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US-Rapper: Kanye West löscht (endlich) seine Konten bei Instagram und Twitter

US-Rapper Kanye West hat auf einmal sämtliche Social-Media-Kanäle gelöscht. Nun spekulieren mehrere Medien, was der Grund für seinen Rückzug aus den sozialen Netzwerken sein könnte.

Kanye West löscht (endlich) seine Konten bei Instagram und Twitter

US-Rapper Kanye West hat offenbar seine Konten bei Instagram und Twitter gelöscht

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Mit einem bizarren TV-Auftritt in der US-Show "Saturday Night Live" verstörte Kanye West in der vergangenen Woche seine Fans – mal wieder. Während er eine rote Kappe mit der Aufschrift "MAGA" ("Make America Great Again") trug, hielt er eine Rede, in der er US-Präsident Trump in Schutz nahm – mal wieder. Ihm gehe es um "Dialog, nicht um Hetze", sagte West.

Der Auftritt war nur einer von vielen aus den vergangenen Monaten, der für Verwunderung und Kopfschütteln bei den Zuschauern sorgte. Nun zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück – mal wieder. Denn Kanye West hat offenbar seine Konten bei Instagram und Twitter gelöscht. Die sozialen Netzwerke des Musikers sind nicht mehr zugänglich. Wer bei Twitter den Namen des Mannes von Kim Khardashian sucht, bekommt eine Fehlermeldung angezeigt: "Sorry, diese Seite existiert nicht mehr."

Kanye West löschte schon einmal seine Accounts

US-Medien rätselten bereits über den möglichen Grund für den Schritt. "War es etwas, was er sagte?", schrieb das Portal "USmagazine.com". Es wäre zumindest nicht das erste Mal, dass sich West plötzlich aus seinen Social-Media-Kanälen verabschiedet. Im vorigen Jahr hatte Ye, wie er sich seit kurzen selbst nennt, für längere Zeit seine Accounts bei Twitter und Instagram abgeschaltet.

Der Grund dafür waren psychische Probleme. Der US-Rapper wurde im November 2016 auf Betreiben seines Arztes in die Psychiatrie eingewiesen und wegen andauernder Panikattacken behandelt. Daraufhin zog er sich anderthalb Jahre zurück.  Erst im April dieses Jahres tauchte er wieder aus der Versenkung auf.

"400 Sklaverei? Klingt für mich nach einer Wahl"

Allerdings verstört er seitdem immer wieder mit seltsamen Aussagen, wie vor wenigen Monaten im Interview mit dem Internetportal "tmz.com". Dort sagte er vor laufender Kamera: "Wenn man von über 400 Jahre langer Sklaverei hört: 400 Jahre lang? Das klingt für mich nach eigener Wahl."

Später erklärt er auf Twitter, dass er natürlich wisse, dass Sklaven nicht aus freien Stücken auf ein Boot verfrachtet worden seien. Er fügte noch hinzu: "Aber so lange in dieser Position zu bleiben, obwohl wir eine große Masse auf unserer Seite hatten, zeigt, dass wir mental gefangen waren." Vielleicht ist es für seine Fans und ihn deshalb gar nicht so schlecht, dass er sich nun nicht mehr in den sozialen Netzwerken äußern kann.

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rpw mit / DPA