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Hinter den Kulissen: "Kanalratte" gegen "arme Wurst"

Wie im Sandkasten wirft sich das alte Dream-Team "Modern Talking" Beschimpfungen an den Kopf. Dieter Bohlen rechnet in seinem neuen Buch mit Ex-Kollege Thomas Anders ab.

Wie ein altes Ehepaar fetzt sich das einstige Schmusepop-Duo Modern Talking in aller Öffentlichkeit. "Arme Wurst" und "Kanalratte" - diese wüsten Beschimpfungen hauen sich Dieter Bohlen und Thomas Anders gegenseitig um die Ohren. Am Freitag veröffentlichte Bohlen erneut Auszüge aus seinem zweiten Buch "Hinter den Kulissen" und heizte den Streit mit seinem Ex-Kollegen Anders weiter an. Anders, wehrte sich in der "Johannes B. Kerner-Show" und meinte, die Darstellungen hätten "Hanni-und-Nanni-Niveau" und seien Teil einer "Strategie", um den Verkauf des Bohlen-Buches anzuheizen.

Bohlen hatte unter anderem geschrieben, Anders sei ein fauler und schlechter Sänger. "Es war natürlich nicht so. Das einzige was stimmt, (ist) dass ich jemand bin, der sehr schnell einsingt", wehrte sich Andres. "Ich habe eine ganz gute Stimme und bereite mich gut auf die Produktion vor, und dann klappt das auch schnell."

Bohlen-Opfer: Anders, Verona, Naddel

Anders verwies auf die Taktik, die hinter den Bohlen-Äußerungen stecke. "Im letzten Jahr gab es schon mal ein Buch. Da war ich noch hilfreich und der Liebe und Nette", sagte er im Fernsehen. "Früher hat es Verona abgekriegt, dann Nadja, jetzt ich. Alles, was er (Bohlen) nicht mehr braucht, wird in den Dreck gezogen, weil er muss sich anderen Aufgaben widmen." Zu Anschuldigungen, er habe es auch mit dem Geld nicht so genau genommen, sagte der ehemalige Modern-Talking-Sänger: "Das ist schon Pulitzer-Preis-verdächtig, was da 'rüberkommt. Das ist natürlich haltlos. Ich habe damit nichts zu tun." Seine Anwälte würden sich um den Fall kümmern. Bohlen sei niveau- und charakterlos und "eine arme Wurst".

In der "Bild" legte Bohlen am Freitag mit einem zweiten Vorabdruck nach. Zufällig sei herausgekommen, dass Anders entgegen einer Absprache allein mit der Band mehrere Konzerte für russische Emigranten in den USA gegeben hätte. Den russischen Fans hätte er erzählt: "Der Dieter ist leider krank", schreibt Bohlen. Mit der "Modern-Talking-Light-Version" habe Anders "auf die Schnelle jede Menge Dollar eingesäckelt". "Was für ein unglaublicher Verrat! Was für eine Verarschung der Fans! Für wie dumm hielt mich eigentlich diese kleine Kanalratte?", wettert Bohlen.

"Hinter den Kulissen" erscheint am 4. Oktober im Handel. Laut "Bild" liegen bereits 200.000 Bestellungen vor. Bohlens erstes Buch "Nichts als die Wahrheit" verkaufte sich bislang rund 800 000 Mal. Bohlen und Anders hatten Anfang 1985 ihren ersten Modern-Talking-Song veröffentlicht. "You’re My Heart, You’re My Soul" wanderte weltweit mehr als acht Millionen Mal über die Ladentheke. 1998 ging das Duo nach einer ersten Trennung auf "Back For Good"-Welttournee. Im Juni trennte sich das Duo zum zweiten Mal. Ein weiteres Modern-Talking-Comeback schließt Bohlen aus.

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.