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TV-Special in den USA Jennifer Aniston weint beim "Friends"-Wiedersehen


Zum ersten Mal seit über zehn Jahren waren fast alle "Friends" an einem Ort: Die Mini-Reunion im amerikanischen Fernsehen brachte Jennifer Aniston vor Rührung zum Weinen.

Gerührt wischte sich Jennifer Aniston ein Tränchen aus den Augen. Kein Wunder: Es war das erste Mal seit über zehn Jahren, dass fast alle Schauspieler von "Friends" wieder gemeinsam vor der Kamera standen. Ein TV-Special sorgte in den USA für das langersehnte Wiedersehen mit den Sitcom-Stars. Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, David Schwimmer und Matt LeBLanc waren in einer Show zu Ehren von Regisseur James Burrows zu Gast, die am Sonntag auf NBC ausgestrahlt wurde. Nur einer fehlte: Matthew Perry probt momentan in London für sein erstes Theaterstück und konnte nicht zur Aufzeichnung nach Los Angeles kommen.

Sein Kollege Matt LeBlanc machte deshalb gleich zu Beginn klar, dass die Reunion nicht komplett sei: "Mattie, we miss you!", rief er dem abwesenden Perry zu. Der hatte seine Kollegen mit einer Videobotschaft immerhin angekündigt - als seine "Friends", die zufällig die "Friends" seien.

Dass sich das Ensemble in den zehn gemeinsamen Staffeln auffallend gut verstanden hat, ist schon immer bekannt. Legendär sind die gemeinsamen Verhandlungen, die allen Schauspielern das gleiche Gehalt von einer Million Dollar pro Folge sicherten. Aniston ist Patentante von Cox' Tochter Coco, seit dem Ende der Show im Jahr 2004 unterstützten sich die Darsteller außerdem gegenseitig mit Gastauftritten in den Projekten des jeweils anderen. "Es waren die besten zehn Jahre unserer Karriere", sagte Aniston in der Show. Und viel davon haben sie Burrows zu verdanken.

Jennifer Aniston liebte die Flashback-Folgen

"Er war derjenige, der uns von Anfang an ermutigte, uns kennenzulernen, nett zu einander zu sein und uns gegenseitig zu helfen und zu unterstützen", erzählte Matt LeBlanc. Im ersten Jahr hätten sie sich deshalb alle Folgen gemeinsam angesehen und sich gegenseitig Tipps gegeben, außerdem gab es regelmäßige Poker-Runden in der Umkleide von Burrows. Daraus sei auch die Poker-Folge entstanden.

Viel Neues erfuhren die Fans trotzdem nicht: Jennifer Aniston mochte die Flashback-Folgen, in denen sie eine falsche Nase bekam, am liebsten und die teure Wohnung hätten sich Monica und Rachel nur leisten können, weil Monicas Oma sie ihr vererbt hatte. Nur ob die "Friends" wirklich immer nur Freunde waren, bleibt weiterhin unklar. "Musstest ihr einen Vertrag unterschreiben, dass ihr nicht miteinander schlaft?", wurden sie gefragt. "Der Vertrag wurde gebrochen", scherzte David Schwimmer. Und Kudrow versicherte, dass sie niemals so etwas unterschreiben musste.

sst

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