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"Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile": Mit Zac Efron und Lily Collins: So viel lässt Netflix sich den Ted-Bundy-Film kosten

Für viele war er nicht die offensichtliche Wahl, doch Kritiker meinen: Zac Efron als Ted Bundy – das passt. Nun hat Netflix sich für viel Geld die US-Vertriebsrechte am Serienkiller-Drama gesichert.

Zac Efron (l.) spielt in dem Film Ted Bundy

Die Information, dass es 2019 einen Film geben würde, in dem ausgerechnet Teenie-Schwarm Zac Efron den notorischen Serienkiller Ted Bundy spielen soll, sorgte nicht unbedingt für begeisterte Aufschreie. Zac Efron, das ist doch von "High School Musical", oder?! Ist der nicht letztens noch oben ohne mit Dwayne "The Rock" Johnson über irgendwelche Strände gejoggt? Ja, all das ist wahr. Und doch sagen Kritiker, dass "das Schockierendste an diesem Film Efrons unfassbar gut gelungene und sehr gut ausgearbeitete Performance" sei. Das spricht zum Einen für den 31-jährigen Schauspieler und zum anderen gegen die Storyline – immerhin geht es hier um einen der bekanntesten Serienmörder der Welt.

Und doch entbrannte ein Kampf um die US-Vertriebsrechte an dem Drama, das Ende Januar auf dem Sundance Festival Premiere feierte und die Geschichte der Mordserie von Ted Bundy aus der Perspektive seiner Freundin Liz Kloepfer, gespielt von Lily Collins, erzählt. Laut dem US-Magazin "The Hollywood Reporter" soll der Streaming-Gigant stolze neun Millionen Dollar auf den Tisch gelegt haben und damit andere Produktionsfirmen wie Lionsgate und STX Entertainment ausgestochen haben, um "Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile", so der englische Original-Titel, zu sich zu holen.

Bereits die Ted-Bundy-Doku hatte eingeschlagen wie eine Bombe

Dass Netflix ein hohes Interesse daran haben würde, die kostbaren Rechte zu ergattern, war spätestens zu erwarten, als die letzte Crime-Doku "Conversations with a Killer: The Ted Bundy Tapes", die übrigens vom gleichen Regisseur wie "Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile" stammt, eingeschlagen hatte wie eine Bombe.

Es wird erwartet, dass Netflix den Film – zumindest in den USA – im Herbst veröffentlichen wird, um die Chance auf Berücksichtigung in der Award-Saison zu verbessern. Neben Lily Collins und Zac Efron geben sich übrigens auch weitere Schauspiel-Größen wie Jim Parsons ("The Big Bang Theory") und John Malkovich ("Being John Malkovich") im Ted-Bundy-Film die Ehre. Wir sind auf jeden Fall jetzt schon ein bisschen aufgeregt.

 

jgs