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Nachhaltige DIY-Ideen: Haarkur selber machen: Diese drei Rezepte musst du unbedingt ausprobieren

Wenn du deinen Haaren und der Umwelt etwas Gutes tun willst, dann achtest du auf die richtigen Inhaltsstoffe in deiner Kosmetik. Am besten gelingt dir das, indem du deine Pflegeprodukte selber machst. Wir zeigen dir drei nachhaltige Rezepte.

Haarkur selber machen: Mit diesen drei Rezepten gelingt es  (Symbolbild)

Haarkur selber machen: Mit diesen drei Rezepten gelingt es (Symbolbild)

Getty Images

Glänzende und gesunde Haare wünschen wir uns alle. Mit der passenden Haarkur kannst du Spliss, trockenen Haaren und Co. leicht vorbeugen und gleichzeitig Plastikmüll vermeiden. Wer gerne auf Mikroplastik und Chemie verzichten möchte, der macht eine Haarkur ganz einfach selbst. Wir zeigen dir drei effektive und nachhaltige Rezepte für jeden Haartyp, die du easy umsetzen kannst.

Haarkur selber machen: So einfach geht's

In der Drogerie finden sich zahlreiche Haarkuren, die gesundes und glänzendes Haar versprechen. Allerdings lesen sich die Inhaltsstoffe wie eine verschlüsselte Sprache. Der Trend geht hin zur selbstgemachten Haarkur. Das ist nicht nur günstig, sondern auch nachhaltiger. 

Wenn du selbst eine Haarkur machen willst, dann darf Avocado nicht fehlen (Symbolbild)

Wenn du selbst eine Haarkur machen willst, dann darf Avocado nicht fehlen (Symbolbild)

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Haarkur für trockene Haare

Gehörst du auch zu denen, die mit trockenen Haaren kämpfen? Die Haare sehen glanzlos aus und wollen nicht in Form bleiben. Stattdessen fallen sie nicht schön und wirken strapaziert. Du brauchst eine Haarkur, die deinen Haaren Feuchtigkeit zurück gibt und sie nachhaltig pflegt.

Avocado-Zitrone-Jojobaöl-Kur

Avocado schmeckt nicht nur super lecker, das Fruchtfleisch der Avocado ist auch besonders reichhaltig und versorgt deine Haare mit Feuchtigkeit und wertvollen Fettsäuren. Jojobaöl hat den Ruf Haare tiefenwirksam zu pflegen und der Zitronensaft soll deinen Haaren Glanz verleihen.

Das brauchst du:

  • 1 reife Avocado
  • 2 EL Jojobaöl (wahlweise auch Olivenöl)
  • 1 Spritzer Zitronensaft


Haarkur selber machen:

Entferne den Kern der Avocado und zerkleinere das Fruchtfleisch. Wichtig ist, dass die Avocado reif ist und sich leicht verarbeiten lässt. Jetzt kommen zwei Esslöffel Jojobaöl oder wahlweise Olivenöl dazu. Fehlt nur noch der Spritzer Zitronensaft. Zu guter Letzt vermischst du alles und massierst die Haarkur in deine Haare ein.

Mandelöl pflegt deine Haare tiefenwirksam und langfristig (Symbolbild)

Mandelöl pflegt deine Haare tiefenwirksam und langfristig (Symbolbild)

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Haarkur für splissige Haare

Haare, die zu Spliss neigen, brechen häufig ab, wachsen nur langsam und dünnen aus. Spliss entsteht, wenn die Haare zu wenig Feuchtigkeit bekommen. Außerdem kann es sein, dass deine Haare zu viel Reibung ausgesetzt sind. Ein super Tipp ist es daher, die Haare in der Nacht in einem lockeren Dutt auf dem Kopf zu tragen oder sie zu einem Zopf zu flechten. Wenn du schläfst und auf deinen Haaren liegst, brechen sie nämlich. Mit einem geflochtenen Zopf oder einem Dutt verhinderst du das und deine Haare bleiben heil.

Orange-Quark-Mandelöl-Vitamin-E-Kur

Eine Haarkur gegen Spliss lässt sich mit einigen Zutaten selber machen. Quark und Mandelöl sollen für ausreichend Feuchtigkeit sorgen. Vitamin-E wird nachgesagt den Haarwuchs anzukurbeln und der Orangensaft soll deine Haare zum Glänzen bringen.

Das brauchst du:


Haarkur selber machen:

Die Zubereitung der Haarkur für splissige Haare ist ganz leicht. Starte damit, Quark und Mandelöl zu vermischen. Danach presst du die halbe Orange aus und gibst den Saft zur Mischung hinzu. Die Vitamin-E-Kapseln schneidest du auf und gibst den Inhalt ebenfalls in die Kur. Zum Schluss vermischst du alle Inhaltsstoffe gründlich und massierst die selbstgemachte Haarkur in die Haare ein.

Eine Haarkur selber machen mit Apfelessig ist ganz leicht (Symbolbild)

Eine Haarkur selber machen mit Apfelessig ist ganz leicht (Symbolbild)

Pexels

Haarkur für fettige Haare

Du hast erst morgens deine Haare gewaschen und nach der Mittagspause sehen sie schon wieder fettig aus? Das Problem schnell fettender Haare haben viele Menschen. Die Ursache dafür liegt auf der Kopfhaut. Die Talgdrüsen produzieren zu viel Talg, der deine Haare fettig aussehen lässt.

Apfelessig-Kur

Mit einer Apfelessig-Kur verleihst du deinen Haaren schönen Glanz, ohne sie zu beschweren und zu überpflegen. Verwende für eine Haarkur unbehandelten Bio-Apfelessig, denn nur er enthält noch alle wertvollen Vitamine und Spurenelemente des Apfels.

Das brauchst du:


Haarkur selber machen:

Vermische das Wasser und den Apfelessig miteinander. Anschließend wäschst du mit der Mixtur deine Haare. Wasche deine Haare danach nicht aus, sondern lasse den Apfelessig weiter einwirken. Beim Trocknen verfliegt der Geruch nach Essig.

Wie häufig solltest du eine Haarkur anwenden?

Eine selbstgemachte Haarkur kannst du ein- bis zweimal in der Woche anwenden. Mit der passenden Kur reparierst du Haarschäden und beugst neuen Schäden vor. Bevor du die Haarkur anwendest, sollte das Haar feucht bis handtuchtrocken sein. Du beginnst mit dem Einmassieren deiner Haarkur an den Haarspitzen und arbeitest dich bis zum Haaransatz vor.

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NEON-Redakteurin Ivy hat ihre Haare gespendet
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