Arnold Schwarzenegger machte es schon zu Beginn seiner Karriere vor: Er ergänzte sein Krafttraining durch Einheiten am Rudergerät – vor allem, um Rücken und Schultern zu stärken. Das können Sie genauso tun. Heimrudergeräte mit Zugsystem gehören zu den effektivsten Fitnessgeräten, weil sie Kraft- und Ausdauertraining verbinden. Beim Rudern arbeiten Beine, Rücken, Arme und Rumpf gleichzeitig, wodurch ein großer Teil der Muskulatur aktiviert wird. Zudem gilt die Bewegung als gelenkschonend. Im großen stern-Test haben wir verschiedene Rudergeräte ausführlich geprüft. Begleiten Sie uns auf der heimischen Ruderregatta zu mehr Fitness und Wohlbefinden. Ahoi aus der Hamburger stern-Redaktion!
Rudergerät-Test: Diese Modelle haben wir getestet
Diese Modelle sind auch einen Blick wert
Diese Rudergeräte haben wir nicht selbst getestet, ein Blick darauf lohnt sich allemal.
Testergebnis: Das ist das beste Rudergerät im Test
Beim Testsieger, dem Sportstech WRX500, hat uns besonders das realistische Rudergefühl gefallen. Dank des Wasserwiderstands läuft der Zug angenehm flüssig und erinnert tatsächlich an echtes Rudern auf dem Wasser. Der Widerstand baut sich gleichmäßig auf und reagiert dynamisch auf die eigene Zugkraft. Hinzu kommt die angenehme Geräuschkulisse: Statt Klappern oder Surren hört man hauptsächlich das beruhigende Rauschen des Wassers. Überzeugt hat uns außerdem die stabile Verarbeitung und das moderne Design mit viel Holz. Das Gerät steht selbst bei intensiven Einheiten sicher und ruhig. Der Sitz gleitet ruhig über die. Auch die Konnektivität bietet viele Möglichkeiten: Über Bluetooth lässt sich das WRX500 problemlos mit Apps wie Kinomap verbinden. Mit unter 500 Euro halten wir auch das Preis-Leistungs-Verhältnis für absolut fair. Bei Amazon ist das Sportstech WRX500 günstiger zu haben.
Für das Wenoker H310 können wir gut und gerne unseren Preis-Leistungs-Tipp geben. Es ist kein Rudergerät für ambitionierte Sportler oder besonders intensive Workouts, überzeugt im Test aber als klarer Preis-Leistungs-Tipp. Für weniger als 200 Euro bekommen Sie ein unkompliziertes Einsteigergerät, das Sie schnell aufbauen und ohne große Technik-Spielereien bedienen. Obendrein arbeitet es angenehm leise. Gerade Anfänger finden schnell einen sauberen Trainingsrhythmus und bekommen ein ordentliches Cardio-Workout für zu Hause. Zwar zeigt das Gerät bei höherem Tempo Schwächen bei Stabilität und Sitzkomfort, im normalen Alltagstraining fällt das aber weniger ins Gewicht. Wer einfach ausprobieren möchte, ob Rudern als Heimtraining überhaupt infrage kommt, bekommt mit dem Wenoker ein solides Gesamtpaket zu einem überraschend niedrigen Preis.
Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.
Über den Tester
Ich liebe Bewegung. Mit regelmäßigen sportlichen Aktivitäten gleiche ich meine überwiegend sitzende Tätigkeit aus. Erholung und Entspannung suche ich vor allem beim Jogging, doch mit Rudergeräten habe ich bereits im Fitnessstudio Erfahrung gesammelt. Daher habe ich die fünf Rower sehr gerne und genau unter die Lupe genommen. Im Rahmen des Tests beschäftigte ich mich mit der Technik und der praktischen Anwendung der unterschiedlichen Rudergeräte.
