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Joni Mitchell So geht es ihr nach dem Aneurysma

Joni Mitchell lässt sich nicht ihre Freude am Leben nehmen
Joni Mitchell lässt sich nicht ihre Freude am Leben nehmen
© Henrymcgee/Imagecollect.com
2015 erlitt Mitchell ein Aneurysma, noch heute spürt sie die Folgen. Doch ihr Wille, sich zurück ins Leben zu kämpfen, ist ungebrochen.

Seit dem Jahr 2015 hat Woodstock-Ikone Joni Mitchell (76) mit den Folgen eines Gehirn-Aneurysmas zu kämpfen. In den vergangenen fünf Jahren habe sie sich hauptsächlich darum gekümmert, zurück ins Leben zu finden, wie sie nun in einem Interview mit "The Guardian" verraten hat.

Gitarre oder das Klavier habe sie in dieser Zeit nicht mehr spielen können. "Nein, ich konzentriere mich noch immer darauf, meine Gesundheit wiederzuerlangen. [...] Ich habe mich von Polio zurückgekämpft und jetzt mühe ich mich erneut zurück", so Mitchell, die sich im Alter von neun Jahren mit der Infektionskrankheit ansteckte.

"Bin eine Kämpferin"

Das Aneurysma in ihrem Gehirn habe ihr weit mehr als die Kinderlähmung vor vielen Jahren genommen. Zum zweiten Mal in ihrem Leben musste sie 2015 den Schicksalsschlag verkraften, "nicht mehr laufen zu können. Ich musste es erneut lernen. Ich konnte auch nicht mehr sprechen", so Mitchell. Die Fähigkeit zu reden habe sie zum Glück schnell wieder erlernt, nur das Gehen bereite ihr nach wie vor Schwierigkeiten.

"Aber ich bin eine Kämpferin. Ich habe irisches Blut!", sagt die gebürtige Kanadierin, die sowohl irische als auch schottische Vorfahren hat. Mit neun Grammy-Awards und Liedern wie "Woodstock" oder "Big Yellow Taxi" zählt Mitchell zu den bedeutendsten Künstlerinnen der 70er Jahre.

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