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Rassismusvorwurf: Jamie Foxx steht Jimmy Fallon zur Seite

Jimmy Fallon soll ein Rassist sein? Diesen Anschuldigungen widerspricht ein guter Freund des US-Komikers vehement: Schauspieler Jamie Foxx.

Jamie Foxx lässt nicht zu, dass sein Freund Jimmy Fallon als Rassist bezeichnet wird.

Jamie Foxx lässt nicht zu, dass sein Freund Jimmy Fallon als Rassist bezeichnet wird.

Ein alter Sketch bringt den berühmten Late-Night-Talker Jimmy Fallon (45) derzeit in arge Erklärungsnöte. Vor 20 Jahren hatte er in der Sendung "Saturday Night Live" den afroamerikanischen Comedian Chris Rock (55) parodiert. Nun sieht er sich infolgedessen Rassismusvorwürfen gegenüber, unter die sich auch Forderungen mischen, der Sender NBC müsse "The Tonight Show starring Jimmy Fallon" absetzen. Entschuldigt hat sich Fallon via Twitter bereits inbrünstig für den Vorfall von 2000 - ein Umstand, der jetzt seinen guten Freund Jamie Foxx (52, "Ray") auf den Plan gerufen hat.

Denn der afroamerikanische Schauspieler und Oscarpreisträger ist der Meinung, dass Fallon nichts falsch gemacht habe und kommentierte dessen Post mit den Worten: "Bruder, du musst dich verdammt nochmal für gar nichts entschuldigen. Du bist ein Komiker... und zwar ein guter. Du hast Chris Rock großartig imitiert." Foxx kritisierte zudem, dass viele Personen, die nun lautstark die Rassismuskeule schwingen, den Sketch überhaupt nicht gesehen hätten. Für sie hat er den Rat parat: "Entspannt euch und lacht!" Und ihre Energie sollten sie lieber Menschen widmen, die wirklichen Rassismus an den Tag legen, schrieb Foxx weiter.

Fallon bereut "beleidigende Entscheidung"

Fallon, sonst eher als zahmer Saubermann der Late-Night-Branche angesehen, hatte sich mit den Worten entschuldigt: "Im Jahr 2000, während ich bei 'SNL' war, habe ich eine schreckliche Entscheidung getroffen und mit schwarzer Schminke im Gesicht Chris Rock parodiert. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Diese ohne jeden Zweifel beleidigende Entscheidung bereue ich zutiefst und danke euch allen, mich dafür zur Verantwortung zu ziehen."

SpotOnNews