Weitere Informationen über Michi Jo Standl
Vergleichstabelle: Rudergerät-Test
| Bewertung | Nicht in der Wertung | Nicht in der Wertung | Nicht in der Wertung | Nicht in der Wertung | Nicht in der Wertung | |||||
| Widerstandssystem | Wasserwiderstand mit 16 Turbinenblättern | Wasserwiderstand mit 45°-Tank-Technologie | Magnetwiderstand | Magnet- und Wirbelstrombremse | Magnetwiderstand | Hybrid-Widerstandssystem (Wasser und Magnet) | Luftwiderstand | Wasserwiderstand mit 12-Blatt-Turbine | Wasserwiderstand | Wasserwiderstand |
| Widerstandsstufen | ca. 10 (über Wasserfüllmenge) | ca. 6 (über Wasserfüllmenge) | 15 | 16 | 16 | 16 | Stufenlos über Luftklappe regulierbar | Bis zu 6 Widerstandsstufen (über Wasserfüllmenge) | Stufenlos über Wasserfüllmenge und Zugstärke | Stufenlos über Wasserfüllmenge regulierbar |
| Max. Benutzergewicht | 120 kg | 150 kg | 150 kg | 150 kg | 160 kg | 120 kg | 135 kg | 150 kg | 180 kg | 130 kg |
| Maße nutzbarer Stellung | 192 × 52 × 69 cm | 200 × 52 × 90 cm | 215 × 65 × 50 cm | 193 × 55 × 78 cm | 152 × 45 × 71 cm | 196 × 52 × 49 cm | 244 × 61 cm | 175 × 46 × 83,5 cm | 210 × 57 × 78 cm | 179 × 43 × 85 cm |
| Empfohlene Körpergröße | bis ca. 195 cm | bis ca. 200 cm | bis ca. 200 cm | bis ca. 195 cm | bis ca. 195 cm | bis ca. 195 cm | bis ca. 210 cm | bis ca. 195 cm | bis ca. 200 cm | bis ca. 195 cm |
| Verstauung | vertikal aufstellbar | vertikal aufstellbar | vertikal aufstellbar | klappbar und hochkant aufstellbar | vertikal aufstellbar | klappbar | In zwei Teile zerlegbar | vertikal aufstellbar | vertikal aufstellbar | Hochklappbar / vertikal aufstellbar |
| Konnektivität | Bluetooth, FTMS, Kinomap, Sportstech Live App | Bluetooth, Kinomap, Brustgurt-kompatibel | Bluetooth,Kinomap, Domyos E-Connected, kompatibel mit Brustgurten | Bluetooth, Kinomap | Bluetooth, Kinomap, LCD-Display | Bluetooth, Kinomap, Pulsgurt-kompatibel | Bluetooth, ANT+, PM5 Monitor, ErgData, Kinomap | Bluetooth, Kinomap, MERACH App | Bluetooth, Kinomap, App-kompatibel | Bluetooth, Kinomap, Brustgurt-kompatibel |
| Material | Holz, Metall, Kunststoff | Metall, Kunststoff | Stahl, Aluminium, Kunststoff | Kohlenstoffstahl mit Kunststoffverkleidung | Aluminium, Kunststoff | Bambus, Metall, Kunststoff | Metall, Kunststoff | Holz, Metall, Kunststoff | Holz, Metall, Kunststoff | Metall, Kunststoff |
| Erhältlich bei |
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* Herstellerangabe
So haben wir die Produkte ausgewählt
Nach diesen Kriterien haben wir die Produkte für den Rudergerät-Test ausgewählt:
- Marke beziehungsweise Hersteller: Uns war bei der Auswahl der Rudergeräte wichtig, dass wir Marken und Hersteller testen, die bereits einen gewissen Ruf haben. Die Annahme ist, dass sie sich den verdient haben, aber wir wollten das auch prüfen.
- Beliebtheit: Neben der Markenbekanntheit haben wir auch auf die Beliebtheit im Online-Handel geachtet. Welche Produkte gehen häufig über die digitale Ladentheke? Welche haben gute Bewertungen erhalten?
- Preisklassen: Deshalb sind bei unseren Tests gerne auch mal ein paar günstigere Geräte im Feld. Uns treibt nicht nur bei Rudergeräten die Frage um: Muss es immer das 800-Euro-Modell sein? Oder überlassen wir die teuren Geräte lieber Profis und wählen als Einsteiger oder Fortgeschrittener lieber günstigere Modelle?
- Unterschiedliche Ausstattungen: Was gefällt Sportlern besser? Ist es der Magnetwiderstand? Oder doch das Wasser? Welches Material ist zu empfehlen – Holz, Alu, Kunststoff? Das wollten wir wissen.
- Gute Verfügbarkeit: Es nützt doch der schönste Testsieg nichts, wenn das Nonplusultra-Rudergerät kaum zu bekommen ist. Uns ist daher wichtig, dass die getesteten Produkte in bekannten Onlineshops wie Amazon, Otto oder Decathlon gut zu bekommen sind.
So haben wir getestet
Nach dem Unboxing ging es erst einmal daran, die Montageanleitungen zu studieren. Manche Rudergeräte haben wir schnell aufgebaut, einige sind etwas komplizierter. In die Bewertung flossen diese Unterschiede ein, wir wollten ihnen aber keine zu große Bedeutung einräumen. Denn Sie müssen das Rudergerät ja nur einmal aufbauen. Danach schauten wir uns die technischen Funktionen und die Möglichkeiten an. Verfügt das Rudergerät über einen einfachen Trainingscomputer ohne Konnektivität oder bekommen wir Trainingstipps per Tablet-App? Nicht zuletzt spielte auch der Gesamteindruck eine Rolle: Wie wirkt das Material, steht das Gerät gut?
Dann ging es ans Eingemachte: Wir haben jedes Gerät zwei Tage lang mit unterschiedlichen Widerstandsstufen getestet – inklusive Regenerationsphasen zwischen den Trainingseinheiten. Während des Trainings mit verschiedenen Widerstandseinstellungen stellten wir Unterschiede beim Laufverhalten des Sitzes und bei der Haptik fest. Ruckelt der Sitz, läuft das Band geschmeidig, liegen die Füße bequem auf den Auflagen? Die Lautstärke ist zwar ein Kriterium für Rudergeräte, aus unserer Sicht aber kein wichtiges. Denn: Wir haben gemessen, dass alle Testgeräte ähnlich laut waren, daher haben wir die Dezibel nicht in der Bewertung berücksichtigt. Für Sie jedoch ein Tipp: Tendenziell sind Geräte mit Wasserwiderstand leiser als magnetbetriebene.
