HOME

John Legend: Freundschaft zu Kanye West ist pas­sé

Die Freundschaft von John Legend und Kanye West scheint zurzeit keine mehr zu sein. Allerdings ist der Grund dafür nicht Donald Trump.

Ein Bild aus guten Zeiten: John Legend (l.) und Kanye West bei einer Veranstaltung im Jahr 2004

Ein Bild aus guten Zeiten: John Legend (l.) und Kanye West bei einer Veranstaltung im Jahr 2004

Früher haben sie nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich die gleiche Sprache gesprochen. Heute scheinen sich Sänger John Legend (41, "All of me") und Rapper Kanye West (42, "Jesus is King") aber nicht mehr wirklich grün zu sein. Dass die beiden sich immer mehr voneinander entfernen, sieht Legend aber nicht nur in Wests Unterstützung von US-Präsident Donald Trump (73) begründet.

"Ich glaube nicht, dass wir weniger befreundet sind wegen der Trump-Geschichte. Jeder macht einfach nur sein eigenes Ding", so der 41-Jährige im Interview mit "The Sunday Times". Legend hatte zuvor mehrfach öffentlich zugegeben, dass er Wests politischen Ansichten nicht teilen würde. Legend und seine Ehefrau Chrissy Teigen (34) gelten als entschiedene Trump-Gegner und kritisieren den US-Präsidenten immer wieder via Twitter und in Interviews.

Der Lauf des Lebens

Es sei vielmehr ganz natürlich, dass man mit der Zeit weniger miteinander zu tun hätte, so der Sänger weiter: "Er lebt in Wyoming. Ich bin hier in L.A. Wir beide haben Familien, die weiter wachsen. Außerdem habe ich keine Geschäftsbeziehung mehr mit ihm als Künstler. Ich denke, das ist nur ein Teil des natürlichen Lebenszyklus."

Über Politik hätten die beiden Künstler in ihren guten Zeiten ohnehin nie geredet, sagt Legend: "Das war nicht Teil unserer Interaktion. Wir haben fast immer nur über Kreativität und Musik gesprochen."

SpotOnNews