Zocker-Zubehör
Gaming-Headsets im Test: Fünf Modelle von Budget bis Premium

Welches Gaming-Headset klingt gut, hat ein ordentliches Mikrofon und sitzt bequem? Der stern-Test offenbart Gamern Sieger, Preistipp und Fallen beim Kauf der Kopfhörer.
Fünf Gaming-Headsets hängen über einen Bildschirm
Fünf Gaming-Headsets in drei Farben – aber welches holt den Gesamtsieg? Der Test verrät es
© stern/Axel Palm

Beim Zocken am PC entscheiden weder Prozessor noch Grafikkarte über Sieg oder Niederlage – sondern Skills. Aber selbst Profis kommen an ihre Grenzen, wenn ihr Gaming Headset die Richtung der Schritte ihrer Gegner falsch wiedergibt. Oder es nach einer langen Session einfach schmerzt. Genau deshalb sollte ein Kauf des richtigen Modells wohlüberlegt sein. Wir haben uns fünf Gaming Headsets genauer angeschaut, und zeigen, worauf es wirklich ankommt. 

Diese Gaming-Headsets haben wir getestet

Diese Modelle sind auch einen Blick wert 

Folgende Gaming Headsets waren nicht Teil unseres Tests. Sie sind uns aber im Laufe der Recherche aufgefallen:

Fazit

Es ist schwierig, einen Testsieger der Gaming Headsets zu küren, weil alle getesteten Modelle erstaunlich dicht beieinander liegen. Das ist aber auch ein gute Nachricht, denn wir können guten Gewissens empfehlen, dass sich Zockerinnen und Zocker ein Headset kaufen sollten, dass zu ihren Games passt. Und es ist auch mal schön, keinen Ausreißer nach unten zu verzeichnen.

Unser Testsieger ist das Razer BlackShark V3 Pro. Wirklich störend war hier nur die kostenpflichtige Zusatzsoftware. Was Raumklang und Klangqualität betraf, war das Headset im Test Spitzenklasse. Und es bot für dazu noch eine aktive Geräuschunterdrückung, um richtig schön in Onlinewelten versinken zu können. 

Den zweiten Platz teilen sich das HyperX Cloud Alpha 2 und das Beyerdynamic MMX 230. Das Cloud Alpha 2 Wireless eignet sich für Gamer ideal, die sowohl Shooter als auch Rollenspiele zocken. Was seinen Raumklang angeht, war es unserem Empfinden nach auf dem Niveau des Razer BlackShark V3 Pro, bietet dazu einen Mega-Akku und Basisstation, aber leider keine aktive Geräuschunterdrückung. Das MMX 230 ist vor allem ein Headset für entspannte Gamer.

Edel im Look, klanglich eine Ohrenweide, aktive Geräuschunterdrückung, präzise in der Ortung von Geräuschen. Ein Headset für lange Abende. Ärgerlich ist hier nur, dass man das Mikro nicht abnehmen kann, um das MMX 230 als normale Kopfhörer zu nutzen.

Dicht auf den Fersen folgt das Logitech G522. Wir empfehlen es Gamern, die hauptsächlich E-Sport-Titel spielen, denn der Raumklang war sehr gut und das Preis-Leisuntgs-Verhältnis stimmig. Was die Soundqualität anging, reichte es leider nicht an Beyerdynamics MMX230 oder das Cloud Alpha 2 heran – bei dem Preisunterschied hat uns das aber nicht verwundert.

Das Cloud Stinger 2 mag zwar etwas abfallen im Vergleich zur Konkurrenz, bietet aber für PC-Gamer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn Sie es um die 85 Euro ergattern. Was den Sound angeht, überzeugte es uns, was es zu einem soliden wie günstigen Headset für Gamer macht. Wichtig: Es bietet kein Bluetooth und das mitgelieferte USB-C-Kabel ist leider sehr kurz.

Axel Palm
© DOMENIC DRIESSEN

Über den Tester

Für mich gibt es wenig Schöneres, als mich mit Freunden am Wochenende durch Azeroth zu schlagen oder in Counter Strike zu duellieren. Unabdingbar dafür sind natürlich Gaming-Headsets. Einerseits möchte ich gut verstanden werden, andererseits höre ich liebend gern die milden Emotionen meiner Freunde, wenn sie im Spiel sterben. Genau deshalb teste ich Gaming-Headsets. Ich will herausfinden, wie gut ihr Raumklang ist, wie bequem sie sitzen und ob sie sich für längere Gaming-Sessions eignen. Das Ergebnis war überraschend positiv. 