1. Testsieger: Sportstech WRX500
Aufbau & Haptik: Vorab: Für den Aufbau des WRX500 des Berliner Herstellers Sportstech sind zwei Personen erforderlich. Zum einen sind die Teile aus massivem Holz schwer, zum anderen ist das Zusammenfügen der beiden Laufschienen ein Balanceakt. Dennoch hat uns das Gesamtpaket des Rudergerätes überzeugt. Der Aufbau spielt in der Bewertung auch nur eine untergeordnete Rolle – wenn das Gerät steht, steht es. Erst einmal im Training hat uns das Rudergerät überzeugt und zum Testsieger gemacht. Das Material – neben Holz vorwiegend aus Metall – vermittelt sofort einen stabilen Eindruck, was sich während des Trainings bewahrheiten sollte. Den Ruderwiderstand erzeugt das Gerät durch Wasser. Dem Wassertank hat Sportstech ein haptisch massives Hartplastik gegönnt. Mit einer mitgelieferten, auf den ersten Blick unscheinbaren elektrischen Pumpe befüllen und entleeren Sie den Tank. Die Pumpe laden Sie per USB auf. Der Aufbau des Rudergerätes dauert etwas länger als bei anderen Rudergeräten, weil Sie mehr Einzelteile montieren müssen. Mit etwas Geduld und zwei weiteren helfenden Händen steht das Gerät in einer guten Stunde. Die Montage ist in der Anleitung verständlich erklärt. Das passende Werkzeug liegt bei. Die Zahl der Schrauben und Muttern wirkt zwar auf den ersten Blick hoch, sie sind aber gut sortiert.
Training & Widerstand: Mit rund 46 Kilogramm ist das Sportstech WRX500 eines der schwereren Rudergeräte in unserem Test. Das Gewicht bietet einen entscheidenden Vorteil: Das Gerät steht während des Ruderns gut, auch bei schnellen Bewegungen. Es rutscht und wackelt nicht. Schon nach den ersten Ruderschlägen fiel uns auf, wie ruhig und kontrolliert das Gerät läuft. Dank der Wassertechnik baut sich der Widerstand gleichmäßig auf, auch bei höherer Intensität. Der im wahrsten Sinne des Wortes flüssige Ablauf erinnert an echtes Rudern, auch was die Geräuschkulisse betrifft: Wir stellen kein Klappern und Schleifen fest. Der Sitz rutscht ebenso gleichmäßig über die Schienen. Das Sitzgefühl ist auch bei längerem Training angenehm. Nach dem Training stellen Sie das Gerät stabil vertikal in eine Ecke. Trotz des Gewichtes funktioniert das erstaunlich leicht.
Display & Konnektivität: Der Trainingscomputer hat viele Funktionen. Das Display zeigt unter anderem Zeit, Distanz, Kalorienverbrauch und Schlagfrequenz an. Ein Pluspunkt ist auch die Konnektivität. Über Bluetooth verbinden wir das Gerät problemlos mit einem Smartphone oder, noch besser, mit einem Tablet. So nutzen Sie etwa die Fitness-App Kinomap und rudern virtuell über die berühmtesten Strecken der Welt. Das Tablet findet auf der dafür vorgesehenen Halterung Platz.
Fazit: Das Sportstech WRX500 überzeugt uns mit dem Design, der Funktionalität, der stabilen Haptik und nicht zuletzt mit dem Preis. Für rund 500 Euro – im Onlinehandel auch schon mal deutlich günstiger – bekommen Sie ein semiprofessionelles Gerät mit vielen Möglichkeiten, gerade was die Konnektivität betrifft. Obendrein sieht das Rudergerät schick aus.
2. Für ambitioniertes Training: Skandika Nemo IV
Aufbau & Haptik: Das Rudergerät Skandika Nemo IV erzeugt den Widerstand ebenfalls mit Wasser. Der Aufbau gestaltet sich unkompliziert und sollte ebenfalls in etwa einer Stunde erledigt sein. Wenn Sie geübt sind oder gar mit dem Aufbau schwedischer Möbel Erfahrung haben, können Sie rund 45 Minuten einplanen. Im Gegensatz zum Sportstech-Rudergerät besteht dieses Modell aus Metall und Kunststoff. Der Sitz läuft ebenfalls auf zwei Schienen. Durch das leichtere Material bauen wir das Gerät ohne Hilfsperson auf. Die Montageanleitung ist gut bebildert. Das benötigte Werkzeug sowie Schrauben und Muttern liegen im Paket bei. Das Befüllen und Entleeren des Wassertanks klappt dank der mitgelieferten Handpumpe reibungslos und ohne Überschwemmung auf dem Boden. Auch das Skandika-Rudergerät verstauen Sie nach dem Training wahlweise aufrecht.
