photo des Jahres 2002. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Fotoserie "Megacities of Asia" von Peter Bialobrzeski (1. Platz in der Kategorie "The Arts - Stories"), aus der Bilder in der GEO-Reportage "Die Turbo-Cities" publiziert wurden.

Gemeinsam mit den weiteren 53 ausgezeichneten Fotografen in neun Kategorien können die prämierten Bilder in einer Deutschlandpremiere vom 1. bis zum 25. Mai in Hamburg im G+J Pressehaus am Baumwall besichtigt werden. Der jährliche World Press Photo Award gilt als der anerkannteste Preis im Bereich der Pressefotografie.

GEO-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede zur Bedeutung des World Press Photo Award: "Dieser Preis ist zweifellos die weltweit relevanteste Auszeichnung für Foto-Journalisten. Aber nicht nur das: Die Ausstellung der prämierten Bilder ist jedes Jahr aufs Neue ein intensiver Augenblick der Rückbesinnung auf Ereignisse, die wir vielleicht schon wieder vergessen haben oder vergessen wollten. Dabei wird aus einem gemachten Bild das Bild, das wir uns machen – und das wir behalten."

Als ein Stück Zeitgeschichte dokumentiert die World Press Photo Ausstellung nicht nur das Weltgeschehen des vergangenen Jahres, sie vermittelt ebenso einen Einblick in aktuelle Tendenzen der Pressefotografie. Neben ergreifenden und verstörenden Bildern aus den Konfliktgebieten dieser Erde zeigt die Ausstellung auch die andere Seite der Reportagefotografie: faszinierende Naturaufnahmen, Einblicke in fremde Welten und fotografische Highlights aus den Bereichen Kunst, Kultur, Sport, Umwelt und Wissenschaft.

Ausstellungsdauer: 1. Mai - 25. Mai 2003
G+J Pressehaus, Am Baumwall 11, 20459 Hamburg
Öffnungszeiten: Montag - Sonntag 10:00 - 18:00 h, Mittwoch 10:00 - 20:00 h.
Der Eintritt ist frei.


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