Morten und die Mädels


(tsch) Ein Blick zurück. So ungefähr 20 Jahre. Da teilte die heranwachsende Generation junger Herren ein Schicksal. Es hieß Morten. Der Typ sang begleitet von einer Band, und er tat es zugegebenermaßen nicht schlecht. Merkwürdigerweise wurde der Mann, Nachname: Harket, aber auch bei allen Mädchen, wirklich allen Mädchen, zum besten Sänger, zum schönsten Menschen, zum einfühlsamsten Kerl, zum fantastischsten Liebhaber und zum potenziell treuesten Ehemann erklärt. Dass sich eine doch erhebliche Lücke zwischen seinen Frontzähnen auftat, schien keine zu stören. Im Gegenteil: Um halbwegs im Spiel zu bleiben, hätte sich eine ganze Generation von männlichen Teenagern mindestens eine Schallplatte zwischen den 1-er links und den 1-er rechts treiben müssen. Nun, niemand tat das. - 20 Jahre danach: Immer noch ärgern sich die Jungs mit den Idolen der Mädels herum. Robbie Williams, Tokio Hotel und all die anderen. Nur: Morten ist auch noch da. Und das nicht ohne Erfolg. Mit seiner Band A-ha veröffentlicht er nun sein achtes Album: "Analogue". Und, ja, inzwischen kann man's ja zugeben: Er sieht immer noch blendend aus.

/Teleschau TELESCHAU

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