Training & Widerstand: Obwohl das Skandika Nemo IV etwas filigraner wirkt als der Testsieger, steht es solide auf dem Boden. Wenn Sie die Schrauben ordentlich anziehen, verziehen sich die beiden Stahl-Schienen nicht, was unser Vertrauen stärkt. Der gepolsterte Sitz rollt reibungslos. Die Fußablage könnte etwas stabiler sein, denn ihre beiden Platten bestehen aus dünnem Plastik. Die Klettverschlüsse, die für den Halt der Füße sorgen, drücken etwas auf den Fußrist. Wenn Sie die Bänder allerdings zu locker einstellen, besteht die Gefahr, dass die Füße rutschen. Auch bei diesem Rudergerät sorgt das Wasserwiderstandssystem für ein natürliches Rudergefühl. Das Wasser sorgt für eine angenehme Geräuschkulisse. Das Ziehen ist kaum zu hören. Wenn Sie Kraftsport professionell oder semiprofessionell betreiben, kann es sein, dass Sie den maximalen Widerstand als zu gering empfinden. Aber für gelegentliches oder regelmäßiges Ausdauertraining reicht es.
Display & Konnektivität: Der Trainingscomputer zeigt Zeit, Distanz, Kalorienverbrauch, Schlagfrequenz und die durchschnittliche Zeit auf 500 Meter an. Wermutstropfen: Das Display könnte etwas größer sein, um die Daten während des Ruderns ablesen zu können. Wenn Sie Fitness-Apps wie Kinomap auf dem Tablet nutzen, hat sich das kleine Problem aber erledigt, denn die Apps zeigen ebenfalls Trainingsdaten an. Das Tablet stecken Sie auf die vorgesehene Halterung.
Fazit: Das Skandika Nemo IV ist neben dem Sportstech-Gerät der zweite Rower mit Wasserwiderstand. Die Materialien wirken etwas weniger wertig als die des Testsiegers. Das Gerät erfüllt aber seinen Zweck und alles, was man sich von einem Rudergerät mit Wasserwiderstand erwartet. Mit einer UVP von rund 1.000 Euro ist es teurer als das Sportstech.
3. Für das tägliche Heimtraining: Domyos Training Rower 900
Aufbau & Haptik: Das Design des Training Rower 900 der Decathlon-Eigenmarke Domyos erinnert an ein Studiogerät. Es ist solide, stabil, und es macht, was es soll. Der Aufbau klappt mithilfe der übersichtlichen Beschreibung auch ohne große Erfahrung in etwa 50 bis 60 Minuten. Im Gegensatz zu den beiden Wasser-Rudergeräten verfügt das Domyos über nur eine Schiene. Das erleichtert den Aufbau, kann aber dazu führen, dass der Sitz nicht ganz so fließend gleitet, wie wir beim Praxistest festgestellt haben. Die gepolsterten Griffe liegen gut in den Händen. Als durchdacht empfinden wir, dass wir den mit einem Magnet erzeugten Widerstand an den Griffen verändern. So müssen wir nicht zum Einstellungsrad greifen, das sich an der Mittelstütze befindet. Trotz des Magnet-Widerstandssystems ist das Domyos-Rudergerät nicht sehr laut.
Training & Widerstand: Das sechs Kilogramm schwere Schwungrad sorgt für einen ruhigen Bewegungsablauf, die Bewegungen sind gleichmäßig. Der Widerstand lässt sich präzise einstellen. Das können Rudergeräte mit Wasserwiderstand nicht. Insgesamt stehen 15 Widerstandsstufen zur Verfügung. Dadurch können Sie sowohl lockere Cardio-Einheiten als auch intensivere Workouts durchführen. Das Gerät steht stabil auf dem Boden, auch bei schnellerem Rudern. Der Sitz könnte etwas sanfter auf der Schiene gleiten.
Display & Konnektivität: Der Trainingscomputer zeigt Zeit, Distanz, Kalorienverbrauch, Schlagfrequenz, Watt und die Zeit pro 500 Meter. Sie haben aber auch die Möglichkeit, Trainingsprogramme einzustellen. Der Domyos Rower unterstützt Bluetooth und Sie verbinden ihn mit Apps wie Kinomap oder Domyos E‑Connected. Die Domyos-App bietet Trainingsprogramme, Leistungsanalysen sowie die Aufzeichnung von Zeit, Distanz, Kalorienverbrauch und Schlagfrequenz. Zusätzlich erstellen Sie individuelle Trainingsziele und verfolgen die Fortschritte. Auch Fitnessuhren und Herzfrequenzsensoren verbinden Sie auf Wunsch. Die Tablet-Halterung sitzt stabil und lässt sich flexibel ausrichten. Zusätzlich bietet das Gerät sogar eine kabellose Ladefunktion fürs Smartphone. Die meisten neueren Telefone beherrschen das sogenannte induktive Aufladen.
Fazit: Für klassisches Heimtraining liefert das Domyos-Rudergerät insgesamt ein rundes Gesamtpaket: Es ist leise, stabil und unkompliziert zu bedienen. Für Profi-Ansprüche reicht der Widerstand zwar nicht ganz aus, für ambitioniertes Heimtraining aber absolut. Der Preis von rund 600 Euro erscheint fair.
4. Für Einsteiger: Tretmann Rudergerät RW7003
Aufbau & Haptik: Das Tretmann Rudergerät RW7003 kommt in einem modernen Design und wirkt solide. Der Aufbau gelingt unkompliziert, denn auch ohne große Erfahrung steht das Gerät schnell. Die Anleitung ist übersichtlich gestaltet, viele Schritte erklären sich aber praktisch von selbst. Die Fußstützen stellen wir nach unseren Wünschen ein, und sie bieten ausreichend Halt. Die Griffe sind rutschfest und liegen gut in der Hand. Das Gerät besteht hauptsächlich aus Kunststoff, wirkt aber wertig. Die Schiene ist aus Metall.
Training & Widerstand: Der Widerstand entsteht auch bei diesem Rudergerät durch einen Magneten. Dennoch laufen die Ruderbewegungen ruhig und gleichmäßig, zumindest bei mäßigem Training. Bei intensiveren Bewegungen macht sich bemerkbar, dass der Rahmen etwas leichter gebaut ist. Für normales Heimtraining reicht die Stabilität aber vollkommen aus. Der Sitz könnte weicher sein, gerade für längere Einheiten. Das Zugband läuft gleichmäßig. Wenn Sie den Griff allerdings zu niedrig halten, kann das Band etwas schleifen. Für lockeres Cardio-Training oder regelmäßige Ausdauereinheiten reicht die Leistung aber absolut aus. Wenn Sie ambitioniert trainieren, könnte für Sie der maximale Widerstand etwas zu niedrig sein.
Display & Konnektivität: Das Display zeigt die wichtigsten Trainingsdaten wie Zeit, Distanz, Kalorienverbrauch und Schlagfrequenz an. Die Darstellung wirkt einfach, erfüllt aber ihren Zweck. Bluetooth ermöglicht die Verbindung zu Trainingsapps.
Fazit: Das Tretmann Rudergerät RW7003 ist vor allem für Anfänger gedacht, die aber dabei bleiben und auf ein hochwertigeres Gerät umsteigen wollen. Für regelmäßige Trainings ohne Profiambitionen ist es völlig ausreichend. Den Herstellerpreis von rund 450 Euro finden wir etwas zu hoch angesetzt. Im Onlinehandel bekommen Sie das Rudergerät aber günstiger.
5. Preis-Leistungs-Tipp: Wenoker Rudergerät H310
Aufbau & Haptik: Beim Wenoker Rudergerät H310 – unser Preis-Leistungs-Tipp – fiel uns schon während der Montage die Plastikabdeckung der Widerstandsscheibe auf. Sie ist im Holzdesign gehalten, was bemüht, aber etwas kitschig wirkt. Schwamm drüber. Der Aufbau geht dafür schnell vonstatten. Die wenigen Teile sind mithilfe der Montageanleitung schnell montiert. Teilweise gelingt uns der Aufbau auch ohne klärenden Blick in die Anleitung. Wenn Sie die Schrauben ordentlich anziehen, ist der Rahmen stabil, zumindest für das gelegentliche Workout, wie sich später herausstellen sollte.
Training & Widerstand: Bei lockerem Training machen der Rahmen und die Schiene nicht auf sich aufmerksam. Legen Sie beim Training allerdings einen Zahn zu, können die Teile zu wackeln beginnen. Der Sitz ist für längeres Training zu hart, rutscht aber gut über die Schiene. Nur bei schnellerem Training schleift er etwas. Das Wenoker funktioniert mit einem Magnet-Widerstandssystem, ist aber trotzdem relativ leise und arbeitet angenehm leise. Den Widerstand stellen Sie in mehreren Stufen ein. Im Praxistest wirkt der Zug ordentlich gleichmäßig, erreicht aber nicht die Dynamik hochwertiger Geräte.
Display & Konnektivität: Der Trainingscomputer zeigt die wichtigsten Werte wie Zeit, Distanz, Kalorienverbrauch und Schlagzahl an. Große Menüs oder komplizierte Programme finden Sie nicht. Dafür ist die Verbindung mit Apps, zum Beispiel Kinomap, möglich.
Fazit: Auch das Wenoker ist ein Einsteigergerät für gelegentliche Cardio-Trainings. Ambitionierte Sportler werden keine echte Freude damit haben. Für den vergleichsweise niedrigen Preis von rund 300 Euro bekommen Sie aber ein solides, einfach zu bedienendes Gerät zum Ausprobieren. Das macht das Wenoker Rudergerät H310 zu unserem Preis-Leistungs-Tipp.
Rudergerät: Die wichtigsten Fragen & Antworten
Welche Arten von Rudergeräten gibt es?
