Kruzifix-Streit in NRW Im Justizzentrum soll nun doch ein Kreuz hängen

Im nordrhein-westfälischen Kruzifix-Streit hat die Justiz gegenüber den Kirchen eingelenkt. Im neuen Düsseldorfer Justizzentrum soll nun doch ein Kreuz hängen, allerdings nicht in einem Gerichtssaal, teilten die Gerichtspräsidenten und Kirchenvertreter am Montag in Düsseldorf mit.

Im nordrhein-westfälischen Kruzifix-Streit hat die Justiz gegenüber den Kirchen eingelenkt. Im neuen Düsseldorfer Justizzentrum soll nun doch ein Kreuz hängen, allerdings nicht in einem Gerichtssaal, teilten die Gerichtspräsidenten und Kirchenvertreter am Montag in Düsseldorf mit.

Der Kompromiss war in einem gemeinsamen Gespräch erzielt worden. Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Düsseldorf, Anne-José Paulsen, hatte den Verzicht auf Kreuze im neuen Gebäude damit begründet, dass das Grundgesetz vorschreibe, der Staat und insbesondere seine Gerichte hätten sich weltanschaulich neutral zu verhalten. Beide Kirchen hatten gegen den Verzicht protestiert. Die Kreuze seien Ausdruck der Verbundenheit der Justiz mit ihrer Geschichte und dem Menschenbild des Grundgesetzes.

DPA DPA

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