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Schauspielerin: Halle Berry findet sich hässlich

Die Oscar-Gewinnerin verriet in einem Interview, dass sie sich fast immer hässlich fühle. Sie habe kein Illusionen mehr, weil sie sich jeden Morgen im Spiegel sehe, so Berry.

Die für ihre Schönheit bewunderte Oscar-Gewinnerin Halle Berry mag ihr Aussehen überhaupt nicht. "Ganz ehrlich: Ich fühle mich eigentlich fast immer hässlich", sagte die 34-Jährige in einem Interview der Zeitschrift "Journal für die Frau". Auf die Bemerkung des Inteviewers "Sie machen Witze" antwortete die Schauspielerin: "Nein, ich sehe mich ja jeden Morgen ungeschminkt im Spiegel, deswegen habe ich da wirklich keine Illusionen mehr." Berry sagte weiter: "Und wie ein großer Star fühle ich mich auch nicht."

Figur nur scheinbar perfekt

Ihre Figur sei nur scheinbar perfekt. Sie müsse sehr genau auf die Ernährung achten. "Ich bin zuckerkrank, und das habe ich erst relativ spät festgestellt." Sie könne die Krankheit mit Sport und richtiger Ernährung aber gut in Schach halten.

"Hautfarbe ist immer noch ein Problem"

Trotz ihres Erfolges hat es die dunkelhäutige Schauspielerin im Filmgeschäft nicht leicht. "Für viele Filmstudios und Regisseure ist die Hautfarbe immer noch ein Problem", sagt Berry. "Sie glauben nicht, dass die Zuschauer einen schwarzen Hauptdarsteller akzeptieren. Es sind diese Kleingeister, die das Publikum unterschätzen und den Fortschritt verhindern."

Waffen-Phobie überwunden

Bei den Dreharbeiten zu den Filmen "X-Men" (der Zweite ist ab 1. Mai in den deutschen Kinos) habe sie ihre Waffen-Phobie überwunden, sagte Berry weiter. "Mein ganzes Leben lang hatte ich fürchterliche Angst vor Pistolen, und das ist jetzt vorbei." Liebesszenen finde sie langweilig, "aber Actionszenen machen mich kribbelig", sagte die Amerikanerin, "denn ich bin mir nicht sicher, ob ich in solchen Szenen auch glaubwürdig erscheine."

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