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ISABELLA ROSSELLINI: »Das ist meine visuelle Biografie«

Unter dem Titel »Looking at Me« ist jetzt ein Bildband erschienen, der Isabella-Rossellini-Porträts von den berühmtesten Fotografen der Welt präsentiert.

Die Prominenz der internationalen Fotografenszene stand Schlange, um sie ablichten zu dürfen: Isabella Rossellini, ebenso prominente wie attraktive Tocher der Filmschauspielerin Ingrid Bergman und des Regisseurs Roberto Rossellini. Normalerweise hängen die Aufnahmen - sorgfältig gerahmt - an der Wand der New Yorker Wohnung Isabella Rossellinis.

Fans der Schauspielerin, die als Model mehrfach zu den schönsten Frauen der Welt gezählt worden ist, können die legendäre »Me Wall« der 49-Jährigen jetzt auch als sehr persönliches Fotobuch mit dem Titel »Isabella Rossellini - Looking at Me« zu Hause betrachten. »Das ist meine visuelle Biografie«, meinte die weltbekannte Römerin bei der Vorstellung des Fotobandes, der Porträts aus 30 Jahren von 42 Fotokünstlern wie Richard Avedon, Irving Penn oder Robert Mapplethorpe enthält.

»Es ist überraschend, immer mein Gesicht zu sehen und festzustellen, auf wie viel verschiedene Arten ein Mensch fotografiert werden kann«, kommentierte der Star die Porträt-Galerie. So setzte sie Peter Lindbergh locker lachend über den Dächern von New York ins Bild, Richard Avedon präsentierte sie als klassische Diva und Mapplethorpe als strenges Brustbild in hartem Schwarz-Weiß-Kontrast. Der Fotograf Steven Meisel scheint den Star für »Vogue« nach Bad oder Dusche überrascht zu haben und James Balog bedeckte die Blößen der fast nackten Diva mit der haarigen Schimpansin Sally.

Wenn sie nach längerer Abwesenheit die »Ich Wand« betrachte, sehe sie nicht sich, sondern erinnere sie sich immer an die Momente vor der Kamera der großen Fotografen, sagte die Künstlerin. An das Altern denke sie nicht. So sei auch ihr im Juni bevorstehender 50. Geburtstag kein Datum, das irgendein besonderes Gefühl hinterlasse. »Ich feiere diesen Tag ganz einfach mit Freunden.«

»Isabella Rossellini - Looking at Me«, Schirmer/Mosel Verlag, München, 29, 80 Euro