Mehr Informationen über Axel Palm

Vergleichstabelle Gaming-Headsets

 Razer BlackShark V3 ProBeyerdynamic MMX 230 WirelessHyperX Cloud Alpha 2 WirelessLogitech G522HyperX Cloud Stinger 2 Wireless
Turtle Beach Stealth 700
Corsair HS80 Max WirelessSteelSeries Arctis Nova Pro WirelessBeyerdynamic MMX 330 PROHator Phoenix 2
Gesamteindruck

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Testsieger

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

⭐️⭐️⭐️

Preis-Leistungs-Tipp

     
TrageformOver-EarOver-EarOver-Ear Over-EarOver-EarOver-EarOver-EarOver-EarOver-EarOver-Ear
Anschluss2,4 GHz Wireless Bluetooth per Dongle, USB-C-Kabel2,4 GHz Wireless Bluetooth per Dongle, USB-C-Kabel2,4 GHz Wireless per Dongle, USB-C-Kabel, Bluetooth, Klinke2,4 GHz Wireless Bluetooth per Dongle, USB-C-Kabel2,4 GHz Wireless Bluetooth per Dongle, USB-C-Kabel2,4‑GHz‑Wireless‑Dongle, Bluetooth2,4‑GHz‑Wireless‑Dongle, Bluetooth2,4‑GHz‑Wireless (USB‑Dongle), Bluetooth 5.0, USB‑C, 3,5‑mm‑Klinkerein kabelgebunden, Klinke2,4‑GHz‑Wireless‑Dongle, Bluetooth 5.3, 3,5‑mm‑Klinke
Treibergröße50 mm Razer TriForce Titanium40 mm Treiber 53 mm Dual-Chamber-Treiber50 mm PRO-G Graphene50 mm Treiber 50‑mm‑Neodym‑Treiber50‑mm‑Neodym‑Treiber40‑mm‑Neodym‑Treiberkeine Angabe50‑mm‑Neodym‑Treiber
Frequenzbereich20 Hz bis 20  kHz20 Hz bis 20  kHz20 Hz bis 20 kHz20 Hz bis 20 kHz10 Hz bis 20  kHz20 Hz bis 22 kHz20 Hz bis 20 kHz10 Hz bis 22 kHz5 Hz bis 40 kHz18 Hz bis 22 kHz
AudioStereo, THX Spatial Audio, ANCStereo, ANCStereo, DTS Headphone X Stereo, DTS Headphone X Stereo, DTS Headphone X Stereo, Dolby Atmos, DTS Headphone:X, Sony 3D AudioStereo, Windows Spatial AudioHi‑Res‑fähige Treiber, ANC, 360 Spatial AudioOffenes, dynamisches Studio‑ähnliches Klangbild, analog (kein Surround‑DSP)Hybrid‑ANC, Spatial Audio, Head‑Tracking, ClearScan‑Funktechnik
Gewicht386 Gramm326 Gramm355 Gramm290 Gramm mit Mikrofon290 Gramm380 Gramm360 Grammcirca 337 Gramm318 Grammkeine Angabe
Akku-Laufzeit*bis zu 70 Stunden*bis zu 60 Stunden*bis zu 250 Stunden*bis zu 60 Stunden ohne Beleuchtung*bis zu 20 Stunden*bis zu 40 Stunden*bis zu 65 Stunden ohne Beleuchtung*bis zu 22 Stunden pro Akku, zwei wechselbare*kein Akkubis zu 45 Stunden pro Akku
Mikrofonabnehmbares Hyper-Clear-Full-Band-Boom-MikrofonKondensatormikrofon, Flip-to-MuteBoom‑Mikro, abnehmbarabnehmbares Boom‑Mikro, omnidirektional, 16‑bitKondensatormikrofon, Flip-to-MuteFlip‑to‑Mute‑Boom‑Mikrofon, unidirektionalKlappbares Boom‑Mikro, omnidirektional Einziehbares, bidirektionales, geräuschunterdrückendes Mikrofon Kondensator‑Boom‑Mic (Back‑Electret), Niere, 20–20.000 Hz, abnehmbar Abnehmbares Boom‑Mic
PlattformenPC, PlayStation, Xbox, Switch, Mobile, BluetoothPC, PlayStation, Switch (Low‑Latency‑Dongle), Xbox (analog), Mobile (Bluetooth)PC, PS5, PS4, Switch, Mobilgeräte, Xbox (nur 3,5‑mm‑Anschluss) PC, Mac, PlayStation (über Dongle/USB), BluetoothPC (USB-Dongle)PlayStation, Xbox, Nintendo Switch, PC, MobilePC, PlayStation, Switch, MobilePC, PlayStation, Switch, MacPC, Konsolen & Notebooks mit 3,5‑mm‑Kombi‑KlinkePlayStation, Xbox, Nintendo Switch, PC, Mobile
Preis (UVP)*270 Euro249 Euro299,99 Euro170 Euro119,99 Euro 199,99 Euro189,90 Euro379,99 Euro 299 Euro99,99 Euro 

*Herstellerangabe

So haben wir die Produkte ausgewählt

Bei der Auswahl der Gaming-Headsets haben wir uns an den Bedürfnissen von Gamern orientiert und Modelle beliebter Hersteller ausgewählt. Wichtig war, dass die Headsets bei Händlern wie Amazon und Otto verfügbar sind. Außerdem haben wir bei der Auswahl verschiedene Preisklassen berücksichtigt. Vom Einsteiger-Headset um die 100 bis zum Premium-Modell für mehrere hundert Euro möchten wir herausfinden, was die Gaming-Headsets bieten und welche Abstriche Zockerinnen und Zocker bei günstigeren Headsets im Vergleich zum Premium-Modell hinnehmen müssen.

