Samuel Fitwi ist beim Hamburg-Marathon die bislang zweitbeste Zeit eines deutschen Athleten gelaufen. Trotz seiner persönlichen Bestleistung verpasste er den zweiten deutschen Sieg bei dem Laufspektakel in der Hansestadt seit Jörg Peter 1991.
Bei der 40. Auflage kam Fitwi als Zweiter nach inoffiziell 2:04:45 Stunden ins Ziel und verbesserte seine Bestmarke um elf Sekunden. Zudem sorgte er für den ersten deutschen Podestplatz seit Carsten Eich, der 1999 ebenfalls Zweiter geworden war.
Streckenrekord bei den Frauen
Sieger des Jubiläumslaufs wurde überraschend der Marokkaner Othmane El Goumri (2:04:24 Stunden), der nur 38 Sekunden langsamer war als Amos Kipruto beim Rekordrennen (Kenia/2:03:46 Stunden) im Vorjahr.
Bei den Frauen stellte Brillian Jepkorir Kipkoech dagegen einen Streckenrekord auf. Für die Kenianerin wurden inoffiziell 2:17:05 Stunden gestoppt. Die alte Bestzeit lag bei 2:17:23 Stunden, aufgestellt von Yalemzerf Yehualaw (Äthiopien) im Jahr 2022.