- Wasser-Rudergeräte: Der Widerstand entsteht durch einen Wassertank, wodurch das Rudergefühl besonders natürlich und gleichmäßig wirkt. Viele Nutzer empfinden das Training dadurch als realistischer als bei anderen Widerstandssystemen. Ein Vorteil – vielleicht sogar ein sportpsychologischer – ist das beruhigende Wassergeräusch, das echtes Rudern auf dem Wasser nachahmt und das Training angenehmer macht. Zusätzlich passt sich der Widerstand automatisch der Zugstärke an, wodurch intensivere Bewegungen direkt zu höherer Belastung führen. Nachteile sind das höhere Gewicht, der größere Platzbedarf und ein meist höherer Preis. Außerdem benötigen Wassergeräte gelegentlich etwas Pflege, etwa durch Reinigung oder Wasserzusätze gegen Ablagerungen. Besonders geeignet sind sie für Nutzer, die ein authentisches Trainingsgefühl und eine hochwertige Optik bevorzugen.
- Magnet-Rudergeräte: Die Geräte erzeugen den Widerstand über Magnetbremsen. Sie regulieren sie meist in mehreren Stufen. Ein großer Vorteil liegt im leisen Betrieb, weshalb sich Magnetgeräte besonders gut für Wohnungen oder Training am Abend eignen. Zusätzlich arbeiten sie oft wartungsarm und bieten eine gleichmäßige Bewegung. Vorteilhaft ist außerdem die Möglichkeit, Widerstandsstufen sehr präzise einzustellen, wodurch Sie das Training individuell an Ihre Anforderungen anpassen. Ein Nachteil ist jedoch ein weniger dynamisches Rudergefühl im Vergleich zu Wasser- oder Luftsystemen. Viele Modelle sind kompakt gebaut und lassen sich daher platzsparend zusammenklappen. Deshalb eignen sie sich besonders gut für Einsteiger, Freizeitnutzer und regelmäßiges Heimtraining.
- Luft-Rudergeräte: Der Widerstand steigt automatisch mit der Zugkraft über ein Lüfterrad an. Dadurch entsteht ein sehr sportliches und intensives Trainingsgefühl, das besonders bei leistungsorientierten Sportlern beliebt ist. Vorteilhaft sind das direkte Ansprechverhalten und die hohe Belastbarkeit der Geräte, weshalb sie oft auch in Fitnessstudios oder beim professionellen Training eingesetzt werden. Je kräftiger Sie ziehen, desto höher der Widerstand. Nachteilig ist allerdings die deutlich hörbare Lautstärke durch das Lüfterrad. Viele bekannte Profi-Modelle wie das Concept2 arbeiten nach diesem Prinzip. Geeignet sind Luft-Rudergeräte vor allem für ambitionierte Nutzer, intensives Cardio-Training und längere Ausdauereinheiten.
- Hydraulik-Rudergeräte: Den Widerstand erzeugen Hydraulik-Rudergeräte über Hydraulikzylinder an den Zugarmen. Vorteilhaft sind vor allem die kompakte Bauweise und der vergleichsweise günstige Preis, weshalb diese Geräte häufig als Einstiegslösung gewählt werden. Sie benötigen wenig Platz und sind daher leicht verstaubar. Nachteile sind jedoch weniger flüssige Bewegungsabläufe und eine geringere Haltbarkeit bei häufiger oder intensiver Nutzung. Außerdem kommt das Rudergefühl meist nicht an Wasser- oder Luftgeräte heran. Für gelegentliches Training oder kleine Wohnungen sind sie dennoch praktisch. Sie sind vor allem für Gelegenheitsnutzer mit begrenztem Budget oder wenig Platz geeignet.
- Hybrid-Rudergeräte: Diese Geräte kombinieren zwei Widerstandssysteme, etwa Wasser und Magnet oder Luft und Magnet. Dadurch passen Sie Trainingsintensität und Bewegungsgefühl flexibler an als bei klassischen Einzelsystemen. Vorteilhaft ist vor allem die vielseitige Trainingssteuerung, wodurch sowohl ruhiges Ausdauertraining als auch intensivere Einheiten möglich sind. Viele Hybridgeräte bieten zusätzliche Programme und moderne Trainingsfunktionen. Nachteilig sind allerdings die höheren Anschaffungskosten. Sie eignen sich besonders für Nutzer mit langfristigem Trainingsanspruch, die möglichst vielseitig trainieren möchten und Wert auf individuelle Einstellungsmöglichkeiten legen.
- Klappbare Heimtrainer-Rudergeräte: Dabei handelt es sich meist um Magnetgeräte mit Fokus auf platzsparender Lagerung und einfacher Nutzung zu Hause. Die kompakte Bauweise und damit die Möglichkeit, das Gerät nach dem Training schnell zusammenzuklappen, zählen zu den Vorteilen. Dadurch eignen sie sich besonders gut für kleinere Wohnungen oder Räume mit wenig Stellfläche. Viele Modelle verfügen trotzdem über Trainingscomputer, verschiedene Widerstandsstufen und einfache Trainingsprogramme. Zu den Nachteilen zählen eine geringere Stabilität bei intensiver Nutzung sowie kleinere Sitz- oder Laufschienen. Für regelmäßiges Heimtraining im Alltag bieten sie dennoch eine praktische und flexible Lösung.