So haben wir getestet

Jeder Test beginnt mit einem Unboxing der Kopfhörer. Wir schauen uns den Lieferumfang und die Verarbeitung des Gaming-Headsets an. Danach geht es um die Bedienbarkeit. Wir schauen, ob es Zusatzsoftware für das Headset gibt, was die bringt, wie leicht sich das Headset mit dem Computer verbinden lässt und welche Bedienelemente es bietet. Danach steht eine ausgiebige Gaming-Session an, in der wir den Tragekomfort und Sound prüfen. 

Dieser ist auch das wichtigste Kriterium des Tests. Wir schauen, wie gut der Raumklang ist, ob Geräusche voll und klar wiedergegeben werden und natürlich auch, ob unsere Mitspieler uns über das Mikrofon gut verstehen. Jedes Gaming-Headset muss sich dabei einer Gaming-Session wenigstens in einem Online-Rollenspiel ("World of Warcraft"), "Dota 2" und einer Runde "Counter-Strike" unterziehen. 

1. Gaming Headset: Logitech G522

Weiße Kopfhörer und ein schwarzes Kabel liegen neben dem Wireless-Dongle und dem Mikro bei
Weiße Kopfhörer und ein schwarzes Kabel liegen neben dem Wireless-Dongle und dem Mikro bei
© stern/Axel Palm

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 170 Euro reiht sich das Logitech G522 in der oberen Mittelklasse ein. Das wird beim Unboxing ersichtlich. Im Lieferumfang enthalten sind ein 1,90 Meter langes USB-A-auf-USB-C-Kabel, ein USB-A-Dongle, das Mikrofon und natürlich die Kopfhörer. 

Schön: Das Mikrofon kann abgenommen werden. Praktisch, falls Sie die Kopfhörer ohne benutzen wollen, wenn Sie Musik oder ein Hörbuch hören wollen. Die Verarbeitung der G522 ist hochwertig. Logitech fertigt sie aus rauem Plastik, das sich wirklich gut in der Hand anfühlt. Scharfe Kanten suchen wir vergebens, insgesamt macht die Verarbeitung einen hochwertigen Eindruck. 

Sitzkomfort
Das merken wir auch beim ersten Ansetzen. Die Ohrpolster des Gaming Headsets schmiegen sich angenehm über die Ohren und passen sich drucklos an. Ohne Mikrofon wiegt das G522 284 Gramm. Selbst bei längeren Gaming Sessions fühlte sich das Gewicht für uns angenehm an. Etwas ungewohnt, aber bequem, ist das Gummiband im Inneren des Bügels. Bei Bedarf kann es etwas weiter eingestellt werden, der Bügel selbst konnte nicht vergrößert werden, dafür lassen sich die Ohrmuschen hoch und runter schiebe, sodass das G522 auf den meisten Köpfen bequem sitzt.

Schalter und Verbindung

Mutebutton und Lautestärkeregler befinden sich bei beim Logitech G522 auf der linken Ohrmuschel
Mutebutton und Lautestärkeregler befinden sich bei beim Logitech G522 auf der linken Ohrmuschel
© stern/Axel Palm

Am Headset selbst befinden sich vier Schalter: Powerbutton, Bluetooth-Verbindungsknopf, Lautstärkeregler und Muteschalter. Hier gibt es nichts zu beanstanden, alle verrichten ihren Dienst ohne Probleme. Und das G522 verrät uns auch, welchen Knopf wir gedrückt haben. Alle befinden sich an der linken Ohrmuschel.

Verbunden werden kann das Headset mit dem PC per Kabel, Bluetooth und Dongle. Wichtig: Es ist empfehlenswert, das G522 über das mitgelieferte Dongle am Gaming-Rechner zu verbinden. Wir haben es erst per Dongle, dann per Bluetooth verbunden und mussten eine deutlich schlechtere Soundqualität per Bluetooth feststellen.

Möglich, dass der Bluetooth-Adapter am Mainboard unseres Gaming-Rechners nicht genug Bandbreite für Sound und Mikrofon bietet und das Headset (oder Windows) automatisch auf einen geringen Datendurchsatz schaltet. Lösen ließ sich dieses Problem im Test nicht. Wir haben dieses Verhalten bei allen Headsets gesehen, die wir per Bluetooth mit dem Rechner verbunden haben. Die einfachste Lösung war immer, das Headset mit dem Dongle zu verbinden.

Sound und Akku
Per Bluetooth war der Sound an unserem Rechner sehr blechern und unangenehm. Per Dongle-Verbindung war er dagegen deutlich klarer und voluminöser. Insgesamt überzeugte die Soundqualität, vorrangig der Raumklang war ausgezeichnet. Wichtig: Um diesen zu aktivieren, müssen Sie die G-Hub-Software installieren und dort "DTS Sound Unbound" aktivieren. In Shootern wie Counter Strike 2 erkannten wir mit dem G522 ohne Probleme, aus welcher Richtung die Schritte unserer Gegner kamen. 

