Die diesjährige Grippewelle ist in Sachsen zwar noch nicht ausgestanden, sie flacht allerdings deutlich ab. Die gemeldeten Influenza-Fallzahlen lagen in der vergangenen Woche 48 Prozent unter denen der Vorwoche, wie aus dem Wochenbericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in Chemnitz hervorgeht. Vor allem die Winterferien hätten zu dem Rückgang beigetragen.
Nach wie vor erkrankten alle Altersgruppen an Grippe, vor allem aber Klein- und Grundschulkinder sowie ältere Erwachsene. Seit Beginn der Grippesaison Ende September starben 171 Menschen mit einer bestätigten Influenzaerkrankung.
Auch RSV- und Coronaviren zirkulieren
Bei einem anderen Erreger - dem RSV-Virus - verzeichneten die Epidemiologen zuletzt einen Anstieg der Fallzahlen um acht Prozent. Die Erkrankungen beträfen vor allem Kleinkinder, aber auch ältere Erwachsene. Bislang seien 10 RSV-Todesfälle in Sachsen gemeldet worden.
Corona spielt bei den Atemwegserkrankungen den Fachleuten zufolge aktuell weniger einer Rolle. Die Fallzahlen gingen um 39 Prozent zurück. Die Infektionen betrafen zumeist Erwachsene und Senioren. In der laufenden Saison seien 138 Covid-19-Todesfälle erfasst worden, hieß es.