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"Traumfrauen"-Star im Interview Wie sich Palina Rojinski in Iris Berben verknallte

Stern: Was war das Romantischte, das ein Mann je für Sie getan hat?
Rojinski: Ich habe personalisierte Glückskekse bekommen, mit so persönlichen Sachen. Da war ich wirklich sehr baff, das weiß ich ja heut noch.
Stern: was war das Romatischste, das Sie je für einen Mann getan haben? Rojinski: Ich habe mal einen Namen verbotenerweise an eine Wand gesprüht. Ist schon sehr lange her, ist schon verjährt.
Stern: Sind Sie eine gute Beraterin in Liebesdingen? Rojinski: ich bin eine sehr gute Beraterin für Freunde, mein Telefon ist echt eine Hotline für so Liebessachen und Liebeskummer. Oder auch "Was antworte ich auf so eine SMS?" "Soll ich das schreiben oder lieber das schreiben?". Ich liege dann auf meinem bett und sage "Nee, warte mal, also, wenn du das schreibst, dann könnte der ja sowas schreiben." Das ist ja eine ganze Kriegsführung, also im porsitiven Sinne. Eine Liebesführung! das macht uns allen immer noch großen Spaß. Neulich hat mich eine Freundin aus Tel Aviv angerufen, weil sie da irgendwelche Probleme mit ihrem Boyfriend hatte. Das mag ich immer ganz gerne, ich bin da die psychologische Hilfe.
Stern: Was können junge Frauen von Iris berben lernen? Rojinski: Alles! Bitte, alle müssen so sein wie Iris Berben. Nein, müssen sie nicht, aber ich bin bis über beide Ohren in iris Berben verliebt-so wie unser ganzes Team. Weil sie so eine Frische hat und so eine Herzlichkeit und eine Intelligenz. Außerdem ist sie wahnsinnig schön von ihrer Aura, von ihrer Persönlichkeit und un glaublich viel zu erzählen hat. Sie ist irgendwie alles in einem: Mutti, Kind, beste Freundin und Schwiegermama. Sie ist einfach rundum toll.
Stern: Haben Sie sich schon einmal geprügelt? Rojinski: Ja, inder ersten Klasse. Das musste ich. Da habe ich mich immer geprügelt, weil ich sehr gemobbt wurde, weil ich kein Deutsch konnte. Da waren wir gerade von St. Petersburg ausgewandert und dann bin ich sofort eingeschult worden hier in Berlin und wurde dann von den ausländischen Kindern, meistens von türkischen und arabischen Immigranten als Ausländerschwein beschimpft. Klar habe ich dann auch mal zurückgegeben und habe mir das nicht gefallen lassen. Dann war Ruhe, aber ganz schön schnell.
Stern: Können Sie gut über sich selbst lachen? Rojinski: Ja, auf jeden Fall. Schon immer, das gehört glaube ich zu meinen Hobbies. Gestern zum beispiel bin ich mit dem Auto gefahren, ich bin gerade aus dem Urlaub wiedergekommen und habe zum ersten Mal diese Littfasssäule mit den Plakaten gesehen. Erst habe ich nur Elyas gesehen und dachte "Oh mein Gott, da hängt ja ein Plakat von "Traumfrauen". Dann bin ich weitergefahren und auf der anderen Seite war ich dann auf einmal. Ich hab halt das erste Mal das Plakat in real gesehen und in so grß, ich konnte es gar nicht fassen. Dann habe ich erst einmal eine Vollbremsung hingelegt, bin auf den Bürgersteig rauf und hab die ganze zeit Fotos gemacht. Und dann hab ich gedacht "Okay, wenn mich jetzt jemand sieht, wie ich in meinem neonpinken Mantel hier vor dem Plakat stehe und irgendwie versuche, mich selber zu fotografieren.." manchmal muss man echt darüber nachdenken, was man für sachen macht-oder man geht halt mit den Konsequenzen um, das ist dann auch okay.
Stern: Wie ist es, sich ständig selbst zu sehen? Rojinski: es ist schon komisch, sich selber zu sehen und die eigene Stimme zu hören. Das muss man schon abkönnen. ich hab mich mittlerweile sehr oft selbst gesehen, aber trotzdem ist es jedes Mal wieder komisch. Denn man sieht sich ja dann so von außen und da muss man sich dran gewöhnen. es wird auf jeden Fall auch nochmal ein kleines Donnerwetter in mir geben, wenn ich dann bei der Premiere sitze und dann auf der Leinwand auf einmal mein Gesicht sehe und überhaupt den ganzen Film. Da habe ich echt Bammel vor. Ich bin positiv aufgeregt, negativ aufgeregt, das wechselt so von Minute zu Minute.
Stern: Wie gehen Sie mit Männern um, die Sie nicht ernst nehmen? Rojinski: Das passiert mir nicht. Noch Fragen?
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Laut, frech und fröhlich: So kennen wir Palina Rojinski. Im Interview erzählt sie aber auch, wie sie mit Mobbing umgehen musste - und warum sie sich in Schauspiel-Ikone Iris Berben verliebt hat.

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