So soll es sein. Abstriche nahmen wir hingegen bei der Musikwiedergabe hin. Hier täte dem G522 etwas mehr Bass gut. Aber auch hier hilft die Zusatzsoftware in Form des G-Hubs, denn die bieten einen Equalizer. Soundenthusiasten die viel Musik hören, sollten etwas Zeit mitbringen, die Kopfhörer adäquat einzustellen. 

Über das Mikrofon wurden wir von unseren Mitspielern übrigens klar und deutlich verstanden. Hier gibt es nichts zu meckern. Laden mussten wir die Kopfhörer während des Testens übrigens auch nicht. Laut Logitech hält der Akku bis zu 30 Stunden mit der RGB-Beleuchtung und bis zu 70 ohne.

2. Razer BlackShark V3 Pro

Mehrere Kabel, Mikrofon und Wireless-Adapter sind im Lieferumfang der Razer BlackShark V3 Pro enthalten
Mehrere Kabel, Mikrofon und Wireless-Adapter sind im Lieferumfang der Razer BlackShark V3 Pro enthalten
© stern/Axel Palm

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 269,99 Euro gehört das Razer BlackShark V3 Pro zu den Premium Headsets im Vergleich. Und das wird schon beim Unboxing deutlich. Die Verpackung ist hochwertig und das Headset macht beim ersten Anfassen einen tollen Eindruch. Lediglich die Seiten der Ohrmuscheln sind aus Plastik, den Rest des Headsets – also Bügel und Innenseiten der Ohrmuscheln – hüllt Razer in Schaumstoff. 

Im Lieferumfang enthalten sind zwei Kabel und das Mikrofon, welches sich abnehmen lässt. Praktisch, falls Sie nur die Kopfhörer nutzen wollen. Bei den Kabeln handelt es sich um ein Aux- auf USB-C-Kabel und ein USB-C- auf USB-C-Kabel. Über dieses wird das Headset geladen. Schade: Die Kabel sind mit circa 1,5 Metern Länge kürzer als bei Logitech. Für uns war es kein Problem. Stehen Konsole oder Rechner aber sehr weit entfernt, könnte das USB-C-Kabel zu kurz sein, um mit dem Headset zu zocken und es gleichzeitg zu laden.

Sitzkomfort
Scharfe Kanten fallen uns beim BlackShark V3 Pro übrigens nicht auf. Der Sitzkomfort ist herausragend. Auf die Waage bringt das Headset mit Mikrofon 386 Gramm. Selbst bei längeren Gaming Sessions drückte das Headset nicht am Kopf. Auch an den Ohren waren keine Druckstellen zu vernehmen. Die Polster lagen angenehm auf  den Ohren und sie wurden auch nicht zu warm. Natürlich lässt sich das BlackShark V3 Pro auch am Bügel in der Höhe verstellen, damit das Headset auf den meisten Köpfen sicher und bequem sitzt.

Schalter und Verbindung

Auf der rechten Seite ragt der Lautsärkergle weit aus der Ohrmuschel heraus
Auf der rechten Seite ragt der Lautsärkergle weit aus der Ohrmuschel heraus. Sieht gewöhnungsbedürftig aus, ist aber ein Segen in der Bedienung
© stern/Axel Palm

Auffäligster Desgin-Element des Razer BlackShark V3 Pro ist sein Lautsärkeregler. Viele Headset-Hersteller versuchen diesen, so unaufällig wie möglich zu gestalten. Die Folge sind nervige Fummeleien an der Ohrmuscheln. Razer macht aus der Not eine Tugend und platziert den Kopf übergroß an der Seite der linken Ohrmuschel. Über das Design kann man streiten, aber uns gefällt die Einfachheit des übergroßen Drehrads sehr gut. Vor allem, weil es kein Gefummel und Getaste birgt, während gezockt wird. 

Für Friemelfreunde bietet Razer aber auch ein kleines Drehrad an der Unterseite der rechten Ohrmuschel. Schön: Das ist frei konfigurierbar. So können Sie hier beispielsweise einen "Schrittbooster" für Shooter einstellen und so nur die Schritte der Gegner lauter stellen. Das ist wirklich besonders und funktioniert in der Praxis gut.

Außerdem befindet sich an der Unterseite der rechten Ohrmuschel noch der ANC-Button, mit dem die aktive Geräuschunterdrückung beziehungsweise der Transparenzmodus aktiviert wird. Über dem Drehrad an der rechten Seite ist ein weiter Knopf. Dieser wechselt zwischen verschiedenen Soundprofilen. An der linken Seite befindet sich der Powerbutton und ein Mute-Schalter für das Mikrofon.

