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Melissa Khalaj und Jochen Bendel Wer wird "Promis unter Palmen" gewinnen?

Melissa Khalaj und Jochen Bendel nehmen die "Promis unter Palmen"-Stars unter die Lupe.
Melissa Khalaj und Jochen Bendel nehmen die "Promis unter Palmen"-Stars unter die Lupe.
© sixx/Jens Hartmann
Jochen Bendel und Melissa Khalaj präsentieren die Late Night Show zu "Promis unter Palmen". Im Interview machen sie den Kandidatencheck.

Realityshow-Fans kommen ab 12. April wieder auf ihre Kosten: Dann startet die zweite Staffel "Promis unter Plamen" (ab 20:15 Uhr in Sat.1). Melissa Khalaj (31) und Jochen Bendel (53) lassen in der anknüpfenden Live-Sendung "Promis unter Palmen - die Late Night Show" die Geschehnisse der jeweiligen Folgen Revue passieren - samt Promigast, der für zusätzlichen Zündstoff sorgen wird ("Promis unter Palmen - die Late Night Show", ab 12. April, 22:05 Uhr in Sat.1, ab 19. April 2021 auf sixx).

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news machen die beiden Reality-TV-Experten den großen Kandidatencheck. Wer wird sich unter thailändischer Sonne gut verstehen, wo wird es brodeln und wer schafft es zum Sieg?

Was haben Sie beim ersten Blick auf die Kandidatenliste gedacht?

Jochen Bendel: Ganz ehrlich? Ich hab' gedacht: "Wow, jede Menge alte Bekannte dabei" und was für eine hochkarätige Besetzung.

Melissa Khalaj: Die üblichen Verdächtigen hatten alle mal wieder Zeit und brauchten das Geld (lacht). Die Zuschauer freuen sich über Drama und wollen mitfiebern. Das ist bei diesen Promis auf jeden Fall garantiert.

Hinter welcher Kandidatin steckt am meisten Zicken-Potential?

Bendel: Dieses Jahr macht mir die Impulskontrolle bei allen Damen große Sorgen.

Wer hat die größten Siegchancen und warum?

Bendel: Was "PUP" von allen anderen Reality-Shows unterscheidet: Man kann nicht vorhersagen, wer am Ende den Pokal mit nach Hause nimmt. Denn die Promis machen das untereinander aus. Also: Alle haben die gleichen Chancen.

Khalaj: Die- oder derjenige, die/der sich am geschicktesten bei den Spielen anstellt, emphatisch ist und versucht, Streit aus dem Weg zu gehen, vielleicht? Wäre so ein Tipp von mir...aber was weiß ich schon?! (lacht)

Alle Teilnehmer bringen Reality-TV-Erfahrung mit. Welcher Auftritt ist Ihnen aus der Vergangenheit am meisten positiv/negativ in Erinnerung geblieben?

Bendel: Reality-Erfahrung ist ja das Prinzip von "PUP". Die Teilnehmer/innen sind deshalb mit allen Wassern gewaschen. Da werden auch alte Rechnungen beglichen. Bei mir persönlich ist es so, dass ich nach jeder Staffel meine Festplatte im Gehirn reboote, da ich die ganzen Dramen und Szenen nicht weiter mit mir rumschleppen möchte. So bin ich also jedes Mal wieder unvoreingenommen, offen und neugierig auf das, was passieren wird.

Willi Herren hat beinahe jede Reality-TV-Show hinter sich. Ist er ein Garant für Unterhaltung?

Bendel: Willi ist ein Reality-Fossil. Er ist ein Garant für Top-Unterhaltung, weil er mit seiner Neugierde immer die Gespräche und Geschichten am Laufen hält. Er ist ein Strippenzieher und sehr, sehr ehrgeizig.

Marcus Prinz von Anhalt hat sich länger nicht mehr im Reality-TV blicken lassen. Was erwarten Sie von seinem Auftritt?

Bendel: Stimmt, lange nix gehört. Ich dachte, er musste sich intensiv um seine Affen-Babys kümmern und konnte deshalb nirgendwo auftreten. Ich glaube, er ist der einzige Realitystar, der nebenbei noch was Richtiges arbeitet - oder eher, für sich arbeiten lässt. Tja, diesmal muss er selbst abliefern.

Auch Patricia Blanco ist als TV-Urgestein mit dabei. Wie kann sie die Show bereichern?

Bendel: Patricia ist eine Bereicherung für jede Show. Sie ist schnell die Mutti der Truppe und stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an. Bei früheren Showauftritten hat sie oft viele Tränen vergossen, aber heute ist sie glücklich in festen Händen und ihre Schönheits-OP-Dramen sind auch vergessen.

Emmy Russ und Katy Bähm feiern "Promi Big Brother"-Wiedersehen. Gutes oder schlechtes Omen?

Bendel: Definitiv ein gutes. Emmy und Katy hatten sich ja bei "PBB" am Ende wieder ausgesöhnt. Wobei, die haben beide eine sehr kurze Zündschnur. Der Friedensvertrag könnte ihnen also jederzeit wieder um die Ohren fliegen.

Emmy Russ und Henrik Stoltenberg sind die Jüngsten im Feld. Haben Sie überhaupt eine Chance, sich gegen die "alten Hasen" wie Willi Herren oder Giulia Siegel durchzusetzen?

Bendel: Das ist die Frage! Die alten Hasen lassen sich natürlich von den Grünschnäbeln nicht die Butter vom Brot nehmen. Das ist generell eine Art Generationsproblem im Showbiz: Bei den Alten ist jede Provokation wohl überlegt und vorbereitet, bei den Jungen ist Provokation einfach nur Daseinsberechtigung. Die Frage wird vielmehr sein, ob Jung und Alt überhaupt miteinander kommunizieren können. Emmy Russ und Henrik Stoltenberg sind ja für ihre Eloquenz und geschliffene Wortwahl bekannt.

Khalaj: Beide wollen die Krone, beide sind große Attention-Seeker. Wenn es sich nicht um sie dreht, können beide mal schnell garstig werden. Trotzdem haben beide auch eine große Fanbase - zurecht. Ich bin gespannt, ob sie sich lieben oder hassen werden.

Die beiden wie auch Elena Miras wurden durch Reality-TV erst bekannt. Was sagen Sie zu Miras' Karriereweg und was erwarten Sie von ihr bei "Promis unter Palmen"?

Bendel: Kaum ein Realitystar hat in den letzten Jahren so polarisiert wie Elena Miras. Und das nur durch ihre kraftvolle Sprache - das muss man erst mal schaffen. Da lässt selbst Désirée Nick - die Mutter des geschliffenen Wortes - in ihrem Waldschlösschen vor Wut die Teetasse fallen. Bei "IBES" hat Elena ihre Fans allerdings enttäuscht. Das kann sie jetzt aber in Thailand wieder gutmachen.

Khalaj: Elena nimmt ja bekanntlich kein Blatt vor den Mund und scheut auch keine Konfrontation. Bei der Kandidaten-Konstellation kann es bei Frau Miras sicherlich auch unter Palmen und Sonnenschein schnell mal düster und laut werden.

Zwischen Töpperwien und Müller soll es unter den Palmen gekracht haben. Was sagen Sie zu dieser Konstellation?

Bendel: Melanie Müller lässt sich von niemanden so einfach ohne Gegenwehr die Butter vom Brot nehmen. Und die Currywurst schon zweimal nicht.

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