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"Braun FaceSpa Pro": Ich habe ein Gesichtspflege-Wunderding getestet – das hat es mit meiner Haut gemacht

Es kann epilieren, reinigen und pflegen: Das "FaceSpa" ist so etwas wie eine große, luxuriöse elektrische Zahnbürste für die Haut. Kann das was? Unsere Autorin hat es ausprobiert.

Herrje, mit Gerät hantieren und dabei ein Selfie machen ist nicht mal so einfach.

Herrje, mit Gerät hantieren und dabei ein Selfie machen ist nicht mal so einfach.

neon.de

Als meine Kollegin Denise mir vor einigen Wochen vorschlug, dieses Alles-in-eins-Wunderding fürs Gesicht zu testen, war ich erst mal sehr begeistert und akut neugierig. Bei YouTube und auf Beautyblogs (ja, wenn mir langweilig ist, schau ich mir sowas manchmal an ...) sieht man ja des öfteren junge Damen mit astreiner Haut mit solchen Geräten hantieren. Also drückte sie mir die Packung mit dem "Braun FaceSpa Pro" in die Hand.

Als es aber dann ernst wurde mit dem Testen, hätte ich fast gekniffen. Nachdem ich nämlich mehrere Monate eigentlich ganz friedlich mit meiner Haut zusammengelebt hatte, begann sie plötzlich, rumzuzicken. Vielleicht war die winterliche Kälte schuld, die schließlich auch hier in Hamburg Einzug gehalten hatte, vielleicht hatte ich gerade mehr Stress oder ernährte mich (noch) schlechter als sonst – keine Ahnung. Jedenfalls sprossen da ein paar sehr lästige Pickel auf meiner Stirn, meinem Kinn und meinen Wangen. Ich ging zu Denise und sagte: "Mimimimi." Nein, sagte ich nicht, aber ungefähr das. Und ich fragte sie skeptisch, ob ein Test so wirklich repräsentativ wäre. "Gerade so!", sagte sie. Und recht hatte sie!

Das "Braun FaceSpa Pro" in der Verpackung. Schickes Gerät.

Das "Braun FaceSpa Pro" in der Verpackung. Schickes Gerät.

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Zum Testbeginn so richtig schön schlechte Haut

Ich machte mich also ans Werk. Vielleicht sollten wir uns erstmal angucken, was das Ding überhaupt kann. Beim "FaceSpa Pro" handelt es sich um einen "Stiel" wie bei einer elektrischen Zahnbürste, auf den man verschiedene praktische Aufsätze stecken kann. Da wäre zum Beispiel ein winzig kleiner Epilierer. Mit dem kann man wirklich sehr gut diese paar feinen, nervigen Härchen zwischen den Augenbrauen wegbekommen, die man vorm Spiegel immer nicht richtig sieht. Auch Flaum über der Oberlippe beseitigt der Epilierer prima, aber ganz ehrlich: Ihr werdet dabei vielleicht ein bisschen weinen. Ich habe an dieser Stelle noch nie mit einem Epilierer hantiert, habe also keinen Vergleich. Angeblich soll das "FaceSpa" sanfter sein als andere Geräte. Und das Ziepen ist auch total aushaltbar. Aber es ist eben eine empfindliche Hautpartie.

Spannender fand ich ohnehin die beiden anderen Aufsätze des Geräts: Die Bürste, mit der man Reinigungsgel und ähnliches einmassieren kann, und einen flachen Metallaufsatz, der leicht massierend zum Einarbeiten von Cremes und Hautpflegeprodukte gedacht ist. Bei der Bürste war ich zuerst ein bisschen skeptisch. Ich hatte zuletzt sehr oft gelesen, dass mechanische Peelings nicht gut für die Haut seien – und funktionierte so eine Bürste nicht eigentlich genau so wie Peelingkörnchen? Allerdings ist die "FaceSpa"-Bürste so weich, dass ich überhaupt nicht das Gefühl hatte, mir irgendwas "wegzuschrubben". Stattdessen freute ich mich bei jedem Gesichtwaschen über den Gedanken, wie tief gerade mein Waschgel (aktuell der "Matcha Hemp Hydrating Cleanser" von Krave) in meine Poren geschubst wurde und da für solide Sauberkeit sorgte. Albern? Bestimmt, aber egal.

Porentiefe Reinigung mit der Gesichtsbürste

Außerdem hatte ich das Gefühl, dass durch das tägliche "Bürsten" meine Haut besser durchblutet wurde. Das konnte man auch daran sehen, dass die Überreste meiner Pickel (neue kamen nicht nach, yeah!) schneller verschwanden als sonst. Da ich vom Hautton her eher so der Typ Frischkäse bin, sieht man leider normalerweise rot schimmernde Pickelnarben noch ungefähr zehntausend Jahre lang. Das ist übertrieben, aber: lange. Jetzt verschwanden sie schneller.

Brushie, brushie, brushie: Die Bürste ist ganz weich und angenehm

Brushie, brushie, brushie: Die Bürste ist ganz weich und angenehm

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Der andere Aufsatz aus Edelstahl, der pulsiert und Creme, Serum und Co. besonders effektiv in die Haut arbeiten soll, ist vielleicht eine Spielerei. Ich kann zumindest nicht beschwören, dass er Hautpflegeprodukte wirksamer macht, da müsste man wohl noch länger testen. Was ich aber beschwören kann: Ich hatte immer einen Heidenspaß daran, ihn zu benutzen. Allein, weil er mir die ewige Frage ersparte, ob man ein Produkt jetzt im Gesicht verstreichen oder einklopfen soll. Beim Klopfen, was ja oft empfohlen wird, kam ich mir nämlich immer ziemlich blöd vor.

Fazit: Tolles, aber teures Teil

Nach gut vier Wochen Benutzung des "Braun FaceSpa Pro" kann ich jetzt folgendes sagen: Meine Haut ist viel, viel besser als zu Beginn des Tests, ich habe auch das Gefühl, dass sie pflegeleichter geworden ist. Sonst begann am späten Nachmittag meist eine dezente Ölschicht mein Antlitz zu überziehen – das ist extrem viel weniger geworden. Pflegeprodukte ziehen besser und schneller ein. Und außer den zwei, drei kleinen Pickeln, die eben jeden Monat pünktlich zur PMS-Zeit an meinem Kinn auftauchen, hatte ich keinen Ärger mehr mit Hautunreinheiten. Bin ich zufrieden? Ja! Ist das Ding praktisch? Oh ja! Würde ich es mir privat kaufen? Hmmm. Nachdem ich es getestet habe, mag ich es nicht wieder hergeben. Aber ein Kaufpreis von fast 100 Euro ist schon eine Hausnummer. Wer das Geld übrig hat: Schlagt zu! Ansonsten kann man seiner Haut natürlich auch kostengünstiger etwas Gutes tun.

Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(