Sound und Akku
Um den Raumklang zu genießen, braucht es die Razer-Software "THX-Spatial-Audio." Sie gibt es 15 Tage kostenlos, danach müssen Sie circa 20 Euro einmalig berappen. Im Vergleich zum kostenlosen DTS-Sorround-Sound bei Logitech, dürfen Käuferinnen und Käufer eigentlich erwarten, dass Zusatzsoftware bei einem Headset über 200 Euro im Preis inkludiert ist. Das ist enttäuschend.

Alles andere als enttäuschend ist der Sound, den das Razer BlackShark V3 Pro bietet. Geräusche unserer Gegner in Online-Shootern gibt das Headset erstaunlich akkurat wieder. Gerade der Booster für Schritte überzeugt uns. 

Voreingestellt sind dazu verschiedene Soundmodi, die wir per Tastendruck an der rechten Ohrmuschel aktivieren können. Diese lassen sich auch in der dazugehörigen Software von Razer konfigurieren. Stark. 

Daneben bietet das Headset auch eine aktive Geräuschunterdrückung. Die ist zwar nicht so gut, wie wir es von Over-Ear-Kopfhörern kennen, reicht aber mit Spielsound aus, um sich im stillen Zockerstübchen vollends von der Außenwelt abzukoppeln. Eigentlich braucht es eine aktive Geräuschunterdrückung beim Gamen im stillen Zimmer nicht. Wir empfanden es trotzdem als angenehm und tauchten vollends in "World of Warcraft" ab. 

Auch das Mikrofon überzeugt. Unsere Mitspieler hörten uns klar, rausch- und kratzfrei. Was die Gaming-Leistung anbelangt, liefert das Razer-Headset Top-Werte. Aufladen mussten wir das Headset übrigens nicht. Wir hatten es rund zwölf Stunden auf dem Kopf. Razer gibt die Akku-Laufzeit mit 70 Stunden an. Für uns ist der Wert plausibel. 

3. Beyerdynamic MMX 230 Wireless

Im Lieferumfang der Beyerdynamic MMX 230 befinden sich Tragetasche, Kabel und Wireless-Dongle
Im Lieferumfang der Beyerdynamic MMX 230 befinden sich Tragetasche, Kabel und Wireless-Dongle
© stern/Axel Palm

Mit einer UVP von 249 Euro reiht sich das Beyerdynamic MMX 230 Wireless zwischen Razer BlackShark V3 Pro und Logitech G522 ein. Für Beyerdynamic-Verhältnisse ist das Headset hinter seinem großen Bruder – dem MMX 330 Pro – das zweitteuerste Modell.

Was das Design betrifft, ist das MMX 230 das wohl erwachsenste im Vergleich: schlicht, edel, sehr hohe Verarbeitungsqualität. So wie man es von Beyerdynamic kennt. Scharfe Kanten suchen wir vergebens, das leicht angeraute Plastik fühlt sich gut in der Hand an. 

Schade: Das Mikrofon kann leider nicht abgenommen werden. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem USB-C-Dongle noch ein 1,9 Meter langes Ladekabel und eine Tragetasche.

Sitzkomfort
Im Vergleich empfinden wir das MMX 230 als bequemstes Headset. Das liegt an zwei Dingen: Erstens dem Memoryfoam unter dem Bügel, der sich gut an den Kopf anpasst. Und zweitens ist die Polsterung der Ohrmuscheln herrlich zart und dadurch besonders angenehm. Natürlich lässt sich das Headset am Bügel über den Ohrmuscheln in der Höhe verstellen. Es wiegt 326 Gramm. Selbst bei ausgiebigen Zockernächten vernahmen wir keine Druckstellen beim längeren Tragen. 

Die Ohrpolster der Beyerdynamic MMX 230 lassen dank Magnethalterung abnehmen. Selbst das Wireless-Dongle findet darin Platz
Praktisch: Die Ohrpolster der Beyerdynamic MMX 230 lassen dank Magnethalterung abnehmen. Selbst das Wireless-Dongle findet darin Platz
© stern/Axel Palm

Schön: Die Ohrpolster können gewechselt werden, da sie per Magnethalterung angebracht sind. Üblicherweise verschleißen die Polster bei Headsets am schnellsten. Diese ersetzen zu können, ist für alle Menschen interessant, die lieber reparieren als neu zu kaufen. Innerhalb der rechten Ohrmuschel befindet sich übrigens eine Kerbe für das USB-C-Dongle. Praktisch, wenn das MMX230 transportiert wird. 

Schalter und Verbindungen

Die Bedienelemente seiner MMX 230 hält Beyerdynamic schlicht
Die Bedienelemente seiner MMX 230 hält Beyerdynamic schlicht
© stern/Axel Palm

Was die Schalter und Verbindungen angeht, sind wir allerdings etwas zwiegespalten. Einerseits imponiert, wie schlicht Beyerdynamic es gehalten hat. An der linken Ohrmuschel befinden sich Power-Button und der Knopf für die aktive Geräuschunterdrückung. Beide sind relativ klein. Der Power-Button ist auch gleichzeitig der Bluetooth-Knopf. Doppeltes Tippen versetzt die Kopfhörer in den Kopplungsmodus. 

