Hochschulen gelten als Horte aufgeklärter Intellektueller. Wie passt das zusammen mit antisemitischen Angriffen und Beleidigungen? Eine junge jüdische Studentin schildert, wie sich das anfühlt.
Bedrohliche U-Bahn-Fahrten, Angriffe am Holocaust-Mahnmal und beschmierte Stolpersteine. Berliner Juden erleben oftmals einen bedrohlichen Alltag und verstecken ihre Symbole.
Sachbeschädigungen, Bedrohungen, körperliche Angriffe: Antisemitismus-Vorfälle haben 2024 in Deutschland laut der Meldestelle Rias einen neuen Höchststand erreicht.
Seit 2015 erfasst die Meldestelle Rias antisemitische Beleidigungen, Drohungen und Attacken. Am Dienstag hat sie ihren Bericht für das Jahr 2023 vorgestellt: Es gab so viele Vorfälle wie nie. Die Projektleiterin Julia Kopp erklärt, wieso.
Antisemitismus ist in Deutschland weniger verbreitet als vor 20 Jahren, zeigt eine Umfrage im Auftrag des stern. Zugleich erleben Juden eine Welle des Hasses. Wie passt das zusammen?