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Arnold Schwarzenegger "Terminator" mit Hang zum Grübeln


Ein Mann wie ein Baum: "Conan", "Terminator", Gouverneur. Dabei hat sich Arnold Schwarzenegger in seiner Karriere selbst nie so recht über den Weg getraut, wie er im stern-Interview verrät.

Nach außen hin gibt er gerne den Selbstbewussten, im Inneren aber ist der amerikanische Schauspieler Arnold Schwarzenegger ein großer Zweifler. "Ich bin nie mit mir zufrieden", sagt Schwarzenegger im Interview mit dem stern. "Ich fühle mich auch heute noch wie in den Dolomiten. Kaum habe ich einen Berg erklommen, blicke ich umher und sehe: Fuck, da sind ja noch zehn andere!"

Selbstzweifel hätten ihn seine ganze Karriere hindurch begleitet, erzählt der 65-Jährige, der ab 31. Januar in dem Actiondrama "The Last Stand" als alternder Sheriff zu sehen ist und vor Kurzem in Georgia für seinen neuen Film "Ten" vor der Kamera stand. "Die Wahrheit ist, dass ich mich immer selbst hinterfrage und ständig an mir zweifle. Bei den Wettbewerben im Bodybuilding habe ich mich oft im Spiegel angeschaut und gesagt: Arnold, du kannst froh sein, wenn du den Tag überstehst. Dein Körper sieht einfach scheiße aus."

Trotz seines Alters denkt Schwarzenegger nicht ans Aufhören. Er wolle auch weiterhin in den drei Bereichen aktiv sein, die sein Leben geprägt hatten: die Politik, die Fitness und der Film. "Früher wollte ich genauso wie Reg Park werden, der Mr. Universe war und dann ins Filmbusiness einstieg und Herkulesfilme drehte", so Schwarzenegger im stern. "Ich wollte auch der große Star werden und Millionen machen. Aber wenn man diese Phase überwunden hat, dann merkt man, was für ein großes Vergnügen es ist, ein Drehbuch zu lesen, es vor seinen Augen lebendig werden zu lassen, mit dem Regisseur die Szenen zu kreieren, sich dann zu fragen, welche Sachen man noch selbst spielt und was man dem Stuntman überlässt. All das macht ganz schnell abhängig."

mk

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