An der rechten Ohrmuschel befindet sich der Lautstärkeregler und ein "Pause"-Knopf, der beispielsweise die Musikwiedergabe pausiert. Auch dessen Design ist eher schlicht gehalten, insgesamt sind die Knöpfe für unsere Hände etwas zu klein, um sie angenehm zu bedienen. Dafür ist das Design eben sehr schön, weil zurückhaltend. 

Wer sich nun fragt, ob sich das Mikrofon auch am Headset stummschalten lässt: Ja, das geht, indem Sie es nach oben klappen. Das ist – wie wir finden – äußerst charmant gelöst. Wichtig: Für den PC gibt es keine Zusatzsoftware, dafür aber fürs Smartphone. Per App können Sie verschiedene Modi für das Headset einstellen, die Bluetooth-Latenz verbessern oder den Bass im Equalizer einstellen. 

Sound und Akku
Womit wir zum wichtigsten Punkt kommen: dem Sound. Zunächst verbinden wir das MMX 230 per Bluetooth mit dem Gaming-PC. Es ergeben sich zwei Probleme: Erstens ist der Sound etwas verzögert. Wir verbinden das Headset mit dem Smartphone, stellen die Latenzverbesserung ein, Problem gelöst. Dann das zweite Problem: Sobald wir per Bluetooth verbunden das Mikrofon benutzen, verschlechtert sich die Soundqualität. Die Lösung ist die Verbindung per Dongle. 

Was den Sound anbelangt, sind die MMX 230 was ihre Klarheit anbelangt, die besten im Vergleich. Unserem Empfinden nach ist der Sound sehr ausgeglichen, mit sehr druckvollem Bass. Spielszenen geben die Kopfhörer klar wieder. Kleines Minus: Was den Raumklang anbelangt, liegen die MMX 230 hinter den Logitech und Razer-Kopfhörern. 

Ja, man kann mit ihnen in Shootern hören, wo sich die Gegner befinden. Aber ein Headset mit Surround-Sound schafft das besser, beziehungsweise erleichtert es einem Spieler. Dafür ist das MMX230 ein wahrer Segen in Rollenspielen, sowie für Musik oder Filmgenuss. Da ist es doppelt schade, dass sich das Mikrofon nicht abnehmen lässt. 

Was die aktive Geräuschunterdrückung anbelangt, zeigt das MMX 230 die beste Leistung im Vergleich. Umgebungsgeräusche schirmt es exzellent ab, wenngleich ein deutliches Rauschen zu vernehmen ist, wenn sie aktiviert ist. Die Stärke der Geräuschunterdrückung lässt sich in der App regeln. Auch das Mikrofon überzeugt. Unsere Mitspieler verstanden den Tester deutlich über Discord.

4. HyperX Cloud Stinger 2 Wireless

Der Leiferumfang der HyperX Cloud Stinger 2 besteht aus Ladekabel, Mikrofonpuschel und Wireless-Adapter
Der Leiferumfang der HyperX Cloud Stinger 2 Wireless besteht aus Ladekabel, Ploppschutz und Wireless-Adapter
© stern/Axel Palm

Das HyperX Cloud Stinger 2 erfreut sich unter Zockern wegen seines vergleichsweise niedrigen Preises großer Beliebtheit. Die UVP beziffert der Hersteller mit 119,99 Euro. Es ist damit das günstigste Headset im Vergleich. Das merken wir leider schon beim Auspacken: Einmal aus der Verpackung gehoben, bettet sich das Cloud Stinger 2 in Plastik. Im Lieferumfang enthalten ist das USB-A-Dongle, ein sehr kurzes Ladekabel (circa 60 cm) und das Headset, dessen Mikrofon sich nicht abnehmen lässt. 

Das Design hält HyperX schlicht, uns gefällt es. Allerdings fällt sofort auf, dass das Headset im Vergleich zu den deutlich teureren leichter ist. Es bringt 290 Gramm auf die Waage. Grund dafür ist, das der Hersteller hauptsächlich auf Plastik setzt. Scharfe Kanten fühlen wir nicht und die Verarbeitungsqualität ist gut, aber die verwendeten Materialien stehen eben in keinem Vergleich zu den anderen Headsets im Test. 

Sitzkomfort
Was dem Sitzkomfort aber keinen Abbruch tut. Der ist – auch gerade wegen des geringeren Gewichts – sehr gut. Die Ohrmuscheln fügen sich über die Ohren, fühlen sich dabei aber mitnichten so flauschig an, wie es beispielsweise beim MMX 230 von Beyerdynamic der Fall war. Das ist Jammern auf hohem Niveau, will an dieser Stelle aber gesagt sein. Wie alle anderen Headsets auch, lässt sich das Hyper X Cloud Stinger 2 natürlich auch in der Höhe verstellen und so an unseren Kopf anpassen. Druckstellen vernahmen wir über längeren Zeitraum nicht. 

