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Rollentausch: Wenn Papa die Brust gibt: "Da seid ihr neidisch, was?"

Dank einer ungewöhnlichen Konstruktion konnte ein Vater seinem neugeborenen Baby die Brust geben. Die Mutter hatte dafür nach der Geburt keine Kraft mehr.

Manchmal muss ein Vater einfach zu ungewohnten Maßnahmen greifen. (Symbolbild)

Manchmal muss ein Vater einfach zu ungewohnten Maßnahmen greifen. (Symbolbild)

Getty Images

Normalerweise werden Babys von ihren Müttern gestillt – die Betonung liegt auf "normalerweise". Mit dieser Norm hat der junge Vater Maxamillian Neubauer aus dem US-Bundesstaat Wisconsin jetzt gebrochen.

Er und seine Frau April sind kürzlich Eltern geworden. Leider verlief während und nach der Geburt ihres Töchterchens Rosalia bei weitem nicht alles glatt. Ihre Geschichte haben sie "CBS News" geschildert – und die hat es in sich.

Bei der Geburt der Kleinen kam es gleich zu mehreren Komplikationen, die Mutter musste auf die  Intensivstation verlegt werden. Deshalb war sie zu schwach, um ihrer neugeborenen Tochter die Brust zu geben. Eine Krankenschwester schlug deshalb eine außergewöhnliche Methode vor: Sie fragte den Neu-Papa, ob er seiner Tochter nicht einfach die Brust geben wolle. "CBS News".

Ein Rollentausch muss her

Einige werden jetzt vermutlich mit dem Kopf schütteln und sich denken: "Hä, wie soll das denn gehen?! Ein Mann kann doch gar kein Kind mit der Brust stillen." Und ob man(n) das kann: Um seine Tochter zu füttern, wurde Maxamillian nämlich ein künstlicher Nippel an seiner Brust befestigt. Der Nippel wurde dann mit einer Kanüle verbunden, die mit Babynahrung gefüllt war. Und tatsächlich: Die kleine Rosalia begann direkt an Papas Fake-Brust zu saugen. Für die junge Familie war das eine riesige Erleichterung. Normalerweise kommt die ungewöhnliche Konstruktion übrigens bei Frauen mit sehr flachen oder eingedrückten Brustwarzen zum Einsatz.

Das Foto, das den jungen Vater mit seiner Tochter an der Brust zeigt geht bei Instagram durch die Decke. Knapp 1.500 User haben ein Like da gelassen. "Ich war der erste, der das Baby füttern durfte! Da seid ihr neidisch, was!", schrieb der stolze Papa dazu. Das Witzigste an dem Bild: Maxamillian hat ein "Ich liebe meine Mutter“-Tattoo auf der Brust, mit der er sein Töchterlein stillt – irgendwie ganz passend.

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lui
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?