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Hamburg: Junge Union fordert: Öffentlicher Platz soll nach Karl Lagerfeld benannt werden

Der weltberühmte Designer und gebürtige Hamburger Karl Lagerfeld gehört mit Sicherheit zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Hansestadt. Geht es nach der Jungen Union, soll der am Dienstag verstorbene Designer posthum in Hamburg gewürdigt werden. 

Karl Lagerfeld auf einer Modenschau

Der gebürtige Hamburger Karl Lagerfeld auf einer Modenschau in Tokio

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Die Junge Union Hamburg tagte am Dienstag auf einem kleinen Parteitag und beriet sich über aktuelle Themen und diskutierte. Noch am selben Tag wurde bekannt, dass der gebürtige Hamburger und Star-Designer, Karl Lagerfeld, in seiner Wahlheimat Frankreich im Alter von 85 Jahren verstorben war. 

Die Junge Union verabschiedete daraufhin auf dem Parteitag einen Antrag, einen öffentlichen Platz in "zentraler, angemessener Lage" nach Karl Lagerfeld zu benennen. Lagerfeld sei "eine faszinierende Persönlichkeit – und ein großer Hamburger", so JU-Vorstandsmitglied, Katharina Schuwalski. "In unserer Stadt geboren, blieb er seiner Heimat stets verbunden und verdient eine angemessene Würdigung."

Vision des "Karl-Lagerfeld-Platzes" nicht ganz einfach

Wo genau der Platz zu Ehren Karl Lagerfelds dann entstehen soll, ist (noch) nicht bekannt. "Wir wollen uns alle Optionen offen halten, damit die Initiative möglichst große Chancen auf Erfolg hat", sagte die Junge Union dem "Hamburger Abendblatt". Ob und wie die Initiative Erfolg hat, wird sich zeigen. Fest steht, dass so eine Entscheidung nicht innerhalb von ein paar Tagen getroffen werden kann. 

Denn grundsätzlich gilt, dass die Umbenennung einer Straße oder eines Platzes erst zwei Jahre nach dem Tod des Prominenten erfolgen kann. Das hält der Hamburger Senat in der Bestimmung über die Benennung von Verkehrsflächen rechtlich fest. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob die Person in einem angemessenen ort-und zeitgeschichtlichen Verhältnis zur Stadt Hamburg steht. Die Umsetzung eines Karl-Lagerfeld-Platzes wird sich somit noch hinauszögern.

Quelle: "Hamburger Abendblatt"

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fk

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