Schalter und Verbindungen

Der Lautstärkeregler setzt bei den Cloud Stinger 2 Wireless einen farblichen Akzent in rot
Der Lautstärkeregler setzt bei den HyperX Cloud Stinger 2 Wireless einen farblichen Akzent
© stern/Axel Palm

Verbunden werden können die Cloud Stinger 2 Wireless per USB-C-Kabel und dem Wireless-Dongle. Für ersteres brauchen Sie allerdings ein alternatives USB-C-Kabel, denn die knapp 60 Zentimeter reichen mitnichten aus, um die Kopfhörer während des Ladevorgangs zu nutzen. Was die Schalter anbelangt, hält es HyperX einfach: Einen Farbakzent setzt das rote Drehrad zu Regulierung der Lautstärke an der Unterseite der linken Ohrmuschel. Rechts befinden sich USB-C-Buchse und Power-Button. Das Mikrofon mutet sich durch hochklappen, abnehmbar ist es leider nicht. 

Sound und Akku 
Über die Software "HyperX NGENUITY" lässt sich der Raumklang einstellen, was empfehlenswert ist. Das Ergebnis überzeugt uns. Die Gegner hören wir über die Kopfhörer präzise. Schön für den Preis ist, dass die Cloud Stinger 2 nicht unangenehm übersteuern. Auch Explosionen bleiben deutlich zu hören, ohne in den Ohren zu kratzen. Allerdings müssen wir zugeben, dass der Sound der Beyerdynamic MMX 230 sich noch einen Funken klarer und angenehmer anhörte. Allerdings liegen zwischen den Headsets auch mehr als 100 Euro Preisunterschied. 

Was "World of Warcraft" anbelangt, waren die Kopfhörer solide. Aber wer in fremde Welten eintauchen möchte, fährt mit ANC-Kopfhörern einfach besser. Bei der Musikwiedergabe, gehörten die Stinger 2 zu den schwächsten im Vergleich. Wir hätten uns etwas mehr Bass gewünscht. Das Mikrofon des Headsets war okay. Unsere Mitspieler attestierten im Discord, dass sie uns klar und deutlich verstanden. HyperX gibt rund 20 Stunden Akkulaufzeit an. Wir haben die Kopfhörer zu Beginn des Tests aufgeladen. Nach Rund acht Stunden Tragezeit war der Akku-Ladestand bei 58 Prozent. Die angegeben Werte sind plausibel. 

5. HyperX Cloud Alpha 2 Wireless

Der Lieferumfang des HyperX Cloud Alpha 2 liegt auf dem Schreibtisch
Tragetasche, Kabel, Mikro und Base-Station umfassen den Lieferumfang der HyperX Cloud Alpha 2
© stern/Axel Palm

Das HyperX Cloud Alpha 2 Wireless wird mit einer UVP von 228 Euro angeboten. Klingt erstmal viel, aber HyperX ist durchaus für ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Entsprechend umfangreich ist der Lieferumfang des Top-Headsets der HP-Tochter. 

Enthalten ist neben dem Headset natürlich das abnehmbare Mikrofon, ein USB-C-Ladekabel und ein USB-A auf USB-C-Kabel für eine Besonderheit im Vergleich: der Base-Station, über die das Headset gesteuert wird. Sie bietet sechs konfigurierbare Knöpfe, ein Drehrad für die Lautstärkeregelung und einen Mute-Button. Außerdem befindet sich im Lieferumfang noch eine Tragetasche. 

Schade: Das Ladekabel ist mit circa 1,55 Metern kürzer als bei der Konkurrenz. Hier gilt wie bei Razer: Stehen Konsole oder PC weiter entfernt, kann es zu Problemen kommen. Was die Verarbeitungsqualität anbelangt, besticht das Headset durch Qualität. Den Bügel fertigt HyperX aus einem matten Metall, die Ohrmuscheln aus rauem Plastik. Im Bügel kommt Memory-Foam zum Einsatz und in den Ohrmuscheln ist ein angenehmer Schaumstoff verarbeitet.

Sitzkomfort 
Der Sitzkomfort des Cloud Alpha 2 steht den anderen Gaming-Headsets im Vergleich in nichts nach. Die Ohrmuscheln fügen sich sanft an, sein Gewicht von 355 Gramm eignet sich auch für ausgiebige Nächte am PC. Der Bügel lässt sich natürlich in der Höhe verstellen, sodass wir das Cloud Alpha 2 Wireless an unsere Kopfform anpassen können. Scharfe Kanten ertasten wir nicht. Hier gibt es nichts zu bemängeln.

