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TV-Porträt: "Jacko" will gegen Fernseh-Sender rechtlich vorgehen

Michael Jacksons Anwälte haben rechtliche Schritte gegen die Urheber des umstrittenen Dokumentarfilms "Leben mit Michael Jackson" eingeleitet.

Michael Jackson hat rechtliche Schritte gegen einen britischen Privatsender angekündigt, der Anfang Februar ein umstrittenes TV-Porträt des US-Popstars ausgestrahlt hatte. In der Dokumentation des Fernsehsenders ITV hatte Jackson zugegeben, sein Bett mit Kindern zu teilen. Nach der Ausstrahlung warf er dem ITV-Journalisten Martin Bashir vor, ihn «betrogen» zu haben.

Keine weitere Verbreitung des Filmmaterials

Nach einer Mitteilung der Anwälte Jacksons will der Popstar ITV mit einer einstweiligen Verfügung die Verbreitung noch nicht ausgestrahlten Filmmaterials untersagen. Eine Anhörung soll an diesem Freitag vor dem High Court (oberstes Zivilgericht) in London stattfinden.

Empörung bei Kinderschützern

Vor allem Bilder von Jackson und einem zwölfjährigen Jungen hatten bei Kinderschützern Empörung ausgelöst. Jackson gab zu, dass das krebskranke Kind mit ihm in seinem Schlafzimmer übernachtet habe. Er versicherte aber, keine sexuellen Kontakte zu Kindern zu haben. ITV will sich nach Angaben eines Sprechers gegen den «Versuch Jacksons wehren, ein Urheberrecht auf unser Filmmaterial durchzusetzen.»

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