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World Press Photo Award: Preis fürs beste Pressefoto geht an Südafrikanerin

Die Gewinner des World Press Photo Awards 2010 stehen fest. Der Hauptreis geht an Jodi Bieber aus Südafrika für ihre bewegende Aufnahme einer verstümmelten Afghanin. Eine hochkarätig besetzte Jury hat die besten Pressefotos des Jahres gewählt.

Den Preis für das World Press Foto des Jahres erhielt die südafrikanische Fotografin Jodi Bieber . Eine internationale Jury hat beim 54. World Press Photo Award ihre Aufnahme der verstümmelten Bibi Aisha ausgewählt.

"Dies könnte eines dieser Bilder werden - und wir haben vielleicht zehn davon in unserem Leben, bei dem irgendjemand sagt: 'Du weißt schon, das Bild von diesem Mädchen...', und man weiß genau, wovon er spricht.", sagte David Burnett, der Vorsitzende der Jury.

Jodie Bieber hat in ihrer Karriere bereits acht World-Press-Photo-Awards gewonnen.

Bedeutende Auszeichnung

Der World Press Photo Award gehört zur weltweit wichtigsten Auszeichnung für Pressefotografen. Die Ziel der Organisation steht direkt auf der Homepage: "Unsere Mission ist es, hohe professionelle Standards im Fotojournalismus aufrechtzuerhalten und für einen freien und uneingeschrängten Informationsausstausch einzutreten."

Bis zum 10. Februar konnten Fotografen und Presseagenturen preiswürdige Aufnahmen einreichten, über die eine hochkarätig besetzte Jury zu urteilen hat. Den Vorsitz der Jury hat David Burnett inne. Der US-Amerikaner beherrscht alle Spielarten der Fotografie virtuos

In der Jury zum World Press Photo Award sitzen 19 weltbekannte Fotografen. Sie entscheiden drüber, welche Fotos ausgezeichnet werden. Wie im vergangenen Jahr entscheiden im ersten Teil des Wettbewerbs Spezialjurys in Einzeldisziplinen über herausragende Leistungen. In der zweiten Runde wird aus jeder Kategorie jeweils ein Fotograf Mitglied der Jury. Aus Deutschland sind Peter Bialobrzeski und Ruth Eichhorn dabei.

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