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Wer hat's erfunden?: Puma und Dolce & Gabbana streiten sich um Plüsch-Badesandalen

Das Luxuslabel Dolce & Gabbana hat eine Badesandale entworfen, deren Riemen mit echtem Nerzfell besetzt ist. Alles nur geklaut, sagt die fränkische Modefirma Puma und zieht jetzt zum zweiten Mal vor Gericht.

Puma gegen Dolce & Gabbana

Das Streitobjekt: Die Kunstfell-Sandale von Puma wurde von Rihanna designt und soll Badesandalen "aus der Schweiß- und Umkleidekabinen-Ecke" befreit haben. Das Pendant von Dolce & Gabbana mit echten Nerzfell-Besatz kostet knapp 500 Euro.

DPA

Sie gehören zu den weltbekanntesten Firmen in der Modebranche und streiten sich um nichts geringeres als Badesandalen. Immerhin: Im Falle von Dolce & Gabbana sind diese mit echtem Nerzfell besetzt. allerdings, versucht seinem Konkurrenten den Verkauf der sündhaft teuren Luxus-Schlappen zu verbieten. Der Vorwurf: Die Italiener hätten eine Puma-Badesandale kopiert. Deswegen will Puma vor dem Münchner
Oberlandesgericht eine einstweilige Verfügung gegen Dolce & Gabbana erwirken. 

Das Oberlandesgericht ist bereits die zweite Instanz, die sich am Donnerstag mit dem Fall beschäftigen muss. Die erste Runde vor dem Landgericht hatte das fränkische Unternehmen verloren. 

Dolce & Gabbana wehrt sich gegen Vorwürfe von Puma

Puma vertreibt seit einigen Jahren Badeschlappen mit Kunstfell auf dem Riemen, entworfen von Popstar Rihanna. Laut OLG argumentierten die von Puma beauftragten Anwälte in der ersten Instanz, die Kombination von klassischer Badelatsche und Fellriemen habe die Badetreter "aus der Schweiß- und Umkleidekabinen-Ecke" herausgeholt. Und andererseits sei die Fellapplikation aus der Pudel- und Chihuahua-Ecke befreit. 

Dolce & Gabbana dagegen wehrt sich mit dem Argument, die italienischen Badesandalen seien mit echtem Nerz besetzt, wesentlich teurer und für eine ganz andere Zielgruppe gedacht. Denn das D&G-Produkt kostet demnach knapp 500 Euro, die Puma-Schlappen dagegen sind sehr viel günstiger zu haben. Das Landgericht München hatte Pumas Antrag auf Erlass der einstweiligen Verfügung zurückgewiesen.

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sve / DPA
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