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Streit um Vormundschaft "Eine Beziehung voller Angst und Hass": Jetzt spricht die Mutter von Britney Spears

Lynn Spears, Britney Spears
Lynn Spears, die Mutter von Britney Spears, schaltete sich in den Vormundschaftsstreit ein
© Picture Alliance
Das Verhältnis zwischen Britney Spears und ihrer Mutter gilt als schwierig, doch nun hat sich Lynne Spears erstmals auf die Seite ihrer Tochter geschlagen. Sie unterstützt vor Gericht deren Forderung, den Vater als Vormund abzusetzen. Und bestätigt schlimme Berichte.

Lynne Spears hat sich beim Gericht für die Wünsche ihrer Tochter eingesetzt: Die 66-Jährige gab ein schriftliches Statement ab, das die spektakulären Anschuldigungen, die Britney Spears in zwei Anhörungen kürzlich öffentlich machte, weitgehend bestätigt. Sie fordert wie ihre Tochter und deren neuer Anwalt Mathew Rosengart die Absetzung von Britney Spears' Vater Jamie als deren Vormund.

Dieser sei nicht fähig, seine Interessen hinter die seiner Tochter zu stellen, so Lynne Spears. Seit Beginn der mittlerweile 13 Jahre andauernden Vormundschaft habe Jamie Spears die absolute Kontrolle über Britneys Finanzen und ihre Gesundheit gehabt. Mittlerweile sprechen Vater und Tochter laut Britneys Anwalt nicht einmal mehr miteinander. Auch Lynn Spears sagt, es sei eine Beziehung voller Hass und Angst.

Jamie Spears lässt seine Tochter Britney überwachen

Ein Tiefpunkt sei eine angebliche körperliche Auseinandersetzung zwischen Jamie Spears und Britneys Sohn Preston, 15 Jahre alt, im Jahr 2019 gewesen. Als "unentschuldbar" und "wahnsinnig erschreckend" beschreibt Lynne Spears den Vorfall, seitdem sich der Großvater den Söhnen von Britney gerichtlich angeordnet nicht mehr nähern darf. "Das hat alles zerstört, was noch an Beziehung zwischen ihnen übrig war", so Lynne Spears.

Streit um Vormundschaft: "Eine Beziehung voller Angst und Hass": Jetzt spricht die Mutter von Britney Spears

Sie bestätigte außerdem, dass Jamie Spears seine Tochter von Hausangestellten rund um die Uhr überwachen lässt und sie zur Einnahme von ungeeigneten Medikamenten zwinge. Er habe sie außerdem gegen ihren Willen in eine Klinik einweisen lassen und ihr Strafen angedroht, sollte sie sich weigern. Diese ständige Androhung von Strafen sei "anstregend und furchterregend" für Britney.

Was Britney Spears von der Unterstützung ihrer Mutter hält, ist nicht bekannt. Das Verhältnis der beiden gilt als schwierig. Vor Gericht sagte die Sängerin, dass sie am liebsten ihre ganze Familie verklagen würde. Der nächste Gerichtstermin im Streit um ihre Vormundschaft ist für den 29. September angesetzt.

Quelle: "Vulture", "Page Six"

sst

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