Schalter und Verbindungen 

Die Bedienelemente der HyperX Cloud Alpha 2
An den Unterseiten der Ohrmuscheln befinden sich die Bedienelemente der HyperX Cloud Alpha 2
© stern/Axel Palm

An der linken Ohrmuschel findet sich der Power-Button, ein Mute-Schalter, eine Audiobuchse, der USB-C-Port und die Buchse für das Mikrofon. Rechts der Bluetooth- beziehungsweise Wireless-Schalter und der Lautstärkeregler. Insgesamt empfanden wir die Knöpfe im Test etwas klein. Daneben gibt es die Base-Station. Zugegeben: Wir waren skeptisch. Normalerweise möchten wir auf dem Schreibtisch so wenig Kabel wie möglich. Allerdings ist die Bedienung der Base-Station wirklich komfortabel. In der Software "HyperX NGENUITY" können die sechs Tasten konfiguriert werden. Für uns reichten die Presets aus. Einmal an die Station gewöhnt, haben wir selbige durchgehend zur Steuerung des Headsets bemüht. Schön.

Sound und Akku
Bevor wir uns dem Sound widmen, müssen wir über den Akku sprechen, denn der hält laut HyperX satte 250 Stunden und im Dual-Mode 125 Stunden. Damit ist der Modus gemeint, bei dem Bluetooth- und Wireless-Modus simultan laufen. Wir hatten das Headset rund zehn Stunden nach einer Vollladung in Betrieb und können die Angabe bestätigen. Rund 5 Prozent des Akkus wurden verbraucht. 

Der Sound war beim Zocken sehr präzise und klar abgestimmt. Schritte unserer Gegner konnten wir in Counter Strike sehr gut orten. Was den Raumklang anbelangt, liegt das Cloud Alpha 2 auf Augenhöhe mit dem BlackShark V3 Pro von Razer und auch dem Logitech G522. Was "World of Warcraft" anbelangte, konnten wir auch exzellent in die Spielwelt eintauchen. 

Wenngleich wir etwas eine aktive Geräuschunterdrückung vermisst haben, um uns vollends abzukoppeln. Etwas mau kam uns der Bass des Headsets vor. Wer den verstärken möchte, kann das allerdings in der HyperX-Software machen. Insgesamt überzeugte die Klangqualität, kam aber nicht ganz an das Beyerdynamic MMX 230 heran. 

Und unsere Mitspieler verstanden uns selbstredend klar und deutlich über das Mikrofon. Hier gab es keine Probleme. 

Gaming Headsets: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Was ist ein Gaming Headset?

Ein Headset ist ein Kopfhörer mit Mikrofon. Beim Gaming ist es auf Spielton und Sprach-Chat ausgelegt – oft aber nicht immer bieten Hersteller Software für EQ, Surround und Mikro-Filter.

Woran erkenne ich ein gutes Gaming Headset?

Vor allem am Klang (Details, Ortung) und am Mikro (klar, wenig Rauschen). Wichtig ist auch der Sitz (stundenlang ohne Druck). Dazu: passt es zu Ihrem Gerät und hat es die Anschlüsse, die Sie brauchen?

Was ist besser – Kabel oder Funk?

Vorteile bei kabelgebundenen Headsets sind eine geringere Verzögerung, kein Akku und sie sind meist günstiger. Funk bietet mehr Freiheit – aber nur gut, wenn die Verbindung stabil ist und der Akku durchhält.

Warum ist Tragekomfort so wichtig?

Gamerinnen und Gamer wissen, dass ein Gaming Headset gerne mal sechs oder mehr Stunden getragen wird. Druckpunkte oder Kanten können bei langer Tragdauer Kopfschmerzen verursachen. Geringes Gewicht, weiche Polster, verstellbare Bügel helfen, den Komfort zu erhöhen.

Wie wichtig ist Soundqualität wirklich?

Ein blecherner Sound bringt keine Freude in Spielen. Je klarer und tiefer ohne Übersteuerung, desto mehr Spaß beim Gamen. Und vor allem hilft ein guter Sound beim Hören von Richtung und Abstand (Schritte, Nachladen, Fahrzeuge). Wer kompetitiv spielt, merkt das sofort.

Warum brauche ich Surround-Sound?

Virtueller Surround kann bei Shootern helfen – kann aber auch künstlich klingen. Gutes Stereo mit sauberer Bühne reicht den meisten Zockern aus.

Wie wichtig ist das Mikrofon?

Für Teamplay, Discord, Streaming: sehr wichtig. Aber auch die Stummschaltung ist wichtig. Niemand möchte belauscht werden.

Welche Rolle spielt die Plattform (PC, PS5, Xbox, Switch, Handy)?

Die meisten Gaming-Headsets laufen plattformübergreifend, es gibt aber auch Ausnahmen, die nur in Verbindung mit dem PC arbeiten. Achten Sie auf die Herstellerangaben. Wichtig: Einige Features wie Surround-Sound könnten unter Umständen nur auf spezifischen Plattformen funktionieren.

Worauf achten bei kabellosen Gaming Headsets?

Für Gaming ist 2,4-GHz-Funk meist die sichere Wahl, weil die Latenz in der Regel geringer ist als über Bluetooth. Die meisten kabellosen Headsets lassen sich übrigens per Kabel nutzen, während sie aufladen. Achten Sie darauf, ein langes Ladekabel zu nutzen.