Adnan Ghalib Britney-Videos für zwei Millionen angeboten


Zahltag für Adnan Ghalib: Der Paparazzo und Liebhaber von Britney Spears bietet intime Videos der Sängerin zum Verkauf an. Für zwei Millionen Dollar bekommt man zu sehen, dass Britney noch durchgeknallter ist als bisher befürchtet.
Von Frank Siering, L.A.

Das Kerzenlicht schimmert im Hintergrund, der Weichzeichner zeigt einen reumütigen Adnan Ghalib, der leise aber bestimmt in die Kamera spricht. Exklusiv hatte sich der Zeitweise-Liebhaber von Britney Spears von der Entertainment-Show "The Insider" interviewen lassen. Es ging um Britney Spears und um viel Geld: Einen hohen sechsstelligen Dollarbetrag sollen die Produzenten der Show für das Gespräch mit Ghalib hingeblättert haben.

Viel zu sagen hatte Ghalib freilich nicht. Aber das schien den Machern der Sendung ebenso egal zu sein, wie dem Protagonisten. Hauptsache es kommt ein bisschen Cash dabei herum. Und Geld hat er offenbar dringend nötig. Dass er ein geschäftstüchtiger Junge ist, beweist Ghalib auch mit seinem neusten Coup: Er hat verschiedenen Sendern eine sechsteilige Videoclip-Reihe, die Britney "so privat wie nie zuvor zeigt", zum Kauf angeboten. Dafür will er angeblich zwei Millionen Dollar kassieren.

Britney wird von Engeln beschützt

Die unspektakulären Clips, in denen Britney auf dem Bett sitzt, von sich in der dritten Person spricht und etwas von Engeln murmelt, die sie jetzt beschützen, entstanden bei Spears zu Hause. Das führte unweigerlich zu Spekulationen, ob sie derart zugedröhnt ist, dass sie von den Aufnahmen nichts mitbekommen hat, oder ob sie in Wahrheit mitkassiert. Alles nur Show, um die PR-Maschinerie in Gang zu halten?

Sollten die höchst skurrilen Auftritte von Spears in den letzten Wochen tatsächlich nur inszeniert gewesen sein, so muss dem gefallenen Popsternchen Respekt für eine geniale Marketing-Kampagne zugesprochen werden. Freilich nur wenn man davon ausgeht, dass auch negative Schlagzeilen positive PR sind. Vom Krankenwagen in die Klapse gebracht zu werden, könnte sich einer der US-Präsidentschaftskandidaten im Vorwahlkampf jedenfalls nicht erlauben.

Jamie Lynns Baby soll zur Oma

Britney ist nicht die einzige Spears, die dieser Tage krampfhaft um öffentliche Aufmerksamkeit bettelt. Schwesterchen Jamie Lynn Spears will angeblich ihr Baby sofort nach der Geburt an die eigene Mutter abgeben, damit sie sich möglichst bald wieder auf ihre Karriere als Kinderstar konzentrieren kann, berichtet das Star-Magazin. Und die fürsorgliche Mama Lynne glaubt, dass ihre 16-jährige Tochter "noch nicht versteht, dass ein eigenes Baby eine lebenslange Verantwortung mit sich bringt". Und Mutti möchte, dass Jamie Lynne ihre restlichen Teenie-Jahre "frei und ohne große Verantwortungen genießen kann".

Bei solchen Aussagen müssen selbst bei geldgierigen Disney-Managern die Augen rollen. Offensichtlich ist ein Baby kein großer Stein im weiteren Weg nach oben auf der Entertainment-Leiter. Im Gegenteil: Jetzt erst recht, scheint Mama Lynne zu denken. Baby zur Oma, Jamie Lynne zu Disney, Geldverdienen über alles.

Zyniker munkeln, es sei wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Britney Spears und Schwester Jamie Lynn eine gemeinsame Reality-Show starten. "Die Chaos-Schwestern wäre ein schöner Titel", sagte einer der Studio-Manager hinter vorgehaltener Hand. Oder "Brit und Jamie, zwei Schwestern für eine Handvoll Dollar".


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker