Versuchter Totschlag?
Tatverdächtige nach Brand in Rehna in Untersuchungshaft

Gegen die Frau wurde Haftbefehl erlassen. (Symbolbild) Foto: Philip Dulian/dpa
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Ein Brand in Rehna sorgt für viele offene Fragen. Der Verdacht lautet auf versuchten Totschlag. Eine Frau wird festgenommen. Ihr Mann kann gerettet werden.

Nach einem Brand in Rehna (Landkreis Nordwestmecklenburg) hat das Amtsgericht Wismar Haftbefehl gegen eine 49-Jährige erlassen. Der Frau werde vorgeworfen, den Brand verursacht zu haben, um ihren Mann und sich selbst zu töten, teilte die Staatsanwaltschaft Schwerin mit. Wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der versuchten Brandstiftung wurde demnach der Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Nach Angaben der Behörden wachte der schlafende Ehemann auf und konnte durch hinzugerufene Einsatzkräfte gerettet werden. Die Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern an. 

Der Brand ereignete sich nach Angaben der Polizei Rostock am frühen Sonntagmorgen. Gegen 5.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Der Sachschaden belaufe sich auf etwa 70.000 Euro. Das beschädigte Haus sei derzeit nicht bewohnbar, berichtete die Polizei.

dpa