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TV-Show Dieses Armband sorgt bei "Bares für Rares" für eine große Überraschung

Bares für Rares: Rekordverkäufe und Co. – das müssen Sie über die Kult-Sendung wissen
"Bares für Rares" gehört zu den beliebtesten Fernsehsendungen im deutschen TV. Seit 2013 moderiert Horst Lichter die Sendung. Sie umfasst bereits acht Staffeln mit mehr als 700 Folgen. Das sind die bestverkauften Exponate: Das bislang erfolgreichste Exponat ist ein Oldtimer der Marke Borgward. "Isabella" geht in der zweiten Staffel für 35.000 Euro unter den Hammer. Das zweitteuerste Exponat ist eine Goldmünze aus dem Jahr 1648, die Ferdinand den Dritten zeigt. 25.000 Euro war die Münze einem Händler wert. Auf dem dritten Platz ist ein Karussell, das aus verschiedenen Fahrzeugen der 50er Jahre zusammengebaut wurde. Es besteht aus zwei Autos, einem Motorrad und einem Fahrrad und wurde für 14.000 Euro verkauft. Das bislang älteste Exponat ist ein ca. 5000 Jahre altes Rollsiegel zum Versiegeln von Flaschen und Tongefäßen. Es wurde für 1.200 Euro verkauft. Mal sehen, was den Händlern als nächstes einen neuen Rekordpreis wert ist.
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Er wusste gar nicht, was für einen Schatz er zuhause hatte: Andreas Nachtsheim bringt ein Armband seiner verstorbenen Tante zu "Bares für Rares". Das beschert ihm einen großen Geldsegen.

Neun lange Jahre lag das Schätzchen bei ihm zuhause: Andreas Nachtsheim aus Waldorf brachte in der Sendung vom Montag ein Erbstück seiner Tante zu "Bares für Rares". "Das sieht sehr außergewöhnlich aus", zeigte sich Moderator Horst Lichter begeistert. Für das goldene Armband mit den grünen Turmalinen wollte Nachtsheim, der als Melker arbeitet, "einen Tausender" haben. Doch sowohl die Expertise als auch die Händler waren völlig anderer Meinung.

"Sind 1000 Euro realistisch?", wollte Lichter von Expertin Wendela Horz wissen. Die zeigte sich von dem Schmuckstück begeistert. "Es ist ein sehr extravaganter Entwurf, die Ausführung ist sehr gut", sagte Horz über das Armband, das Nachtsheims Tante in den 70er Jahren nach ihren eigenen Entwürfen von einem Goldschmied anfertigen ließ. "Der Verschluss ist mit 750 gestempelt, also haben wir einen Materialwert von 1500 Euro", klärte die Expertin auf. Wegen der guten Goldschmiedearbeit veranschlagte sie einen Schätzpreis von 2000 bis 2200 Euro. 

"Bares für Rares"
Dieses Armband erweist sich bei "Bares für Rares" als Schätzchen.
© ZDF

"Bares für Rares"-Händler liefern sich Bietergefecht

"Wow", entfuhr es dem Verkäufer. Mit so einem hohen Betrag hatte er nicht gerechnet. Doch im Händlerraum kam es für ihn noch besser. Fabian Kahl, Julian Schmitz-Avila, Elisabeth Nüdling, Ludwig Hofmaier und Markus Wildhagen lieferten sich ein regelrechtes Bietergefecht. "Ich fange mit 1500 Euro als erstes Gebot an", legte Schmitz-Avila vor. "Mir gefällt es ganz gut, ich gebe ihnen 2000 Euro", erhöhte Hofmaier das Angebot. Doch auch Schmuckhändlerin Nüdling wollte das goldene Armband haben. "Weil ich mich so freue, gebe ich ihnen 2300 Euro", einigte sie sich schließlich mit dem Verkäufer.

Das Armband erzielte damit sogar mehr als den Schätzpreis. Und Andreas Nachtsheim freute sich: "Ich weiß jetzt, dass das Armband raus aus dem Tresor kommt. Jetzt wird es getragen und hat ein neues Leben."

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