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NEON trifft Wenn James Bond schief singt: Warum sich "Mamma Mia 2" lohnt

"Ich hab damals in einer Zeitung einen Artikel gelesen. Da war ein Foto von Meryl Streep und mir und geschrieben stand: 'Pierce Brosnan würde den Ton nicht treffen, wenn das Leben der Queen davon abhinge'."


Luisa Schwebel: "Hallo, ich bin Luisa. Ich habe für Neon mit den Hauptdarstellern des zweiten 'Mamma Mia'-Kinofilms gequatscht: mit Pierce Brosnan und Lily James und dem Regisseur Ol Parker. Es geht um die Vorgeschichte des ersten Films, um das Leben der jungen Donna, Meryl Streep, in den Siebzigern – gespielt von Lily James. Die haben mir ganz witzige Sachen erzählt. Pierce Brosnan hat unter anderem darüber geredet, dass er nicht singen kann. Schaut doch mal rein!"


Lily James: "'Mamma Mia' fesselt die Menschen. Besonders junge Mädchen. Ich erinnere mich daran, wie ich den Film zum ersten Mal geguckt habe. Ich liebte Musicals und er war so mitreißend. Die Musik von Abba, dann die Figur der Sophie (gespielt von Amanda Seyfried) – ich wollte so sein wie sie. Dazu diese unglaubliche griechische Insel – was soll man daran nicht lieben?"


Pierce Brosnan: "Mochten Sie den Film?"


Luisa: "Ja sehr, ich fand, dass er etwas mehr Tiefe hatte als der erste."


Brosnan: "Ja, das stimmt, das ging uns genauso. Da war etwas mehr Fleisch am Knochen. Er hat ein bisschen mehr Substanz und Ernsthaftigkeit."


Luisa: "Superstar Cher hat einen Gastauftritt im Film. Können Sie mir beschreiben, wie die Stimmung am Set war, als sie kam?"


Ol Parker: "Es kam niemand außer Cher in Frage. Zum Glück hat sie ja gesagt. Am ihrem Drehtag kam auf einmal jeder ans Set. Sie brachten ihre Cousins und Cousinen, Ehemänner, Ehefrauen und Kinder. Es war krachvoll. Als Cher die Treppen runterschritt und dabei 'Fernando' sang, brach ein Riesenapplaus los."


Luisa: "Im Film geht es nicht nur um großartige ABBA-Musik und Liebe, sondern auch um starke, unabhängige Frauen. Ist das etwas, worauf Sie in Ihrer Rollenauswahl besonders achten?"


James: "Ich will einfach wahrhaftige Rollen spielen, richtige Frauen. Und endlich haben die Filmemacher gemerkt, dass die Menschen solche Stoffe sehen wollen. Mit brillanten, interessanten Frauen. Donna ist eine junge Frau, in der ich mich wiedererkenne. So wie sie war ich auch, so waren meine Freundinnen. Eine junge Frau, die auf der Suche ist nach sich selbst, die Sex mit Männern hat und sich dafür nicht entschuldigt."


Luisa: "Waren Sie skeptisch, als die Anfrage kam?"


Brosnan: "Nein, gar nicht. Ich wurde in den vergangenen zehn Jahren immer wieder gefragt: Wird es 'Mamma Mia 2' geben? Der erste Film wird noch heute geliebt. Ich erinnere mich, wie überwältigt ich nach dem Erfolg war. Überall auf der Welt sahen wir große Macho-Typen, die auf einmal 'Dancing Queen' sangen und tanzten. Es ist großes Entertainment."


Luisa: "Ich hoffe, es hat euch gefallen. Es war auf jeden Fall ein sehr spannendes Treffen. Wenn ihr auch wie ich auf Musicals steht, geht doch ins Kino, guckt euch den Film an. 'Mamma Mia! Here We Go Again' lohnt sich auf jeden Fall. Tolle Musik! Bis zum nächsten mal bei 'Neon Trifft'."
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Zehn Jahre nach "Mamma Mia" läuft die Fortsetzung "Mamma Mia! Here We Go Again" in den Kinos. Warum der Film so besonders ist und welche Rolle Superstar Cher spielt – NEON hat darüber mit den Stars gesprochen. 

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