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Entsetzen bei Twitter: Mann zerteilt schwere Bücher in der Mitte – und spaltet auch die Twitter-Community

Schwere Bücher rumschleppen ist anstrengend, das wissen wir alle. Was tun, also? Ein Twitter-User spaltet mit seinem Lösungsansatz nun das Internet.

"Mann kämpft gegen Wal, Wal gewinnt" : Erraten Sie diese Literatur-Klassiker anhand eines einzigen Satzes?

Das Problem kennen alle, die sich immer noch standhaft weigern, alle Bücher auf einen seelenlosen E-Reader zu laden und stattdessen lieber gefühlte 50 Kilo schwere literarische Klopper mit sich rumschleppen: Abgesehen davon, dass das auf lange Sicht zu Rückenschäden führt, passen gerade Klassiker der Literaturgeschichte gerne mal in keine Tasche, brauchen dann also eine eigene Tasche, in die dann wiederum auch noch mehr anderer Schnickschnack reinpasst und auf einmal schleppt man jeden Morgen seinen Handgepäckskoffer mit zur Arbeit. Und doch gibt es für viele Buchliebhaber nichts Besseres, als das Rascheln der Seiten und den Geruch eines richtig echten Buchs. Was tun, also?

Journalist und Autor Alex Christofi veröffentlichte seine Lösung nun auf Twitter und löste damit eine riesige Debatte aus. Zum Foto dreier in der Hälfte durchgeschnittener (!) Bücher schrieb er: "Gestern hat mich ein Kollege einen 'Buchmörder' genannt, weil ich dicke Bücher in der Hälfte teile, um sie tragbarer zu machen. Macht das noch jemand? Oder nur ich?"

Selbst die Polizei reagierte auf das Twitter-Foto

Sein Tweet wurde bereits über 8500 Mal geteilt, mehr als 63.000 Menschen reagierten darauf. Tatsächlich verbreitete sich das Bild so schnell, dass sogar die New Yorker Polizei darauf aufmerksam wurde und kommentierte: "Unsere Twitter-Algorithmen haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass ein Mord trendet. Natürlich sind wir dem nachgegangen. Das hier hatten wir nicht erwartet."

Die Twitter-Community ist so gespalten wie die Bücher. Während einige komplett verstehen können, wieso Alex tut, was er tut, drohen andere ihm (spaßeshalber) mit Gewalt oder der Polizei. Wieder andere verweisen darauf, dass er lange nicht der Erste ist, der auf eine solche Idee kommt. So schreibt eine Userin: "Ich habe mal von jemandem gelesen, der 'Krieg und Frieden' gelesen und die Seiten rausgerissen hat, mit denen er fertig war, um das Buch leichter zu machen." Und ein anderer User weiß: "Lord Chesterfield hat im 18. Jahrhundert auf der Toilette lateinische Poesie gelesen und sich mit den gelesenen Seiten den Hintern abgewischt."

Dass Alex' Lösung nachvollziehbar ist, kann niemand bestreiten. Anfreunden können sich damit trotzdem nicht alle. Aber vielleicht ist das Wichtigste ja auch, dass er überhaupt liest.

jgs
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