Worauf sollte ich beim Kauf eines Rudergerätes achten?
Beim Kauf eines Rudergeräts sollten Sie vor allem auf das Widerstandssystem, die Verarbeitungsqualität und den verfügbaren Platz achten. Wasser- und Luft-Rudergeräte bieten meist ein besonders realistisches Rudergefühl, während Magnet-Rudergeräte deutlich leiser arbeiten und sich deshalb gut für Wohnungen eignen. Wichtig ist außerdem eine stabile Konstruktion, damit das Gerät auch bei intensivem Training sicher und ruhig läuft. Wenn Sie groß sind, ist eine ausreichend lange Zugschiene wichtig, damit das Gerät nicht Ihre Bewegung einschränkt. Auch Sitzkomfort, ergonomische Fußstützen und ein angenehmer Griff spielen eine Rolle, besonders bei längeren Trainingseinheiten. Viele moderne Geräte verfügen zusätzlich über Trainingscomputer, Bluetooth oder App-Anbindung zur Trainingskontrolle. Mehr Möglichkeiten schlagen sich auf den Preis nieder. Deshalb sollten Sie vor der Kaufentscheidung überlegen, was Sie wirklich brauchen. Haben Sie wenig Platz, sollten Sie darauf achten, dass das Rudergerät klappbar oder vertikal aufstellbar ist.
Welche Körperpartien kann ich mit einem Rudergerät trainieren?
Rudergeräte gelten als besonders effektive Ganzkörpertrainer, weil sie gleichzeitig zahlreiche Muskelgruppen beanspruchen und sowohl Kraft als auch Ausdauer fördern. Vor allem Beine und Gesäß trainieren Sie intensiv, da die Zugbewegung hauptsächlich mit einem kräftigen Beinschub beginnt. Gleichzeitig arbeiten Rücken- und Schultermuskulatur stark mit, besonders beim kontrollierten Zurückziehen des Griffs zum Oberkörper. Auch Arme, Bizeps und Unterarme belastet das Training im Endzug deutlich. Zusätzlich aktiviert das Rudern die Bauch- und Rumpfmuskulatur. Dadurch verbessert regelmäßiges Training nicht nur die allgemeine Fitness, sondern unterstützt auch den Muskelaufbau, die Körperhaltung und die Herz-Kreislauf-Ausdauer. Viele Sportler nutzen Rudergeräte sowohl zum Fettabbau als auch als gelenkschonendes Ganzkörpertraining für zu Hause oder im Fitnessstudio.
Ist Rudern gelenkschonender als Jogging?
Rudern gilt als besonders gelenkschonend, weil die Bewegung fließend und ohne harte Aufprallbelastung abläuft. Im Gegensatz zum Joggen entstehen keine starken Stoßbewegungen auf Knie, Hüfte oder Sprunggelenke. Gleichzeitig trainieren Sie beim Rudern nahezu den gesamten Körper, sodass Sie Kraft und Ausdauer effektiv aufbauen, ohne einzelne Muskelgruppen zu überlasten. Voraussetzung dafür ist allerdings eine korrekte Sitz- und Zugtechnik, damit Rücken und Schultern sauber arbeiten und die Bewegung gleichmäßig bleibt. Gerade Menschen mit empfindlichen Gelenken oder höherem Körpergewicht empfinden Rudern als angenehme Alternative zum Laufen. Auch in der Rehabilitation oder beim Wiedereinstieg in den Sport empfehlen Experten häufig das Training auf dem Rudergerät, weil es intensive Belastung mit vergleichsweise geringer Gelenkbeanspruchung verbindet.
Kann ich mit einem Rudergerät abnehmen?
Mit einem Rudergerät verbrennen Sie sehr effektiv Kalorien. Eine Studie der Harvard Medical School zeigt, dass 30 Minuten Rudern – abhängig von Intensität und Körpergewicht – etwa 210 bis 300 Kalorien verbrennen können. Damit zählt Rudern zu den besonders effektiven Ausdauersportarten und ist mit intensivem Radfahren oder schnellem Schwimmen vergleichbar. Regelmäßiges Training kann deshalb helfen, Körperfett zu reduzieren und den Stoffwechsel langfristig zu verbessern. Besonders wirksam wird das Training in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und einer kontinuierlichen Trainingsroutine. Zusätzlich fördert Rudern den Muskelaufbau, wodurch der Körper auch im Ruhezustand mehr Energie verbraucht.
Wie oft sollte ich mit einem Rudergerät trainieren?
Für Einsteiger reichen in der Regel zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche aus, um erste Verbesserungen bei Ausdauer, Kraft und allgemeiner Fitness zu erreichen. Bereits kurze Einheiten von etwa 20 bis 30 Minuten haben unter Umständen einen spürbaren Effekt auf Kondition und Kalorienverbrauch. Fortgeschrittene Nutzer, die häufiger trainieren, sollten eine ausreichende Regenerationszeit einhalten. Wichtig ist vor allem die richtige Technik, damit Sie Rücken, Knie und Schultern schonen und keine Fehlbelastungen entstehen. Regelmäßiges Training ist meist deutlich effektiver als seltene, sehr intensive Einheiten.
