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FILM: Mariah kommt im Kino nicht an

Gerade hat sie sich von ihrem Nerven-Zusammenbruch wieder erholt, da ereilt Pop-Diva Mariah Carey ein erneuter Rückschlag: Das amerikanische Kino-Publikum zeigte ihrem ersten Film die kalte Schulter.

Der erste Film der Pop-Sängerin Mariah Carey ist beim amerikanischen Kino-Publikum durchgefallen. »Glitter« kam nach der Premiere nicht einmal unter die Top Ten der US-Kinocharts. Auf dem ersten Platz hielt sich das Baseball-Drama »Hardball« mit Keanu Reeves bei allgemein nur schwacher Konkurrenz. Knapp 14 Tage nach den verheerenden Terrorangriffen auf die USA gingen zudem immer noch deutlich weniger Menschen in die Kinos als an den beiden Vergleichswochenenden des Vorjahres.

Kritiker bemängeln »flache« Story

Der Kino-Start für »Glitter« war wegen eines Nervenzusammenbruchs Careys mehrfach verschoben worden. Auch das gleichnamige Album mit dem Soundtrack konnte keine großen Erfolge verbuchen. Kritiker bemängelten vor allem, dass die Story des Films »flach« sei, der Streifen gehe »niemandem zu Herzen«. Carey spielt darin eine aufstrebende Sängerin, die davon träumt, einmal im New Yorker Madison Square Garden ein Massenpublikum zu begeistern.

»Hardball« spielte nach vorläufigen Studioangaben von Freitag bis Sonntag weitere 8,2 Millionen Dollar ein. Vom fünften auf den zweiten Platz verbesserte sich der Fantasy-Thriller »Others« mit Nicole Kidman. Am siebten Wochenende nach seiner Premiere brachte der Streifen weitere 5,2 Millionen Dollar ein. Auf den dritten Platz rutschte der Teen-Thriller »The Glass House« ab (4,4 Millionen Dollar).

»Rush Hour 2« weiter in der Spitzengruppe

Acht Wochen nach der Premiere hielt sich die Action geladene Krimi-Komödie »Rush Hour 2« immer noch in der Spitzengruppe. Sie kam bei Einnahmen von 3,7 Millionen Dollar auf Platz vier, gefolgt von dem historischen Abenteuerfilm »The Musketeer« (3,5 Millionen Dollar).

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