Tierseuche Vogelgrippe: Tierpark Chemnitz muss zahlreiche Vögel töten

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe will der Tierpark Chemnitz am Freitag wieder für Besucher öffnen. Doch nicht alle Tiere werden
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe will der Tierpark Chemnitz am Freitag wieder für Besucher öffnen. Doch nicht alle Tiere werden dann zu sehen sein. (Archivbild) Foto
© Jan Woitas/dpa
Nach dem Fund toter Hühner musste der Tierpark Chemnitz zu drastischen Maßnahmen greifen. Wie es dort nun weitergeht und wann Besucher wieder Einlass bekommen.

Nach einem Ausbruch der Vogelgrippe hat der Tierpark Chemnitz Dutzende Tiere getötet. Die aviäre Influenza sei bei 51 von 67 Vögeln im Gänse- und Ententeich nachgewiesen worden, informierte die Stadt. Daraufhin sei der gesamte Bestand "per Injektionsnarkose schmerzfrei getötet" worden. Bei den anderen Vogelbeständen des Tierparks seien die Ergebnisse dagegen negativ gewesen. Insgesamt wurden 286 Vögel auf die Vogelgrippe getestet.

Am Ententeich des Tierparks waren vorige Woche zwei tote Hühner gefunden worden. Bei ihnen wurde daraufhin das Vogelgrippevirus nachgewiesen.

Tierpark öffnet am Freitag wieder für Besucher

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollen die Sicherheitsvorkehrungen weitere drei Wochen in Kraft bleiben. Deswegen werden die Vögel weiterhin in Gruppen streng getrennt voneinander gehalten. Das Areal um den Gänse- und Ententeich müsse gereinigt und desinfiziert werden, hieß es. 

Am Freitag (6. Februar) soll der Tierpark wieder für Besucher öffnen. Der Zugang erfolge über Seuchenmatten, um die Schuhsohlen der Besucher zu desinfizieren. Zudem werden nicht alle Tiere zu sehen sein.

dpa