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Täuschend echte "Real Dolls": Wo Sexpuppen in Handarbeit entstehen

Aufblasbare Gummipuppen waren gestern. Heute kann sich der geneigte Mann "Real Dolls" anfertigen lassen, die fast wie eine echte Frau aussehen - und sich sogar so anfühlen sollen. Zu Besuch in einer Sexpuppen-Schmiede.

Die "Real Dolls" genannten Sexpuppen werden zu einem großen Teil aus Silikon gefertigt. So sollen sie auch haptisch einer echten Frau nahe kommen. Wie detailgetreu manche dieser Puppen produziert werden, kann man etwa an den Linien auf dieser Hand erkennen. 

Die "Real Dolls" genannten Sexpuppen werden zu einem großen Teil aus Silikon gefertigt. So sollen sie auch haptisch einer echten Frau nahe kommen. Wie detailgetreu manche dieser Puppen produziert werden, kann man etwa an den Linien auf dieser Hand erkennen. 

Die Idee der Sexpuppe ist nicht neu. Doch die frühen Vertreterinnen (und seltener Vertreter) ihrer Art strahlten wenig Lebensnähe aus. Zu kantig wirkten die aufblasbaren Körper mit dem starren Gesicht und dem weit aufgerissenen Mund. Doch mittlerweile geht das auch anders.

"Real Dolls" heißen die modernen Sexpuppen. Mit viel Liebe zum Detail werden die lebensgroßen und mitunter täuschend echt aussehenden Plastik-Damen gestaltet. Um ein künstliches (und meist bewegliches) Skelett wird ein aus Silikon bestehender Körper gefertigt, der auch haptisch dem menschlichen zumindest nahe kommen soll. Doch der Aufwand hat seinen Preis: Meistens liegen die Kosten für die Sexspielzeuge im mittleren vierstelligen Bereich.

Kunde bastelt sich Frau nach seinen Vorstellungen

Die Dreamdoll Company fertigt in der Nähe von Straßburg eben jene realen Puppen - hauptsächlich für den europäischen Markt, aber auch für den Rest der Welt. Mit nur einer Handvoll Angestellten entstehen dort rund 100 dieser Puppen pro Jahr. Um die 40 Kilogramm wiegen die sehr leichten Mädchen, die primär über einen Onlineshop vertrieben werden.

Der geneigte Kunde kann aus mehreren Haut- und Augenfarbentypen wählen und sich so eine "Frau" nach seinen Vorstellungen basteln lassen. Nach einer Woche Montagezeit sollen die Puppen versandfertig sein - so zumindest gibt es die wenig professionell gestaltete deutschsprachige Homepage der Firma an, auf der es vor Tippfehlern nur so wimmelt.

"Real Dolls" sind ein teurer Spaß

Aber auch komplett vorgestaltete Modelle mit verschiedenen Namen werden dort angeboten. Ebenso bestimmte Extras, wie zum Beispiel ein Heizsystem, das an die Steckdose angeschlossen wird und circa 15 bis 20 Minuten benötige, "um auf die volle Betriebstemperatur zu gelangen".

Für abgespeckte Versionen der Puppen muss man laut Webseite mindestens 3500 Euro auf den Tisch legen. Die teureren Modelle können schon mal bis zu 8000 Euro kosten. Kein billiges Vergnügen also.

Um den Prozess von der Order bis zur Fertigstellung einer solchen Puppe einmal zu verfolgen, klicken Sie sich durch die Fotostrecke.

fin
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.