Benötigt jedes Rudergerät Strom?
Nicht jedes Rudergerät benötigt Strom, da viele Modelle vollständig mechanisch funktionieren und ihren Widerstand allein durch die Bewegung erzeugen. Besonders Wasser- und Luft-Rudergeräte kommen oft ohne festen Netzanschluss aus, weil der Widerstand direkt durch Wasser oder Luft entsteht. Diese Geräte benötigen meist nur für den Trainingscomputer, das Display oder zusätzliche Funktionen wie Bluetooth und Pulsmessung Strom. Häufig reicht dafür sogar eine Batterie aus. Auch viele Magnet-Rudergeräte funktionieren ohne Steckdose, solange der Widerstand manuell über einen Drehregler eingestellt wird. Erst moderne Modelle mit elektronischer Widerstandsverstellung, App-Steuerung oder integrierten Trainingsprogrammen benötigen dauerhaft Strom über ein Netzteil.
Wie viel Platz benötigt ein Rudergerät?
Der Platzbedarf eines Rudergeräts hängt stark vom jeweiligen Modell und der Schienenlänge ab. Die meisten Geräte sind zwischen zwei und zweieinhalb Metern lang und benötigen zusätzlich etwas Freiraum zum sicheren Auf- und Absteigen. Für kleinere Wohnungen gibt es jedoch klappbare Modelle, die nach dem Training platzsparend verstaut werden können. Die meisten Geräte lassen sich auch senkrecht aufstellen. Wichtig ist außerdem, auf ausreichend Bewegungsfreiheit während des Trainings zu achten, damit die Zugbewegung nicht eingeschränkt wird. Vor dem Kauf sollten Sie deshalb prüfen, wie viel Platz dauerhaft oder während der Nutzung zur Verfügung steht.
Kann ich Jogging und Rudern kombinieren?
Laut einer Studie der spanischen Universitäten Murcia und Navarre kann die Kombination aus Ausdauer- und Kraftbelastung die allgemeine Fitness deutlich verbessern, wenn Trainingsreize gezielt gesteuert werden. Die Forscher betonen, dass sich unterschiedliche Belastungsformen wie Laufen und Rudern sinnvoll ergänzen können. Entscheidend seien ausreichende Regeneration, passende Intensität und eine gute Trainingsplanung, um Überlastung und Leistungseinbußen zu vermeiden.
Sollte ich mich vor dem Training auf einem Rudergerät aufwärmen?
Ja! Vor dem Training sollten Sie sich aufwärmen, um Muskeln, Gelenke und das Herz-Kreislauf-System auf die Belastung vorzubereiten. Besonders Schultern, Rücken, Knie und Beine profitieren von lockeren Übungen und einem langsamen Trainingsbeginn. Bereits fünf bis zehn Minuten leichtes Rudern mit geringer Intensität helfen dabei, die Durchblutung zu verbessern und die Muskulatur zu aktivieren. Dadurch führen Sie Bewegungsabläufe sauberer aus und senken das Risiko für Zerrungen oder Überlastungen.
Welche Apps gibt es für Rudergeräte?
Viele Rudergeräte verbinden Sie auf Wunsch mit Apps. Sie ermöglichen ein intensiveres und abwechslungsreicheres Trainingserlebnis, aber auch ein effektiveres Training. Wir stellen drei Apps vor.
- Kinomap: Die App ermöglicht virtuelles Rudern auf echten Videostrecken aus aller Welt und sorgt dadurch für ein besonders abwechslungsreiches Training. Geschwindigkeit und Widerstand passt die App automatisch an die Strecke an, wodurch ein realistisches Trainingsgefühl entsteht. Zusätzlich bietet Kinomap Trainingsprogramme, Wettkämpfe gegen andere Nutzer und umfangreiche Auswertungen der eigenen Leistung.
- EXR: Dieses Tool kombiniert klassisches Rudertraining mit einer modernen virtuellen Trainingswelt in 3D‑Optik. Nutzer nehmen an Rennen teil, absolvieren strukturierte Workouts und verfolgen ihre Fortschritte langfristig. Durch spielerische Elemente und regelmäßige Herausforderungen eignet sich die App besonders für alle, die beim Training zusätzliche Motivation und Abwechslung suchen.
- Zwift: Zwift ist ursprünglich vor allem für Indoor-Radeln bekannt geworden, unterstützt inzwischen aber auch das Training mit kompatiblen Rudergeräten. Die App bietet virtuelle Strecken, gemeinsames Training mit anderen Nutzern und verschiedene Community-Funktionen. Dadurch entsteht ein interaktives Trainingserlebnis, das besonders für sportlich ambitionierte Nutzer interessant ist.
Quellen: muscleandfitness.com, Harvard Medical School, University of Murcia und Public University of Navarre