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Tattoo aus Haaren: Gruselig: So könnt ihr euer Haustier unter der Haut tragen - im wahrsten Sinne des Wortes

Das Haustier ist eines der beliebtesten Tattoo-Motive. Aber was, wenn es noch persönlicher sein soll? Dafür muss euer Vierbeiner erst einmal Haare lassen. Über eine neue Tattoo-Tinte, dank der die Liebsten unter die Haut gehen.

Katzenhaar Tattoos

Tattoo-Model Makani Terror hat sich ein Katzen-Tattoo mit Tinte aus dem Fell ihres Vierbeiners stechen lassen

Das Gesicht der Mutter, den Namen der (Ex-)Freundin oder das Geburtsdatum des Söhnchens: Bei Tattoos wollen viele Menschen so persönlich wie möglich werden. Aber wie weit würden sie dafür gehen? Sehr weit, wenn es nach dem Schweizer Tattoo-Start-up Skin46 geht. Dort kann man sich jetzt Tinte aus der DNA der Liebsten herstellen lassen. Alles, was man dafür braucht, sind ein paar Haare. Oder Fell. Richtig: Auch dein Haustier kann zum Tattoo werden.

Genau dafür hat sich das deutsche Tattoo-Model Kathrin Tölle, in der Szene als Makani Terror bekannt, entschieden. Sie ließ sich in Kalifornien ein riesiges Bild ihrer Katze Gizmo stechen - mit Tinte, die aus dem Kohlestoff in der Fell-DNA hergestellt wurde. Bitte was?

Tattoo-Tinte aus Haaren - kann das gesund sein?

Das Ganze geht so: Man schickt der Firma etwa fünf Gramm Haare. Die Mitarbeiter lösen daraus chemisch reinen Kohlenstoff und produzieren damit die Tattoo-Tinte, die mit normaler Tinte vermischt wird. "Du spürst eine enge Verbindung" wird auf der Homepage der Anbieter versprochen, die das Verfahren patentiert haben und ihr Produkt demnächst mit einer Kickstarter-Kampagne unter die Massen bringen wollen. Es sei kein Problem, auch aus Haaren von verstorbenen oder kranken Menschen und Tieren die individuelle Tinte herzustellen. Die ist dann übrigens immer schwarz - und kostet 590 Euro. Das reiche für 30 kleine oder zehn große Tattoos.

Gesundheitliche Bedenken gibt es laut Skin46 nicht. "Die Tinte ist sicher! Jede einzelne Tinte wird in unserem Schweizer Labor mit den höchsten medizinischen Qualitätsstandards hergestellt und entspricht den strengsten Richtlinien für Tattoo-Tinten auf der Welt", heißt es.

Trotzdem dürften viele Menschen dem Experiment skeptisch gegenüberstehen: Wer lässt sich schon gerne Fell unter die Haut jagen? Kathrin Tölle ist jedoch begeistert. Sie wirbt für die neue Methode - und wäre im Fall eines Erfolgs der Trendsetter der Branche.

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