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Schutz gegen Covid-19 Maskenpflicht wegen Corona – was bedeutet das für unsere Haut?

Maskenpflicht wegen Corona: Was macht das mit unserer Haut
Eine Frau mit einer Schutzmaske steht in einer Straßenbahn
© Sina Schuldt / DPA
Vor allem für Leute mit empfindlicher und unreiner Haut können die Corona-Schutzmasken oft zu Hautproblemen führen. Wie wir das verhindern? Eine Expertin klärt auf.
Von Friederike Dejan

Dieser Artikel erschien zuerst auf Brigitte.de.

Schutzmasken sind in sämtlichen Bundesländern Pflicht. Eine Maßnahme, die vor Ansteckung der Mitmenschen als auch vor eigener Ansteckung schützen soll. Wer allerdings generell mit Hautproblemen zu kämpfen hat, der weiß jetzt schon: Das macht meine Haut nicht mit. Hautexpertin Dr. Susanne von Schmiedeberg klärt auf, was die Masken wirklich für unsere Haut bedeuten – und wie wir Probleme in den Griff kriegen.

Hautprobleme durch Schutzmasken

Inzwischen habe ich schon einige Patienten behandelt, deren Haut auf das Tragen einer Maske reagiert hat. Die Beeinträchtigungen reichen von Hautreizungen über Pickelchen und Akne bis hin zu schwereren Hautinfektionen und allergischen Hautveränderungen um den Mund- und Nasenbereich.

Wem genau dasselbe passiert, der muss nicht gleich verzweifeln und sollte die Maske auf keinen Fall nicht mehr tragen. Es gibt ein paar simple Dinge, die ihr beim Tragen laut Dr. Susanne von Schmiedeberg beachten solltet, um solche "Nebenwirkungen" zu vermeiden:

  • Die Maske nur einmal verwenden. Wenn ihr wiederverwendbare Masken habt, dann wascht sie nach der Verwendung. 
  • Die Maske sollte täglich gewechselt werden, gegebenenfalls. sogar mehrfach täglich. Ist die Maske feucht, sollte sie entsorgt werden. Nur so schützen wir uns selbst und andere. Außerdem verhindern wir dadurch weitere Beeinträchtigungen der Haut.
  • Hände aus dem Gesicht! Bestimmte Keime von den Händen vermehren sich auf der feuchten Haut, an den Schleimhäuten und unter der Maske besonders stark.
  • Fakt ist: Je besser der Zustand unserer Haut, desto geringer das Risiko von Hautinfektionen, beziehungsweise -irritationen. Deshalb solltet ihr vor allem jetzt auf eine konsequente und auf eure Haut abgestimmte Pflegeroutine achten. Wie das aussieht, ist natürlich bei jedem individuell. Dennoch solltet ihr es auch nicht mit der Hygiene übertreiben. Feucht- und Desinfektionstücher sind NICHT für das Gesicht geeignet. Wenn sich die Haut unter der Maske feucht anfühlt, könnt ihr sie mit einem ganz normalen, trockenen Kosmetiktuch abtupfen. Achtet generell darauf, die Haut sehr sanft zu reinigen, das schützt vor Irritationen. Feuchtigkeit und beruhigende Pflegeprodukte sind natürlich auch nie verkehrt.

Wer keine Probleme mit Unreinheiten oder Irritationen hat, sollte sich dennoch an diese Regeln halten. Sie helfen dabei, die Haut zu schützen. Ihr wisst ja, sie wird es uns irgendwann danken ...


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