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Zeichentrickserie: "Die Simpons" stellen einen Rekord auf

Die auch bei uns beliebte Zeichentrickserie "Die Simpsons" hat einen US-Rekord aufgestellt. Ob sich die Macher darüber freuen können, ist unklar. Sie standen zuletzt in der Kritik.

"Die Simpsons" im Wohnzimmer ihres Hauses

Die US-Fernsehserie mit den meisten Episonden: "Die Simpsons"

Picture Alliance

Die Zeichentrickserie "Die Simpsons" ist jetzt die US-Fernsehserie mit den meisten Episoden: Mit der am Sonntag ausgestrahlten 636. Folge lief die Serie des Senders Fox der Western-Serie "Gunsmoke" (dt. Rauchende Colts) den Rang ab. Diese hatte 1975 nach 20 Jahren mit Folge 635 geendet. "Die Simpsons" haben noch einen Vertrag bis mindestens 2019 - damit ist der 1989 gestarteten Erfolgsserie ihr 30. Jubiläum sicher.

Die Rekordmeldung kommt in einer Zeit, in der die Serie um Hauptfigur Homer Simpson Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt ist. Anlass ist die Figur des indischen Ladenbesitzers Apu Nahasapeemapetilon. Der indischstämmige Schauspieler und Komiker Hari Kondabolu kritisiert, dass die Figur allzu viele Stereotype bedient, allen voran der - von einem Weißen gesprochene - markante Akzent. Die Art und Weise, wie die "Simpsons"-Macher um Matt Groening mit der Kritik umgegangen sind, hat für zusätzlichen Ärger gesorgt.

"Die Simpsons" standen zuletzt in der Kritik

Die Macher reagierten zunächst gar nicht - und ließen dann in Folge 633 Marge - Homers Simpsons Ehefrau - und Tochter Lisa einen umstrittenen Dialog über politische Korrektheit führen. In der Episode liest Marge Lisa ein Kinderbuch vor, und versucht dabei, alle Wörter wegzulassen, die jemanden verletzen könnten. Lisa empfindet die Geschichte als langweilig. "Was soll ich tun?", fragt Marge. "Schwer zu sagen", antwortet Lisa. Das Mädchen richtet den Blick auf die Zuschauer und sagt: "Etwas, das vor Jahrzehnten angefangen hat und begrüßt wurde, gilt heute als politisch inkorrekt. Was kann man tun?" "Mit manchen Dingen muss man sich zu einem späteren Zeitpunkt beschäftigen", antwortet Marge, worauf Lisa sagt: "Wenn überhaupt."

Als sich die Kritik danach noch verstärkte, zog sich der weiße Schauspieler Hank Azaria, der dem Inder Apu die Stimme lieh, aus der Serie zurück. "Simpsons"-Erfinder Groening zeigte sich unbeirrt. Der Zeitung "USA Today" sagte er in einem veröffentlichten Interview: "Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der die Menschen gerne schockiert.

Simpsons
wue / AFP
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.